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Erfolg bei Twitter: So verbaust du ihn dir!

Erfolg bei Twitter: So verbaust du ihn dir!

Wie man bei erfolgreich sein kann, darüber gibt es bereits genügend Abhandlungen. Wie man es aber schafft, garantiert keinen Erfolg bei Twitter zu haben, das möchten wir euch heute gerne mit auf den Weg geben.

Erfolg bei Twitter: So verbaust du ihn dir!

Erfolg bei Twitter: Ein Fall für die Social Media Experten

Böse Zungen behaupten ja, Twitter sei ein Tummelplatz für Geeks, Nerds und Social Media Experten und nicht für die breite Masse gemacht. Wenn das so stimmt, müssen wir uns ja über die Erfolgsfaktoren bei Twitter keine Gedanken mehr machen. Und mal ehrlich, wer möchte schon als Social Media Experte eingestuft werden? Genau.

Aus diesem Grund beschäftigen wir uns lieber mit den Faktoren, die dir den Erfolg bei Twitter garantiert verbauen. Und da gibt es glücklicherweise einige, die ihr auch sehr einfach und unkompliziert selbst einsetzen könnt.

Lass dich bei Twitter nicht zutweeten, dreh den Spieß einfach um. (Foto: petesimon / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Das Twitter-Profil

Schon hier könnt ihr den Grundstein für den Nicht-Erfolg bei Twitter legen. Wer seinen echten Namen benutzt, wird bei Twitter auch nicht mehr Freunde bekommen, als im echten Leben. Also zeigt bei der Namenswahl schon mal, wie kreativ ihr sein könnt und denkt dabei um möglichst viele Ecken. Je verwirrter potentielle Follower sind, desto schneller seid ihr sie wieder los.

Ihr habt euch ein professionelles Profilbild beim Fotografen machen lassen? Hmm, schade um das Geld, aber vielleicht könnt ihr das Bild ja noch für Xing oder LinkedIn zweitverwerten. Oder ihr denkt mal an eure Lieben zuhause, denn bald ist ja Weihnachten, da macht sich ein gerahmtes Bild sicher auch nicht schlecht. Für Twitter könnt ihr das jedenfalls komplett vergessen! Hier sind die schönen Default-Bilder von Twitter viel besser oder ihr sucht euch ein tolles Bild einer unbekannten Schönen mit eindeutigen Vorzügen - zur Not geht auch Britney Spears.

Habt ihr die Sache mit dem Profilbild erledigt, wird es Zeit sich um die Bio zu kümmern. Löscht dort einfach alles, was irgendwie Sinn ergibt, erklärt euch zum Evangelisten der Social Media Experten und versprecht zurück zu folgen. Natürlich darf auch dieser Link nicht fehlen. Damit habt ihr schon mal eine gute Ausgangsbasis, um bei Twitter garantiert keinen Erfolg zu haben.

Die Twitter-Netiquette

Bevor wir endlich zu den Inhalten kommen, die euch den Erfolg bei Twitter vermiesen, gibt es noch einige Regeln zu brechen. Die vielen im Netz kursierenden Twitter-Netiquetten bieten euch dafür perfekte Anleitungen. Alles was darin steht ist natürlich völliger Quatsch und gehört ins Gegenteil verkehrt. So ist beispielsweise der Verzicht auf die obligatorische Auto-DM ein großer Fehler. Beim Text kann man auch sehr schön mit E-Books werben, die die Follower bekommen, wenn sie dich auch bei Xing als Kontakt bestätigen. Solange der Vorrat reicht, natürlich.

Lasst euch auch nicht einreden, man müsse auf @mentions unbedingt antworten. Macht ihr das, werdet ihr nur noch mehr zu gespammt. Vergesst es also besser gleich. Schreibt lieber selbst so viel ihr wollt und könnt, denn so entsteht doch erst Mehrwert!

Ihr müsst auch niemanden zurückfolgen. Das machen nur Anfänger, weil sie es nicht besser wissen. Stellt euch nur mal vor, ihr folgt dann jemanden wie euch selbst… got that? Fein. Und wenn ihr dann doch mal jemanden verfolgt, dann macht das bitte nur kurz. Häufiges Follow-Unfollow ist ein Zeichen von Engagement und sollte nie zu kurz kommen. Vergiss auch nicht, jeden Tag ungefähr 100 Leute zu fragen, ob sie dir folgen wollen. Mach dabei aber gleich klar, dass ein Zurückfolgen nicht in Frage kommt, auch wenn es in der Bio steht.

Und wo wir schon dabei sind: Lass dich nicht von den 140 Zeichen einengen. Schreibe ganze Geschichten und nutze dafür deine Timeline komplett aus.

Diese Inhalte vermeiden den Erfolg bei Twitter nachhaltig

Kommen wir also endlich zu den Inhalten, auch wenn sie nicht mehr wirklich wichtig sind, wenn du die bisherigen Punkte pflichtbewusst umgesetzt hast. Grundsätzlich solltest du keine positiven Dinge twittern, das ist einfach nur langweilig. Suche dir negative Schlagzeilen und wenn es keine gibt, sei kreativ. Setze dabei vor jedem Wort unbedingt das #-Zeichen, sonst werden die Wörter ja nicht von der Twittersuche erfasst. Denn SEO schadet auch bei Twitter nicht, deshalb solltest du hier nicht kleckern.

Lege dich auf keinen Fall auf ein Thema fest, du willst ja schließlich alle bedienen. Alles, was polarisiert ist super - solange du auch beide Positionen einnimmst. Am besten verzichtest du so oft es geht auf ausgeschriebene Begriffe und nutzt bekannte oder noch besser selbstkreierte Abkürzungen. Mit der Begrenzung auf 140 Zeichen wird sich Twitter ja was gedacht haben. Die Rechtschreibung kannst du vernachlässigen, du willst ja kein Oberlehrer sein.

Hast du mal keine Lust selbst etwas zu schreiben, so bediene dich doch einfach bei den Tweets anderer Twitterer. Kopiere sie entweder 1:1 und gebe sie als deine eigenen aus oder du machst sie noch etwas interessanter und retweetest sie dann. Beides funktioniert super und macht nicht viel Arbeit. Sollte dir das trotzdem nicht so leicht von der Hand gehen, versuche es mal nach dem nächsten ausgedehnten Kneipenbesuch.

Sehr bewährt haben sich auch Tweets, die nur einen Link zu einer Pornoseite, zu Malware oder sonstigen digitalen Abgründen enthalten. Vergrößern lässt sich der Effekt noch, indem du den Tweet als @mention an deine Follower schickst oder ihn beliebig oft wiederholst. Denke dabei an den Erfolg von FarmVille bei Facebook - auch das ging nur über Penetranz.

So, mit diesen Tipps sollte euer Erfolg bei Twitter vollkommen ausgeschlossen sein. Über eigene Erfahrungen von euch, freuen wir uns in den Kommentaren.

Weiterführende Links zum Thema Erfolg bei Twitter:

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8 Antworten
  1. von Lukas Koch am 25.11.2011 (16:01 Uhr)

    Herr Hedemann, sind Sie zur Zeit ein wenig genervt von Twitter oder warum verfassen Sie einen solchen Artikel? Ich habe die ganze Zeit lachen müssen wie blöde... was soll die Frechheit - solche Geheimnisse des Webs offen zu legen :-P

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  2. von Raoul am 25.11.2011 (17:57 Uhr)

    Sehr amüsant! Und verwende bestmöglich Clients wie Hootsuite etc. um möglichst viel zu posten und nicht online sein zu müssen. Unidirektionale Kommunikation ist das kommende Web 3.0 . Am besten gleich den Feed für Postings auf Twitter verwenden.

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  3. von Follow me am 25.11.2011 (19:23 Uhr)

    Toller Beitrag;-(

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  4. von Karsten Windfelder am 26.11.2011 (00:56 Uhr)

    Habe auch alles falsch gemacht. Soll ich meinen Twitter-Account löschen und noch einmal von vorne beginnen?

    Die 1.381 Follower müssten ja in ein paar Stunden wieder eingespielt sein mit den Klasse Tipps hier, oder?

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  5. von Paul Kliks am 27.11.2011 (16:17 Uhr)

    Mensch, jetzt weiß ich warum das auf Twitter nicht funktioniert ;) Trotz all den tollen Tipps werd ich mit Twitter aber irgendwie tatsächlich nicht warm. Aber vielen Dank für die Hilfe

    Beste Grüße und bis bald - Paul

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  6. von Martin am 28.11.2011 (15:57 Uhr)

    Mich Verwirrt das alles zu viel! Da steckt zu wenig Ironie dahinter, da die Wahrheit doch so hervorblinzelt...

    >.<

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  7. von tutnixgut am 29.11.2011 (23:45 Uhr)

    Gut zu wissen :P

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  8. von Wan Hallerman am 28.07.2012 (10:14 Uhr)

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