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So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen

So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen

Der Facebook-Newsfeed platzt aus allen Nähten und es wird immer schwerer sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Und doch gibt es , die euch nachhaltig dabei helfen, an eurer Facebook-Reichweite zu arbeiten.

So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen

So erhöhst du deine Facebook-Reichweite. (Foto: © kyoshino - iStock.com)

Wichtigster Tipp: Facebook-Reichweite durch Interaktionen herstellen

So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen. (Foto: © kyoshino - iStock.com)
So erhöhst du deine Facebook-Reichweite – ohne dafür zu zahlen. (Foto: © kyoshino - iStock.com)

Wer mehr Reichweite auf erhalten möchte, muss für mehr Nutzer-Engagement sorgen. Das ist eigentlich schon der Pro-Tipp, zu dem auch immer mehr Experten raten. Denn Beiträge, die ständige Interaktionen einsammeln, werden von Facebook als relevant eingestuft und nicht zuletzt im Rahmen des „Story Bumping“ auch noch nach Tagen wieder in den oberen Bereich des Newsfeeds katapultiert. Interaktionen können Likes, Shares oder Kommentare sein. In diesem Sinne gibt es einige Möglichkeiten, um die interessierten Abonnenten der Facebook-Seite zum mitmachen anzuregen. Aber es gibt auch ein paar handfeste Regeln, was die Formate im Newsfeed angeht. Wir haben einige Tipps für euch aufgeschrieben.

1. Erstelle relevante Beiträge

Um relevante Beiträge zu erstellen, muss man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, wer eigentlich die Leser beziehungsweise Kunden sind, die sich mit der Facebook-Seite verbunden haben. Wer ein Blog über E-Commerce betreibt, wird womöglich weniger Erfolg haben, sobald er über ein aktuelles Twitter-Phänomen berichtet – es sei denn, es hängt mit der Branche zusammen. Wenn die Facebook-Seite zudem an Konsumenten gerichtet ist, finden eure Abonnenten eure Jobausschreibungen womöglich uninteressant. Finde heraus, wer deine Fans sind und was sie interessiert. In der Folge ist dann vielleicht sogar ein Fanpage-Splitting notwendig, wie es ImmobilienScout24 vorgemacht hat. Biete deinen Abonnenten relevante Beiträge an, die schlussendlich mehr Potential zur Interaktion aufweisen.

2. Verstehe den Newsfeed-Algorithmus

Das klingt jetzt etwas übermütig. Niemand versteht den Newsfeed-Algorithmus bis ins Detail. Es ist – ähnlich, wie bei Googles Suchmaschinen-Algorithmus – aber so, dass Facebook hin und wieder bestimmte Kriterien veröffentlicht und sie gewichtet. So sagt das Unternehmen beispielsweise ganz offen, dass Text-Posts gegenüber Foto-, Video- und Link-Posts weniger Reichweite erzeugen. In einem früheren Beitrag „So entsteht unser Newsfeed: Der Facebook-Algorithmus im Detail“ ist unser Autor Kim Rixecker konkreter darauf eingegangen.

3. Nimm dir Zeit für ansprechende Bilder

Facebook hat über die Jahre den Newsfeed so konzipiert, dass er einen visuellen Fokus in den Vordergrund rückt – vor allem im mobilen Newsfeed, wo der Text wesentlich kleiner dargestellt ist. Wenn ihr beispielsweise Linkposts veröffentlicht, solltet ihr dafür sorgen, dass ein ansprechendes Titelbild ausgegeben wird. Stockfotos wie diese hier, gelten nicht unbedingt als „Eyecatcher“ und machen wenig Lust zum draufklicken. Die Bilder nehmen einen gehörigen Teil des Postings ein und sind prominenter abgebildet, als die Überschrift oder der Beschreibungstext. Diese Hingucker sorgen nicht zuletzt dafür, dass Nutzer beim Scrollen stehen bleiben und sich mit dem Posting beschäftigen – im besten Fall auch interagieren.

4. Stelle Fragen und fördere Diskussionen

Wer fragt, bekommt Antworten, heißt es. Das trifft auf Facebook besonders zu. Denn hier ist ein schneller Kommentar leicht abgesetzt. Je strittiger die These die ihr in Frage stellt, desto mehr wird sie von den Interessierten voraussichtlich auch diskutiert. Es ist zudem sinnvoll, die Diskussionen zu moderieren und in den Kommentaren auf Antworten einzugehen oder Folgefragen an besonders aktive Nutzer zu richten. Wer das auf eine schlaue Art und Weise hinbekommt, kann zu einem wichtigen Austauschkanal für die eigene Community werden. Diskussionen sind gut und wertvoll für die Sichtbarkeit der eigenen Beiträge.

5. Arbeite mit Emotionen

Mit Emotionen löst ihr Interaktionen aus. Vor kurzem hat Fanpage-Karma beispielsweise in einer Studie ermittelt, dass spaßige Beiträge viele Likes auslösen. Wut generiert hingegen Kommentare und Angst viele Shares. Letzteres soll natürlich nicht bedeuten, dass ihr den nächsten „Deutsche-Wirtschaftsnachrichten-Klon“ aus dem Boden stampfen sollt. Aber ihr könnt bereits während der Ansprache eurer geteilten Postings darauf achten, die Gefühle eurer Fans anzusprechen. Wichtig ist dabei auch, dass ihr natürlich bleibt. Und beispielsweise nicht krampfhaft versucht witzig zu sein – das geht in der Regel nach hinten los.

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4 Antworten
  1. von portraitiert am 11.12.2014 (08:50 Uhr)

    Der Artikel ist gut aber ohne Details. Ich wüsste gerne mehr über den FB Algorithmus

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  2. von Laura am 11.12.2014 (17:37 Uhr)

    Wichtig ist glaube ich auch eine gewisse Frequenz, denn wer häufiger postet, kann auch häufiger gesehen werden. Dabei muss man besonders am Anfang natürlich geduldig sein - von den einen auf den anderen Tag wird sich die generelle Reichweite nämlich nicht so stark erhöhen, wie manche vielleicht denken.

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