Den Abschluss des ersten Tags bildet ein skuriles Event namens Powerpoint-Karaoke. Dabei müssen die Teilnehmer einen Vortrag zu einer im Internet gefundenen Powerpoint-Präsentation halten, die sie vorher nicht kennen. So präsentieren sie Themen wie "Unterwegs zu einer Kultur der Energie- und Lebensstil-Transformation" oder "Wie funktioniert ein Haartrockner?".
Der Sonntag brachte unter anderem Sessions zu Asus neuem Mini-Laptop Eee PC, Web 2.0 in China und Tipps für Startups. Zum Abschluss des Wochenendes fand eine Feedback-Session statt, in der viele der Teilnehmer ihr Lob für die gute Organisation aussprachen. Magenschmerzen bereitete vielen hingegen die No-Show-Rate, also die hohe Anzahl an registrierten Teilnehmern, die trotz Anmeldung nicht erschienen sind. Das Problem "No-Show" ist nicht neu und wird nach jedem BarCamp erneut diskutiert. Vorschläge reichen von öffentlicher Ächtigung bis zu bewusster Überbuchung. Die nächsten BarCamps in Essen (15./16. März), Offenburg (26./27. April) und Leipzig (3./4. Mai) werden zeigen, ob die Veranstalter das Problem in den Griff bekommen.





