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Ende oder Neustart: Diaspora wird Community-Projekt

Die Gründer des vor zwei Jahren gestarteten und damals als Facebook-Gegenbewegung gehandelten sozialen Netzwerks Diaspora verlassen ihr Ziehkind, um sich anderen Projekten zu widmen. Diaspora wird laut Artikel im offiziellen Blog an die Open-Source-Community übergeben, sodass das Netzwerk dennoch weiterentwickelt werden kann.

Ende oder Neustart: Diaspora wird Community-Projekt

Diaspora soll als Community-Projekt weitergeführt werden

Diaspora soll weiter leben, nur ohne die Gründer im Vordergrund (Bild: Diaspora)

 

Wie aus einem Artikel im offiziellen Blog hervorgeht, beabsichtige man Disapora nicht einzustellen, sondern an die äußerst rege Open-Source-Community zu übergeben. Auf diesem Wege kann das Netzwerk dennoch weiterentwickelt werden.

Das vor zwei Jahren von drei Studenten ins Leben gerufene Projekt konnte mittels Crowdfunding-Website Kickstarter mehr als erfolgreich finanziert werden und erhielt auf diesem Wege und aufgrund seines Anspruchs eine Art privates soziales Netzwerk zu werden, somit einer Art Gegenbewegung zu , einen enormen Bekanntheitsgrad. Bis heute wollte der Durchbruch des Netzwerks nicht gelingen.

Durch den Schritt das Netzwerk in die Hände der Community zu geben, soll laut Mitgründer Maxwell Salzberg weiter wachsen. Er und seine Mitstreiter werden weiterhin Teil der Community sein, jedoch werden sie weiter in den Hintergrund treten, um anderen den Vortritt zu lassen. Für den administrativen Teil wird ein Community Manager das Projekt betreuen. Ein Ende ist also noch nicht in Sicht. Doch ob Diaspora die breite Masse erreichen wird, ist wohl trotz der anfänglichen Euphorie eher nicht mehr zu erwarten.

Als neues Projekt haben die Diaspora-Gründer Daniel Grippi und Maxwell Salzberg Makr.io gestartet. Dabei handelt es sich um einen Meme-Generator, mit dem die Macher auf die Kreatitivtät der Internet-User setzen. Denn auf Makr.io können Fotos und animierte GIFs mit witzigen Kommentaren versehen und geteilt und auch als Basis für neue Memes herangezogen werden.

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7 Antworten
  1. von Manuel Ihl via facebook am 28.08.2012 (12:08Uhr)

    Schade und gut so

  2. von Nicolai Nebus via facebook am 28.08.2012 (12:23Uhr)

    Hoffnungsvolle Facebook-Alternative? Leben wir in 2 verschiedenen Universen?

  3. von Chris Metzker via facebook am 28.08.2012 (12:30Uhr)

    hat mich von anfang an überhaupt nicht überzeugen können - auch wenn die idee dahinter gut war.

  4. von Frank Katzer via facebook am 28.08.2012 (12:40Uhr)

    als usp zu haben, dass die nutzer macht über ihre macht haben ist zwar ganz nett, aber das ist doch kein "verkaufsargument"... das war doch so abzusehen, aber gut, dass sie es zumindest versucht haben

  5. von Patrick Krippendorf via facebook am 28.08.2012 (13:19Uhr)

    Das war doch absehbar

  6. von Ende oder Neustart: Diaspora wird Commun… am 28.08.2012 (15:28Uhr)

    [...] Die Gründer des vor zwei Jahren gestarteten und damals als Facebook-Gegenbewegung gehandelten sozialen Netzwerks Diaspora verlassen ihr Ziehkind, um sich anderen Projekten zu widmen.  [...]

  7. von Dominik am 28.08.2012 (22:06Uhr)

    Ich finde die Idee dahinter klasse, die Umsetzung und die Plattform vom Aufbau her ist auch ganz schick, doch die breite Masse interessiert es leider nicht was es dann wiederum doch wertlos macht.

    Ich hoffe das es eines Tages eine vernünftige Alternative zu Facebook gibt, die auch einigermaßen Wert darauf legt das man alles einstellen kann und man noch Herr der Lage über Dinge ist die andere Freunde bzw Menschen vorgesetzt bekommen.

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