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Erstes deutsches Startup per Online-Crowdfunding finanziert

Erstes deutsches Startup per Online-Crowdfunding finanziert

ist mittlerweile auch in Deutschland ein Begriff, aber beim liegen wir noch etwas deutlicher hinter den USA zurück. Doch jetzt wurde das erste Startup in Deutschland erfolgreich über das Internet finanziert, wie im Seedmatch zu lesen ist.

Erstes deutsches Startup per Online-Crowdfunding finanziert

Cosmopol erstes deutsches Online-Crowdfunding-Startup

Cosmopol heißt das erste deutsche Startup, das sich erfolgreich über Online-Crowdfunding finanziert hat. Insgesamt kamen bislang 80.000 Euro von über 130 Investoren zusammen, die schon mit kleinen Beträgen ab 250 Euro aufwärts für die Finanzierung des Online-Geschenke-Shops sorgten. Das Online-Crowdfunding läuft noch vier Tage, es sei denn, die maximale Finanzierungshöhe von 100.000 Euro wird vorher geknackt.

Dank des erfolgreichen Crowdfunding kann Cosmopol jetzt weiterentwickelt werden.

Seedmatch fungiert dabei nach dem Vorbild von Kickstarter aus den USA als Plattform für das Crowdfunding. Die für jedes zu finanzierende Startup angegebenen Finanzierungsziele sind dabei nicht etwa fix, sondern orientieren sich sehr stark an dem Bedarf der Gründer. Im Fall von Cosmopol liegt beispielsweise der Kapitalbedarf, also die Summe, die das Gründerteam mindestens benötigt, um das Konzept umzusetzen, bei 80.000 Euro. Die obere Grenze von 100.000 Euro bedeutet, dass die Gründer bis zu diesem Betrag bereit sind, Gesellschaftsanteile abzugeben.

So wirbt Seedmatch für das Online-Crowdfunding:

Crowdfunding ist dabei keine Neuerfindung von Seedmatch. Populär wurde das Crowdfunding durch die Plattform Kickstarter, die einige spektakuläre wie beispielsweise die Facebook-Alternative Diaspora finanziert hat. Auch im deutschen Sprachraum gibt es schon einige Crowdfunding-Plattformen, die wir euch hier bereits vorgestellt haben.

Cosmopol startet nach dem erfolgreichen Crowdfunding durch

Für die Gründer von Cosmopol heißt es nach der erfolgreichen Finanzierung jetzt im Unterschied zu vielen Crowdfunding-Projekten bei Kickstarter nicht etwa die Entwicklung zu starten, denn die Online-Verkaufsplattform besteht bereits. Die Gründer benötigten für weitere Investitionen eine Anschlussfinanzierung, die sie über Seedmatch nun erhalten haben.

Die Idee von Cosmopol:

Viele Menschen lieben Reisen und fremde Kulturen. Mindestens genauso viele sind von den Waren aus fremden, bzw. vertrauten Welten, begeistert und nutzen diese als Geschenk für sich, Freunde und Bekannte. Aus diesem Gefühl entstand der cosmopol Shop – ein Konzept-Store für Cosmopoliten, mit der exklusiven Auswahl an landestypischen Produkten aus über 70 Ländern und einem einzigartigen Einkaufserlebnis.

Mit den Mitteln aus dem Online-Crowdsourcing soll die Plattform noch attraktiver werden und die Weiterentwicklung forciert werden.

Was haltet ihr von dieser Art der Finanzierung? Wäre ein Mikroinvestment für euch eine sinnvolle Geldanlage?

Weiterführende Links zum Thema Online-Crowdfunding:

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Eine Antwort
  1. von Crowd funding am 26.10.2011 (17:37 Uhr)

    Man sieht ja, das sowas gut angenommen wird. Man muss nur die potentiellen Kunden erreichen um z.b. design- und Motiv/Foto-Kopfstützen für BMWs (dann Audis usw.) zu organisieren wo man z.b. die Fotos seiner Familienmitglieder drauf hat.

    Im TV war mal eine Konditorei die statt Bankkredit Genussscheine herausgegeben hat. Jedes Jahr gibts den Zins als Geld oder (was angeblich bevorzugt wird) Pralinen.

    Da gibt es zig Dinge die man so organisieren könnte. Die Zersplitterung der Plattformen wie schon bei den Ebay-Konkurrenten oder Hitflip-Tauschticket-Webtauschen-...-Plattformen führt halt zur Stagnation statt zur Verbesserung fürs Volk.

    Kleinigkeiten machen durchaus den Durchbruch aus. Ebay hatte den Autobiet-Agenten der der ct wohl zu schwer war aber Ebay gegenüber den normalen Bietportalen den Durchbruch brachte. Dasselbe kann für solche Alternativ-Finanzierer gelten. Wo Geld ist, lauert auch das Böse und Abzocke.

    Wenn Sparkassen agiler wären, würden die sowas für Lokale Projekte anbieten. Das wäre nämlich eigentlich deren natürliche Aufgabe.

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