Espresso 2 Kaboom: Statt Beta nun Kaboom?
Espresso des Herstellers MacRabbit, der auch für die überaus populäre Software CSSEdit verantwortlich zeichnet, ist mittlerweile seit zwei Jahren am Markt. Anfangs als Dreamweaver-Konkurrent gestartet, reiht es sich inzwischen eher in die Coda-Liga ein, wo sie sich auch ganz gut schlägt.
Schon in der Beta-Phase war MacRabbit vollmundig unterwegs, was die Perspektiven der Software betrifft. Insofern passt es, dass sie aktuell die Beta der Version nicht als Beta-Version, sondern als Kaboom bezeichnen. Zu hoffen ist, dass man damit optimistisch ausdrücken wiil, die Software würde mit einem lauten Knall einschlagen und nicht implodieren.
Persönlich testete ich Espresso bereits in 2009 und war wenig begeistert. Ich verfolgte den Weg der Software nicht weiter. Mein heutiger Test der Kaboom-Version brachte weit bessere Resultate zu Tage.
Espresso ist in der kommenden Version offenbar tatsächlich der Koffeinkick, der es von Beginn an sein wollte. Habt ihr einen Mac, dann ladet Espresso 2 Kaboom herunter und macht euch selbst ein Bild. Espresso 2 benötigt jetzt Mac OS X 10.6.8 und wird in der endgültigen Fassung Mac OS Lion voraus setzen.





10 Answers
von Adrian 30.06.2011 (23:19Uhr) 1.
Was genau ist denn besser? Konnte leider bisher nicht selber testen, habe von Version 1.x aber noch schwere Vorurteile.
von FlHe 30.06.2011 (23:33Uhr) 2.
" Mein heutiger Test der Kaboom-Version brachte weit bessere Resultate zu Tage."
Kommt da noch was? Hab ich die Pagination nicht gefunden? Was ist denn jetzt besser? Ich hoffe ja auf eine bessere Projektverwaltung, die hat mir da doch weniger gefallen. Der Editor konnte ja eigentlich recht viel - aber empfand Coda alles in Allen doch deutlich besser...
Kann es gerade nicht testen, da ich nocht auf 6.7 bin. Hab gerade keine Lust OS X upzudaten (Neustart... ? Die 5 Minuten hab ich nicht).
Nebenbei - eine gute Alternative ist Sublime Text. Die Nachfolgerversion ist gerade kostenlos als Alpha zu testen und ich bin bislang seeeehr begeistert.
von ConnyLo 01.07.2011 (00:31Uhr) 3.
Yep,
Version 2 scheint schneller zu reagieren. Was sind die (neuen) Features? Muss man Dateien immer noch per Mausklick-Doppelklick öffnen? Gibt es jetzt eine brauchbare Snippet-Sammlung? Im Weblog von MacRabbit findet sich auch keine Information—seltsam.
von Alexander Sibert via facebook 01.07.2011 (01:13Uhr) 4.
Mal ausprobieren :P
von Espresso 2 Kaboom: Nächste Generation d… 01.07.2011 (01:14Uhr) 5.
[...] Weiterlesen bei t3n >> [...]
von Jo Schneider 01.07.2011 (01:53Uhr) 6.
Was kann das, was nicht auch mit Textmate in Kombination mit FF geht?
von JanB 01.07.2011 (08:53Uhr) 7.
Wenn man Espresso das letzte mal 2009 benutzt hat muss einen die 2.0 Beta ja jetzt entsprechend umhauen. Ich benutze Espresso allerdings seit 2009 und habe die Änderungen seither verfolgt. Bisher sind mir die Änderungen zwischen der letzten 1.x Version 2.0 beta entweder noch nicht aufgefallen oder sie halten sich wirklich in Grenzen.
von dpetereit 01.07.2011 (09:26Uhr) 8.
Hallo, Kaboom-Interessierte.
Ich werde in den nächsten Tagen einen ausführlicheren Bericht nachschieben und die gestellten Fragen umfassend zu beantworten suchen.
von Torben Tschechne via facebook 01.07.2011 (09:33Uhr) 9.
Mir fehlt eine Subversion-Integration...
von Mario 02.07.2011 (09:31Uhr) 10.
Leider bietet Espresso immer noch nicht so ein geniales FTP-Upload-Konzept wie Coda an und kann deshalb auch nicht mit den anderen (durchaus interessanten) Features punkten. In Coda kann ich verschiedene Änderungen machen und dann alles geänderte gesammelt mit zwei Klicks auf den Webserver hochladen. Gerade wenn man (was halt mal vorkommt) an einem Live-System arbeitet, ist das wesentlich sinnvoller als der Weg von Espresso, wo Dateien schon beim Speichern hochgeladen werden. Die Terminal-Funktion von Coda fehlt mir ebenso, mit der ich mich mal schnell per SSH auf dem Server einloggen kann.
Außerdem finde ich immer noch keine Möglichkeit, Dateiendungen bestimmten Sprachen zuzuordnen. So muss ich .tpl Dateien immer manuell den Typ PHP zuordnen.
Sehr schön ist dagegen der Navigator und auch der CSS-Editor gemacht. Da kann sich Coda ein paar Scheiben abschneiden.