Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Gadgets & Lifestyle

Geht’s noch? Nutzer beschweren sich über „erzwungenes“ Windows-10-Upgrade

    Geht's noch? Nutzer beschweren sich über „erzwungenes“ Windows-10-Upgrade

Windows 10. (Bild: Microsoft)

Im Netz häufen sich erneut Beschwerden über die Update-Politik von Microsoft. Dieses Mal geht es um ein angeblich „erzwungenes“ Windows-10-Upgrade – der Softwarekonzern dementiert eine ungewollte Installation.

Windows-10-Upgrade erzwungen? Microsoft dementiert

Zuletzt hatten sich Windows-10-Nutzer im Internet beschwert, dass Microsoft ihnen unerwünscht Werbung auf dem Lockscreen ihrer Computer anzeigt. Die Verbraucherzentrale NRW hat Microsoft wegen mangelnden Datenschutzes in Windows 10 verklagt. Jetzt steht der Softwarekonzern wegen eines angeblich „erzwungenen“ Windows-10-Upgrades in der Kritik.

Erzwungen oder nur nicht genau aufgepasst? Windows-10-Upgrade läuft. (Bild: t3n/Jörn Brien)
Erzwungen oder nur nicht genau aufgepasst? Windows-10-Upgrade läuft. (Bild: t3n/Jörn Brien)

Glaubt man den Nutzern, dann fährt der Computer plötzlich und ohne Vorwarnung herunter und beginnt mit dem Update – egal, ob gerade noch das Textverarbeitungsprogramm oder der Browser geöffnet waren. Auch dem Autor dieses Artikels ist ein solcher Fall aus dem Freundeskreis bekannt. Ärgerlich, vor allem in Firmen, in denen das automatische Upgrade möglicherweise für Arbeitsausfälle sorgt. Ein entsprechender Thread auf Reddit hat fast 3.000 Kommentare erhalten, in dem sich viele Nutzer über ähnliche Probleme ausließen.

Windows-10-Upgrade: Nicht ohne Nutzererlaubnis

Microsoft hat derweil widersprochen, dass der Konzern ein Windows-10-Upgrade erzwinge. Kunden hätten die volle Kontrolle über ihre Computer und könnten das Upgrade auch ablehnen, wird ein Firmensprecher im britischen Guardian zitiert. Demnach hätten Nutzer wohl eine Installation in der Zukunft ausgewählt, woraufhin das System einen entsprechenden Upgrade-Zeitpunkt festgelegt hätte. Verbraucherfreundlich geht aber anders.

Nutzer haben allerdings die Möglichkeit, das Upgrade komplett zu deaktivieren, etwa per Registry-Eintrag. Wie das geht, wird unter anderem hier erklärt. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der t3n-Artikel: „Microsoft drängt Firmen zum Windows-10-Update: So setzt du dich zur Wehr“.

via derstandard.at

Finde einen Job, den du liebst

4 Reaktionen
HunckMedia
HunckMedia

Es ist ja nicht nur das Upgrade. es ist auch während des laufenden Betriebes, dass Windows Updates macht. Verschiebt man das Update, setzt Windows selber eine Zeit fest und man kann nichts machen. Ich selber habe Win 10 schon einige Monate. Es ist erst einige Tage her, dass ein Update, das ich nicht verschieben konnte, meinen Rechner für 1,5 Stunden blockiert hat, da eine komplette Neuinstallation von Windows erfolgte. Keiner weiß warum. Dazu muss man auch sagen, ich habe schon über 8 Jahre keinen Bluescreen mehr gehabt, mit Win 10 jetzt innerhalb von 1 Monat 2 mal. Wenigstens haben die jetzt einen traurigen Smiley drin.....

Antworten
Kompaktdesign

Und genau das ist für ein Grund aus Prinzip einen großen Bogen um dieses Betriebssystem zu machen.

Wenn Win10 wirklich so toll wäre, würden die User freiwillig umsteigen und müssten nicht mit solch penetranten Methoden dazu genötigt werden.

Antworten
Puffer
Puffer

Das Eine muss ja das Andere nicht zwangsläufig ausschließen. Kritik ist sicherich berechtigt - aber dieses inhaltslose Windows-Geschwurbel ist sowas von 2000er...
Mit dem Mac hab ich mehr Probleme - Hard- und Software Restriktionen, sowie Abwärtsinkompatibelität. Aber ist ja nen Feature.

Antworten
Dot2010
Dot2010

Gezwungen ist lediglich die dauernd auftauchenden PopUps von MS, ja die nerven. Ein quasi zwang gab es mal vor einigen Monaten wo sich MS erdreistet hat dies in den Sicherheitspacketen ein Autostart zu verstecken. Wer es nicht richtig gecheckt hat blickte doof in die Röhre. Ja das hat auch genervt. MS will es sich wohl auf allen Platformen verscherzen wie es scheint. Dazu noch die Datensammelwut, 5500 CallBacks zu MS innerhalb von 8 Stunden PC Laufzeit über Nacht??? Das ist schon recht dreist. Aber würde es Teils noch verstehen wenn es um Verbesserungen geht. Aber da 1/3-1/4 zu anderen IPs und nicht zu MS gingen frage ich mich, erlaubt MS Fremdspionage?

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen