Espresso: neue Webentwicklungs-Lösung für den Mac

Ein neues Entwicklertool von MacRabbit soll künftig für mehr Auswahl und Konkurrenz auf der Mac-Plattform sorgen. Bisher steht hier Coda aus dem Hause Panic ziemlich alleine da. Das soll sich laut MacRabbit mit dem Programm "Espresso" nun bald ändern.

Die Macher von CSSEdit, einem professionellen Programm zur Bearbeitung von CSS Dateien, legen mit dem Entwicklertool "Espresso" ein weiteres Programm für Mac-Web-Entwickler nach. Platzhirsch ist bislang Coda.

Die Entwicklungsumgebung Espresso soll sich vor allem durch eine leistungsstarke und klare Strukturierung des Quellcodes, einer Live-Vorschau, ein integriertes FTP-Programm sowie durch umfangreiche Synchronisatonstools auszeichnen. Interessant dürfte auch die Snippets-Funktion sein, mit der während der Eingabe bereits Vorschläge zur Vervollständigung gemacht werden und sich Codeschnipsel speichern lassen. Zur Basisausstattung gehört der Support von HTML, XML, CSS und JavaScript. In Analogie zum Projektnamen "Espresso" kann der Funktionsumfang via "Sugar" (in XML geschriebene Plugins) erweitert werden.

Um Entwicklern einen kleinen Anreiz zur Programmierung von Sugar-Plugins zu geben, verleiht MacRabbit für gelungene Erweiterungen den Titel "Sugar Daddy or Mommy". Zusätzlich erhalten die Entwickler einen kostenlosen Espresso.

Hauptkonkurrent Coda gewann 2007 den Apple Design Award als ausgezeichnete Anwendung und vereint Editor, CSS-Tool, Referenzbibliothek und FTP in einem Programm. Coda kostet 99 US-Dollar.

Geplant ist die Veröffentlichung von Espresso für den November. Wer schon vorher erste Erfahrungen mit der Entwicklungsumgebung für Mac machen möchte, kann sich als Betatester bewerben.

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