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Analyse

Wie dir ein Social Intranet hilft, dein Unternehmen agiler zu machen

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Erfolgsfaktor Informationsfluss

Agiles Arbeiten braucht eine Infrastruktur, die den Austausch und Informationsfluss verbessert. Durch Chats, Aufgaben-Manager mit Wiedervorlagen oder den Aktivitätenstrom beziehungweise dem Folgen von Personen und Dokumenten bleiben alle Beteiligten einfacher und in Echtzeit auf dem neuesten Stand. Das verringert das oft nervenaufreibende und sperrige E-Mail-Ping-Pong und lässt wertvolle Informationen nicht in megabytegroßen Dateianhängen verkümmern.

Erfolgsfaktor Wissenstransfer

Social Intranets unterstützen auch die notwendige Flexibilität im Projektprozess und entfesseln das Wissen. Wikis, Teamräume oder Ähnliches konservieren die Expertise der Mitarbeiter und machen die Weitergabe von Know-how einfacher. Wissen kann zudem spielerischer vermittelt und erhoben werden, zum Beispiel via Markt- und Trendbeobachtungen in Prognosebörsen und „Prediction Markets“. Ein weiteres Beispiel hierfür sind Ideen-Jams, bei denen sich Vorschläge durch Kommentare weiterer Nutzer oder auch Abstimmungen und Rankings zusätzlich anreichern lassen.

Erfolgsfaktor Partizipation

Das Social Intranet ermöglicht dem Management, leicht und schnell Feedback einzuholen, die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen zu erhöhen, Kontextinformationen zu liefern und den Wissensstand der Belegschaft abzufragen. Dabei haben sich zum Beispiel Blitzumfragen, One-Click-Votings oder Puls-Checks als effektive Instrumente erwiesen. Die Mitarbeitenden können sich durch Likes oder Kommentare einbringen, Verbesserungsvorschläge machen und fühlen sich dadurch wertgeschätzt. Interne Hashtag-Kampagnen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, virale Effekte zu erzielen und Themen gezielt zur weiteren Diskussion in die Breite einer Organisation zu tragen. Führungskräften und Kommunikationsverantwortlichen wird deutlich und schonungslos gespiegelt, welche Themen und Botschaften zünden – und welche eben nicht.

Vielfalt durch Vernetzung

Der Weg hin zu neuartigen, agilen Arbeitsformen und Führungsstrukturen ist ein Marathonlauf und kein Sprint. Dabei geht es aber eben nicht darum, Strukturen und Orientierung komplett hinter sich zu lassen. Zudem tragen die kulturellen Voraussetzungen im Unternehmen maßgeblich zur Verankerung moderner Arbeitsformen und Führungsstrukturen bei. Um eben diese Unternehmenskultur, die Einstellungen und das Verhalten weiterzuentwickeln und zu verändern, sind Social Intranets daher ein wertvolles Hilfsmittel. Oder, um es in den Worten von Buchholz und Knorre zu sagen: „Wertschöpfung in der VUCA-Welt benötigt eine auf Agilität ausgerichtete interne Kommunikation“ – die durch leistungsstarke Plattformen für Kommunikation und Kollaboration noch wirksamer wird.

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2 Reaktionen
Renato
Renato

Hallo Oliver
Stimme völlig zu, dass mittlere bis grosse Unternehmen nicht auf klassische hierarchische Linien- oder Programm-Strukturen wegen Entscheidungskompetenzen ganz verzichten können. Dass heisst aber nicht, dass je nach Zielsetzung und delegiertem 'Driver' agile Organisationsmodelle wie Community, Adhocracy, Holacracy etc. ,egal auf welcher Ebene angesiedelt werden können. Für die damit notwendige multidimensionale Sicht, sowie interaktive Kommunikation und Kollaboration braucht es wohl wie von Dir erwähnt, ein leistungsfähiges Instrument wie unseren Social Graph 2.0. Siehe Video und PDF unter http://www.enterpriseknowhow-blog.ch. Viel Spass!

Christoph

Hallo Oliver, spannend, dass du auch einen direkten Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur, Agilität und Social Intranets als Enabler herstellst!
Es ist ja interessant, dass Social Intranets einerseits eine gewisse Unternehmenskultur voraussetzungen, diese gleichzeitig aber auch verändern können.
Die Analysten von Avispador urteilten dazu neulich: „Social Intranets bringen einen Kulturwandel in Unternehmen“. Für Interessierte: Auf dem Blog http://www.arbeitsplatz40.de/social-intranet-unternehmenskultur/ findet ihr das Paper kurz zusammengefasst.

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