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Erste Native-Ad im Instagram-Newsfeed veröffentlicht – viermal so viele Likes, massig Kritik

Erste Native-Ad im Instagram-Newsfeed veröffentlicht – viermal so viele Likes, massig Kritik

Am Wochenende hat ausgwählten Nutzern erstmalig Native Ads im Newsfeed gezeigt. Die erste Anzeige stammte vom Designerlabel „Michael Kors“.

Erste Native-Ad im Instagram-Newsfeed veröffentlicht – viermal so viele Likes, massig Kritik
(Screenshot: Instagram)

Instagram zeigt seinen Nutzern Native Ads

In der vergangenen Woche hat es sich mehrmals abgezeichnet: Instagram präsentiert seinen Nutzern gesponserte Meldungen im Newsfeed. Am Wochenende wurde die Neuigkeit der Foto-Applikation ausgerollt – wenn auch vorsichtig. Die erste gesponserte Meldung, die die Nutzer erreicht hat, war ein Bild des Designerlabels „Michael Kors“, das eine goldene Uhr abbildet. Zu sehen bekamen dieses Update bisher aber nur einige wenige US-Amerikaner, die dem Kanal nicht folgen. Das Feedback der Nutzer war indes durchwachsen. Zwar wurden vier Mal so viele Likes generiert, allerdings gab es auch sehr verärgerte Kommentare. So schrieb ein Nutzer: „I don't want to see ads for stuff that I will never buy“, ein weiterer Kommentar: „That's some cheap ass shit. Mk is for wannabes“.

Die erste gesponserte Instagram-Meldung, die die Nutzer erreicht hat, war ein Bild des Designerlabels „Michael Kors“, das eine goldene Uhr abbildet. (Screenshot: Instagram)
Die erste gesponserte Instagram-Meldung, die die Nutzer erreicht hat, war ein Bild des Designerlabels „Michael Kors“, das eine goldene Uhr zeigt. (Screenshot: Instagram)

Instagram und Native Ads: „Coolness“ allein zahlt keine Miete

Der Schritt zu mehr ist für Instagram wichtiger denn je. Facebook hat die Foto-Applikation vergangenes Jahr für eine Milliarde US-Dollar – kurz vor dem eigenen Börsengang – gekauft und steht unter Druck, die App weiter zu monetarisieren. Riskant ist das Geschäft mit den Native Ads dennoch – gilt diese Werbeform doch hinlänglich als nicht besonders beliebt. Native Ads fügen sich relativ unauffällig in die Oberfläche ein und gaukeln dem Nutzer vor, ein normaler Inhalt zu sein. Oft wird die Werbung nur klein und nicht besonders prominent gekennzeichnet. Schon damals beim Kauf von Instagram hat der Dienst einige Nutzer verloren – mit diesem Vorgehen wird man sicherlich wieder für einigen Unmut sorgen und Abmeldungen riskieren. Auf der anderen Seite, wächst Instagram aber konstant: Waren es im Dezember 2010 erst eine Millionen Nutzer, bündelte die Fotoapplikation im September 2013 bereits 150 Millionen Nutzer – so langsam muss man das zu Geld machen. „Coolness“ allein zahlt keine Miete.

via allfacebook.com

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