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Elon Musk zu Twitter-CEO Jack Dorsey: „Führ nicht gleichzeitig zwei Unternehmen“

Elon Musk zu Twitter-CEO Jack Dorsey: „Führ nicht gleichzeitig zwei Unternehmen“

SpaceX- und Tesla-Boss ist bekannt für seine harte Arbeitsweise. Dem neuen Twitter-CEO Jack Dorsey, der zugleich noch an der Spitze von Square steht, rät er aber von der Doppelbelastung ab.

Elon Musk zu Twitter-CEO Jack Dorsey: „Führ nicht gleichzeitig zwei Unternehmen“

Workaholic. (Foto: Elon Musk Blog)

Elon Musk arbeitet 100 Stunden pro Woche

Elon Musk, CEO von und , arbeitet angeblich rund 100 Stunden pro Woche, rund sechs Stunden Schlaf reichen ihm aus und auf längere Arbeitspausen kann er verzichten. „Urlaub machen bringt dich um“, soll Musk mal gesagt haben. Von seinen Mitarbeitern fordert er einen ähnlichen Einsatz, Arbeit am Wochenende inklusive. Mehrmals die Woche fliegt er zwischen den Firmenzentralen nahe San Francisco und Los Angeles hin und her. Dennoch findet Elon Musk wohl hin und wieder Zeit, mit seinen fünf Kindern zum Camping zu fahren.

Elon Musk (links) beim Vanity Fair New Establishment Summit. (Screenshot: YouTube, Vanity Fair/t3n)
Elon Musk (links) beim Vanity Fair New Establishment Summit. (Screenshot: YouTube, Vanity Fair/t3n)

Ist das alles für den 44-Jährigen vielleicht doch ein bisschen viel? Dem neuen Twitter-CEO Jack Dorsey hat Musk jedenfalls indirekt von Doppelbelastung als Chef gleich zweier Unternehmen abgeraten. „Ich würde nicht empfehlen, zwei Unternehmen zur gleichen Zeit zu führen“, erklärte Musk im Rahmen einer Gesprächsrunde beim Vanity-Fair-New-Establishment-Summit. Das beschneide die persönliche Freiheit doch enorm, führte der Tesla-Chef weiter aus.

Gefragt worden war Musk, wie es sei, zwei Unternehmen zu führen, besonders vor dem Hintergrund, dass Jack Dorsey jetzt genau das machen müsse. Der Twitter-Mitgründer, der schon CEO des Bezahldienstes Square ist, hatte vor wenigen Tagen offiziell die Übernahme des Twitter-CEO-Postens bekannt gegeben. Zuvor war Dorsey schon als Interimschef für den Kurznachrichtendienst zuständig gewesen.

Elon Musk: 70 Prozent Design und Entwicklung

Elon Musk verbringt eigenen Angaben zufolge rund 70 Prozent seiner Zeit damit, sich mit Entwicklung und Design zu beschäftigen. Zwei bis drei Prozent bleiben für Pressearbeit und die Tätigkeit als Redner bei Veranstaltungen oder Teilnehmer an Gesprächsrunden. Beim Vanity-Fair-New-Establishment-Summit sagte Musk übrigens, dass er nicht ewig, sondern eher auch im Alter gut leben wolle. Zudem erwarte er, dass selbstfahrende Autos schon in zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen könnten.

via www.entrepreneur.com

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3 Antworten
  1. von janaleehm am 09.10.2015 (09:14 Uhr)

    Ein hart arbeitender Mensch mit klaren Visionen, der Prioritäten setzt - Respekt!

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  2. von Zu Hause am 09.10.2015 (11:05 Uhr)

    "Zudem erwarte er, dass selbstfahrende Autos schon in zwei bis drei Jahren auf den Markt kommen könnten."

    Bitte erinnert bei sowas an die bekannten Fail-Vorhersagen:
    - 640Kbyte sind gut genug für jeden
    - Windows Vista ist das allerbesten Windows aller Zeiten für die nächsten 10 Jahre
    - Millionen-Investitionen in WinPhone-Apps sind stabil und dauerhaft.
    - http://www.informationweek.com/spam-will-be-solved-in-2-years--gates/d/d-id/1022817?
    - http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bill-Gates-Hunger-kann-in-15-Jahren-besiegt-sein-2824536.html

    Solche Leute sollten vielleicht besser zu Hause sitzen und nicht für Arbeitsplätze, Kleinaktionärs-Pensionen und Firmen verantwortlich sein.

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  3. von Musk im Interview am 09.10.2015 (11:48 Uhr)

    Musk war in Berlin und vielleicht keiner hier hat es gewusst...
    Qualitätsjournalismus ist wohl immer erst wenn man hinterher berichtet und wir die Milliarden-Kosten bezahlen müssen.

    Zum Glück hat er dem Handelsblatt ein Interview gegeben:
    https://global.handelsblatt.com/edition/271/ressort/companies-markets/article/all-charged-up-in-berlin

    http://www.theguardian.com/technology/2015/oct/09/elon-musk-apple-graveyard-fired-tesla-staff

    Laut Musk landen die Ingenieure bei Apple die es bei Tesla nicht geschafft haben. Das erklärt, wieso Apple-Produkte immer schlechter werden.
    Sogar das auf den Mainstream zielende Amazon-Fire-TV-Box-2 ist dank 4k vier mal besser als das vergleichbar bepreiste Apple-4-TV.
    Oder das neue Wintel-M$-Notebook-Tablet-AiO.

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