t3n News Marketing

Ello: Facebook-Alternative verzeichnet 4.000 Neuanmeldungen pro Stunde

Ello: Facebook-Alternative verzeichnet 4.000 Neuanmeldungen pro Stunde

Das private bekommt immer mehr Aufmerksamkeit auf sich und zieht frustrierte Facebook-Nutzer an. soll weiterhin werbefrei bleiben, verspricht der Gründer.

Ello: Facebook-Alternative verzeichnet 4.000 Neuanmeldungen pro Stunde
Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)

Beliebt bei LGBT-Community

Das neue Social Network Ello erreicht gerade seinen ersten Hype. Die Plattform befindet sich noch im Beta-Status, allerdings melden sich pro Stunde 4.000 neue Nutzer an. Das sagt zumindest Gründer Paul Budnitz in einem Interview mit Betabeat. Die Nachfrage nach Einladungen sei deshalb auch extrem angestiegen, die Invites werden sogar versteigert. Alle drei bis vier Tage verdopple sich die Reichweite, informiert der Betreiber.

Besonders die LGBT-Community (LGBT steht für Lesbian, Gay, Bisexual und Trans) scheint den Rücken zu kehren und dafür Ello zu wählen, weil im Gegensatz zur Konkurrenz keine Klarnamen erforderlich sind. Die Plattform habe bei Trollen null Toleranz und lässt User blockieren, was neben den privaten Profilen eines der beliebtesten Features ist.

Das Layout von Ello wirkt klar und aufgeräumt. (Screenshot: Ello)
Ello soll weiterhin ohne Werbung auskommen, verspricht der Gründer. (Screenshot: Ello)

Ello ohne Werbung

Ello werde auch weiterhin werbefrei bleiben, verspricht Budnitz seinen Nutzern. Einnahmen will das Portal durch On-Site-Verkäufe generieren. So sollen etwa Nutzer, die mit einem Login mehrere Konten steuern wollen, eine Gebühr dafür zahlen. Abgesehen davon sei das Betreiben der Website relativ günstig, weshalb sich der Gründer keine großen Gedanken über Monetarisierung macht.

Dennoch sorgt der rasante Anstieg für Probleme. Wegen den starken Zugriffen war Ello kürzlich überlastet, außerdem funktionieren einige Features wie die Suche nicht einwandfrei.

Lest zu diese Thema auch die Kolumne von Florian Blaschke: „Hat Ello seine Nutzer schon verkauft, bevor es den ersten Dollar verdient?“

via betabeat.com

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
6 Antworten
  1. von Polymorphin am 26.09.2014 (09:37 Uhr)

    Naja sieht eher aus wie damals der ganze Scheiß wie "who-is-hot", wer kennt wen usw...

    Ich mein ich bin nicht auf FB weil ichs toll finde, oder diesen Dreck von denen Spiele sondern einfach deshalb weil heutzutage so gut wie jeder auf FB unterwegs ist und man so gut seine Bekannten & Freunde "sammeln" kann. Meine Handynr zb hat sicherlich nicht jeder aus meienr FB FL was auch gut so ist.

    Antworten Teilen
  2. von Gurke am 26.09.2014 (12:05 Uhr)

    Schöne Idee, ist aber halt immernoch ein zentrales System, wo ich mehr Sorge vor den Systembereibern und deren Pflichten gegenüber der Staatssicherheit habe als vor irgendelchen sonstigen Nutzern oder Werbetreibenden.

    Antworten Teilen
  3. von Atilla am 26.09.2014 (12:06 Uhr)

    4.000 Neuanmeldungen PRO STUNDE, über Monetarisierung keine Gedanken machen wollen und dann noch behaupten, dass das Betreiben günstig sei...

    Ich glaube, wenn ich heute mit null und in sieben Tagen mit 672.000 Nutzern bei meinem Hoster ankommen, wird der mich entweder rauswerfen... oder mich mal ganz flott in den für seinen günstigen Preis bekannten Enterprise Business Extra Plus Tarif verfrachten.

    Antworten Teilen
  4. von matthias am 26.09.2014 (14:14 Uhr)

    ich weiß ja nicht, ob ello.co wirklich eine fb-alternative ist oder auch nur sein will. ich sehe das eher in richtung twitter-alternative ...

    Antworten Teilen
  5. von Christina Linz am 27.09.2014 (10:43 Uhr)

    Nun ja, erstmal muss ich sagen, ich begrüße alle Netzwerke, die nichts mit Facebook zu tun haben. Allerdings bin ich sehr skeptisch gegenüberüber diesem Ello, sie geben ständig Pressemeldungen raus was nichts anderes ist als Werbung ohne belegbare Fakten. Ich lese keinerlei Meldungen von Mitgliedern die diese Webseite auch empfehlen würden. Dazu sind 4000 neue (Fakes?) Mitglieder pro Stunde für ein unbekanntes Netzwerk nicht seriös, es sei denn Facebook hätte grade geschlossen. Und wirklich aktiv können diese angeblichen Mitglieder dort auch nicht sein, sonst wären sehr schnell sämtliche Server überlastet. Und genau da fängt die Sache an zu stinken, Profitechnik die so viele Mitglieder stemmen kann kostet abertausende Euros, dazu braucht man noch ein entsprechend großes Team. Und da Ello ohne Werbung auskommen möchte (und was ist eigentlich mit Datenverkauf?), wer bezahlt diese ganzen Leute und die Technik, wenn nicht ein weiterer Großkonzern dahinter steckt? Wie das Finanzkonzept aussieht weiß auch keiner.

    Da lobe ich mir https://nerofix.com , da weiß man woran man ist und mit den Mitgliedern wird ehrlich umgegangen, ohne diese Pressemeldungen oder Marketing Tricks. Von Nerofix sollte sich Ello vielleicht mal noch eine Scheibe abschneiden, wenn sie wirklich eine echte Alternative zu Facebook sein wollen und die User nicht vom Regen in die Traufe kommen sollen.

    LG
    Christina

    Antworten Teilen
  6. von Rico Weigand am 27.09.2014 (10:45 Uhr)

    Ich glaube, der Inhalt ist schon wieder überholt. Aktuell sind es 38.000 Signups pro Stunde lt. Business Insider: http://www.businessinsider.com/how-many-people-are-using-ello-2014-9

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Ello
t3n-Daily-Kickoff: Hat Facebook News nicht angezeigt? Das Social-Network bestreitet
t3n-Daily-Kickoff: Hat Facebook News nicht angezeigt? Das Social-Network bestreitet

Während ihr geschlafen habt, ist einiges passiert da draußen. Der t3n-Daily-Kickoff bringt euch deshalb jeden Morgen auf den neuesten Stand – pünktlich zum ersten Kaffee des Tages und live aus … » weiterlesen

Kein Social Network mehr: Mit diesem Trick kämpft sich Twitter im App Store an die Spitze
Kein Social Network mehr: Mit diesem Trick kämpft sich Twitter im App Store an die Spitze

Twitter ändert im App Store die Kategorie und landet dort gleich auf Platz eins im Ranking. Damit umgeht die Social-Media-Plattform die starke Konkurrenz und richtet sich neu aus. » weiterlesen

Ein Monat nach dem Hype: Social Network Peach launcht seine Android-App
Ein Monat nach dem Hype: Social Network Peach launcht seine Android-App

Fast wäre die neue App des Vine-Machers Dom Hofmann in Vergessenheit geraten, jetzt zieht der Entwickler mehr als einen Monat nach dem iOS-Launch die Android-Version nach. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?