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So erfolgreich waren die Börsengänge von Internetunternehmen 2012

Im Schatten von wagten zahlreiche Internetunternehmen 2012 den Gang aufs Börsenparkett. Die Konzerne sind dabei so unterschiedlich wie die Kursverläufe ihrer Aktien: In einigen Fällen haben Investoren nahezu einen Totalverlust zu beklagen, andere Papiere verdoppelten ihren Wert.

So erfolgreich waren die Börsengänge von Internetunternehmen 2012
Schritt für Schritt zur besseren Conversion-Rate.

Facebook-IPO stellt alles in den Schatten

Zeitweise über 100 Milliarden US-Dollar wert: Facebook

Der mit Abstand größte und prominenteste Debutant an der Börse war in diesem Jahr Facebook: Zum Börsengang im Mai wurde das Social Network mit sagenhaften 104 Milliarden US-Dollar bewertet, Facebook nahm 16 Milliarden US-Dollar ein. Das entspricht 88% der Gesamterlöse bei Börsengängen von Internetunternehmen im Jahr 2012, errechnete Mashable für seinen Übersicht-Artikel.

Wie weithin bekannt, war der Facebook-IPO aber keine Erfolgsstory: Nachdem der Kurs am ersten Börsentag kurz von 38 US-Dollar auf 42 US-Dollar schnellte, ging es in der Folgezeit auf bis auf 17 US-Dollar herunter - Sorgen unter anderem um die Monetarisierbarkeit von mobil abgerufenen Inhalten belasteten den Kurs. Obwohl sich die Aktie inzwischen ein wenig gefangen hat (aktuell 26 US-Dollar) - bei mehr als 30 Prozent Verlust werden die Aktionäre nicht zufrieden sein.

Da tröstet es wenig, dass die schon Ende 2011 an die Börse gegangene Social-Games-Schmiede Zynga noch weitaus desaströser performte. Vom März-Hoch bei knapp 16 US-Dollar fiel der Zynga-Kurs auf derzeit 2,41 US-Dollar, ein Verlust von über 80 Prozent. Ähnlich erging es Groupon: Von 20 US-Dollar zum IPO im November 2011 ging es auf inzwischen unter 4 US-Dollar herunter.  Auch die Aktionäre des Bedruckers CafePress dürften derzeit Trübsal blasen: Im März zum Ausgabepreis von 19 US-Dollar gestartet, ist ein Papier des auch in Deutschland aktiven Dienstes nur noch 5 US-Dollar wert - 70 Prozent minus.

Mit den richtigen Internetaktien war auch Geld zu machen

Freunde von Internetaktien konnten 2012 aber auch Geld verdienen, konzentrierten sie sich auf die richtigen Papiere. Der hinter Facebook wohl bekannteste Börsen-Neuling, die Bewertungsplattform Yelp, notiert derzeit immerhin 24 Prozent über ihrem Ausgabekurs. Mit dem Stock-Image-Anbieter Shutterstock konnten Aktionäre, die vom ersten Handelstag im Oktober an dabei waren, 37 Prozent Gewinn verzeichnen. Und wer auch an der Börse auf das Trend-Thema Cloud Computing setzte und sein Geld von Beginn an in Papiere des E-Commerce-Dienstleisters Demandware steckte, kann sich über ein Plus von fast 70 Prozent freuen. Zuletzt entwickelte sich der Kurs allerdings eher seitlich.

 

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Eine Antwort
  1. von Pet W. am 29.12.2012 (01:18 Uhr)

    Hoffentlich platzen da nicht einige Luftblasen wie einst Gigabell und Co.

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