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Drei neue Entschlüsselungs-Tools für Ransomware-Opfer online

    Drei neue Entschlüsselungs-Tools für Ransomware-Opfer online

(Bild: Shutterstock)

Der Kampf zwischen Cyberkriminellen und IT-Security-Anbietern um die Ver- und Entschlüsselung von Daten wird immer mehr zum Katz-und-Maus-Spiel. Jetzt gibt es drei neue Tools für Ransomware-Opfer.

Ransomware: IT-Security-Firmen schlagen zurück

Um das Thema Ransomware ist es zuletzt etwas ruhiger geworden. Dabei ist die Gefahr, Opfer der Erpressersoftware zu werden, ganz sicher nicht gebannt. Gerade erst ist der Krypto-Trojaner Locky wieder aufgetaucht – jetzt treibt er sein Unwesen via Facebook Messenger. Der Gegenstoß der IT-Security-Branche hat bei den Cyberkriminellen aber sicher ebenso Eindruck hinterlassen.

Tech-Firmen und Polizeibehörden kämpfen gemeinsam gegen Ransomware. (Screenshot: Nomoreransomware.org)
Tech-Firmen und Polizeibehörden kämpfen gemeinsam gegen Ransomware. (Screenshot: Nomoreransomware.org)

So hatte Kaspersky im Frühjahr einen Weg gefunden, die Verschlüsselung der CryptXXX-Ransomware auszuhebeln. Zuvor hatten die Macher des Vorgängers Teslacrypt den Masterkey für die Ransomware herausgerückt. Auch Petya und Coinvault wurden zwischenzeitlich unschädlich gemacht. Jetzt sind drei weitere Entschlüsselungs-Tools veröffentlicht worden. Über eine Entschlüsselung ihrer Daten ohne eine Zahlung an die Erpresser können sich Opfer der Ransomware-Versionen Telecrypt, Crysis und Ozozalocker freuen.

Malwarebyte etwa hat das Entschlüsselungs-Tool für die erst kürzlich entdeckte Ransomware Telecrypt entwickelt. Der Telecrypt Decryptor steht hier zum kostenlosen Download bereit. Für die Crysis genannte Malware-Familie hat Eset einen kostenlosen Decryptor bereitgestellt. Dieser basiert auf den Master Decryption Keys, die vor kurzem bei Bleepingcomputer.com veröffentlicht wurden. Schließlich gibt es für die Ransomware Ozozalocker einen Decryptor von Emsisoft. Dasselbe Unternehmen hat im Sommer schonen ein Entschlüsselungs-Tool für die Ransomware Stampado zum Gratis-Download zur Verfügung gestellt.

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Ransomware-Angriffe bei der Polizei anzeigen

Wer Opfer einer Verschlüsselungssoftware wird, sollte den Sicherheitsbehörden zufolge nicht zahlen, um seine Dateien wieder entschlüsseln zu können. Jeder entsprechende Angriff sollte zur Anzeige gebracht werden, da die Strafverfolgungsbehörden nur so aktiv werden können. Wie wichtig der Branche das Thema ist, zeigt etwa der Beitritt zahlreicher europäischer Polizeibehörden zu dem Projekt Nomoreransom.org, das im Sommer von Kaspersky, Intel und der niederländischen Polizei gegründet worden war.

Nicht verpassen: Bedrohung durch Ransomware – So solltest du dich schützen und im Ernstfall reagieren

via www.zdnet.de

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Eine Reaktion
Marcel Gabor

Ein aus meiner Sicht ebenfalls sinnvolles Tool ist AntiRansomware von Abelssoft, da es durch einen speziellen Algorithmus und Honeypot die Verhaltensmuster von Ransomware erkennt und den Rechner runterfährt, bevor die Ransomware sein Unwesen treiben konnte.

Link: https://www.abelssoft.de/de/windows/Sicherheit/AntiRansomware

Disclaimer: Ich selbst arbeite bei Abelssoft und möchte das Tool hier erwähnen, da es wirklich eine Hilfe sein kann wo Virenscanner noch zu langsam sind.

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