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Offensiv mit Bewertungen umgehen: Wie du Erfahrungsberichte gezielt ins Online-Marketing einbindest [Sponsored Post]

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Erfahrungsberichte von Kunden werden im Onlinehandel immer wichtiger. Wenn du nicht abgehängt werden willst, solltest du offensiv damit umgehen, so die Einschätzung von Löwenstark aus Braunschweig.

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Onlineshopping boomt. Rund 40 Milliarden Euro hat der deutsche Onlinehandel 2013 umgesetzt. Über 41 Millionen Deutsche haben 2014 mindestens einmal online eingekauft – über die Hälfte fünfmal oder öfter. Durch die steigende Zahl von Produkten und Anbietern werden Bewertungen für die Kaufentscheidung immer wichtiger.

Bewertung von Produkten: Mehr Chancen als Risiken

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Produktbewertungen gibt es bereits seit Jahrzehnten. Doch was früher die Domäne professioneller Prüfer wie der Stiftung Warentest war, wird zunehmend Allgemeingut. Denn immer mehr User teilen ihre Erfahrungen anderen Kunden mit.

„Als Händler solltest du offensiv damit umgehen“, rät Marian Wurm, der Gründer von Löwenstark. „Wenn ich mit SEO oder AdWords bereits Geld investiert habe, um Kunden in meinen Shop zu locken, muss ich sie auch zum Kauf bringen.“ Hier kommen Erfahrungsberichte ins Spiel. Detaillierte Produktbewertungen helfen dabei, Unsicherheiten zu vermeiden, erleichtern die Kaufentscheidung und führen so zu mehr Umsatz.

Bewertungen haben noch weitere Pluspunkte: „Erfahrungsberichte helfen dir auch bei der Sortimentsplanung. Produkte, die deine Kunden ablehnen, kannst du aus deinem Angebot nehmen“, sagt Wurm. „Produkte, die bei den Kunden gut ankommen, solltest du dagegen immer ausreichend im Lager haben, um Lieferschwierigkeiten zu vermeiden.“

Bewertung von Anbietern: Ein wichtiger Qualitätsnachweis

Erfahrungsberichte
Löwenstark-Gründer Marian Wurm.

Wie wichtig Bewertungen von Anbietern sind, zeigt sich im Search Engine Advertising. Hier genießen AdWords-Anzeigen mit Bewertungen von 4 oder mehr Sternen einen klaren Vorteil in der Kundenwahrnehmung. Google bindet diese Bewertungen automatisch ein, wenn bestimmte Kriterien – zum Beispiel mindestens 30 Bewertungen über vertrauenswürdige Anbieter – erfüllt sind.

Von diesem Wissen profitieren Anbieter wie eKomi oder TrustedShops. Sie bürgen mit ihrem guten Namen für die Korrektheit der Daten und Kundenbewertungen. Ausgedrückt wird das über ein Siegel, das der Händler auf seinem Shop veröffentlichen kann. „Viele Händler verschenken hier Potenzial im Online-Marketing“, so der Löwenstark-Experte Wurm. „Ein solches Siegel ist ein wichtiges Trust-Element und gehört unbedingt in den Header.“ Wichtig sei, dass der potenzielle Kunde auf den ersten Blick sehe, dass ein Shop vertrauenswürdig ist.

Kunden zu Bewertungen animieren: So geht’s

Damit User mit anderen ihre Erfahrungen teilen, genügt häufig eine freundliche E-Mail mit der Bitte, das gekaufte Produkt oder den eigenen Service zu bewerten. Lässt der Rücklauf zu wünschen übrig, empfiehlt Löwenstark den Einsatz von Anreizsystemen. „Gute Möglichkeiten sind ein Rezensenten-Rang oder eine Bewertung des Nutzens von Erfahrungsberichten wie bei Amazon“, sagt Wurm. „Beides kann sowohl die Qualität als auch die Quantität der Bewertungen steigern.“

Konkret ausgeschriebene Belohnungen bieten ebenfalls Anreize – zum Beispiel unter allen Kunden, die im Betrachtungszeitraum mindestens eine Bewertung verfasst haben oder den ersten Erfahrungsbericht zu einem Produkt verfasst haben. Das ist für Wurm eine klassische Aufgabe des Online-Marketings.

Hände weg von manipulierten Erfahrungsberichten

„Wenn du trickst und dabei erwischt wirst, verlierst du massiv an Glaubwürdigkeit.“

Es ist verlockend, speziellen Produkten oder der eigenen Marke mit ein paar zusätzlichen guten Bewertungen auf die Sprünge zu helfen. Davon rät Wurm dringend ab: „Es gelten die gleichen Spielregeln wie im Social-Media-Bereich – mit Kritik musst du offen und transparent umgehen. Wenn du trickst und dabei erwischt wirst, verlierst du massiv an Glaubwürdigkeit.“

Der Löwenstark-Gründer empfiehlt stattdessen, den Spieß umzudrehen: „Jede Kritik ist auch eine Chance – ein Hinweis, was ich besser machen kann.“ Negative Bewertungen Erfahrungsberichte 2sollten nicht nur rasch und sachlich bearbeitet, sondern vom Marketing aktiv aufgegriffen werden. So kann etwa Kritik zur Versandabwicklung der Kundenbetreuung helfen, den Service zu bessern. Produktreklamationen können Denkanstöße an die Produktentwicklung geben. In jedem Fall sollte man Kritik ernst nehmen und daraus Erfahrungen ableiten.

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