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Webmaster aufgepasst: Google straft bald nervige Mobile-Werbung ab

    Webmaster aufgepasst: Google straft bald nervige Mobile-Werbung ab
(Foto: Google)

Achtung: Ab dem 10. Januar 2017 rankt Google Seiten mit Interstitials niedriger, weil diese die mobile Nutzung beeinträchtigen.

Google will weniger nervige Overlay-Inhalte sehen

Wer auf seinen Websites Interstitials (Werbebanner, die den Besuch eines Users auf einer Website unterbrechen) und Pop-ups aktiviert hat, sollte spätestens im neuen Jahr den Einsatz dieser Elemente überdenken. Denn Google hat schon 2016 angekündigt, Mobile-Webseiten mit überdeckenden Werbeformaten niedriger zu ranken.

Das entsprechende Suchmaschinen-Update wird am 10. Januar 2017 in Kraft treten. Die Änderung betrifft Pop-ups, die nach dem Ansurfen einer Website über die Suchergebnisse gleich oder während des Lesens aufpoppen und den Hauptinhalt verdecken. Negativ bewertet werden außerdem Standalone-Interstitials, die der Nutzer wegklicken muss, um den Content zu erreichen, und Interstitials, die den Inhalt unterbrechen.

Diese Pop-up-Formate beeinflussen das Google-Ranking bald negativ. (Bild: Google)
Diese Pop-up-Formate beeinflussen das Google-Ranking bald negativ. (Bild: Google)
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Das „Mobile-friendly“-Label kommt weg

Allerdings gibt es Ausnahmen. Das Update lässt Pop-ups zu, die den User nicht zu stark vom Hauptinhalt ablenken. Neben Pop-ups zur Verifizierung von Cookie-Verwendung oder Altersabfrage werden Formate geduldet, die nicht zu viel Platz im Screen einnehmen. Grund für das baldige Update ist, dass die Websites auch über die mobile Suche für den User gut abrufbar sein sollen. Seiten, die weiterhin Pop-ups verwenden, sind laut Google nicht mehr mobil-freundlich.

Die Suchmaschine verabschiedete sich nach zwei Jahren vom „Mobile-friendly“-Kennzeichen in den Resultaten, als Kriterium für das Ranking bleibt die Kategorie jedoch weiter bestehen. Vollbild-Overlays straft Google schon seit längerer Zeit ab. Dass Pop-ups von der Suchmaschine als Hauptinhalt identifiziert werden können, bestätigte ein Google-Manager schon 2016.

 

Dieser Artikel aus dem Jahr 2016 wurde 2017 überarbeitet. Autor der Bearbeitung ist Kim Rixecker.

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9 Reaktionen
TRE
TRE

Gilt das auch für Newsletter Popups?

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Natascha
Natascha

Wer wie ich zuerst dachte, diese Dinge würden Modals heissen:
https://digitalstride.net/2015/07/02/interstitial-vs-popup-vs-modal/

(ob die Definitionen dieses Herrn wirklich stimmen, weiss ich nicht)

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Michael Koch
Michael Koch

Und was haben diese armen Websites getan, dass sie mit lästigen Pop-ups bestraft werden?

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Bilal

Super.....google weiter so...

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GripsArt

Sehr gut, nerven ungemein!

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Philipp

Das war ja auch früher oder später zu erwarten.

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