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Also doch: EU plant Elektroauto-Quote

    Also doch: EU plant Elektroauto-Quote
Elektroauto-Ladestation. (Foto: Shutterstock)

Noch im Sommer hatte die EU-Kommission dementiert, dass sie eine Quote für Elektroautos plane. Jetzt kommt die Elektroauto-Quote doch – die Akku-Produktion soll auch angeschoben werden.

Nach China will auch die EU eine Elektroauto-Quote

Hatte die etwas weniger drastisch als befürchtet ausgefallene Elektroauto-Quote in China die deutschen Autobauer vor kurzem noch aufatmen lassen, dürften jetzt die Sorgenfalten wieder tiefer werden. Denn die EU-Kommission plant einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge jetzt doch eine Elektroauto-Quote – entsprechende Berichte im Sommer waren zuvor noch dementiert worden.

Elektroauto-Quote in der EU soll Markt und europäische Akku-Produktion ankurbeln. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)

Die Regelung, nach der mindestens 15 Prozent aller Neuwagen in Europa mit einem Elektromotor oder einem Hybridantrieb ausgestattet sein sollen, wird laut FAZ aber erst ab 2030 gelten. In China soll die E-Auto-Quote dagegen schon ab 2019 greifen, dafür aber zunächst nur für zehn, später zwölf Prozent der Neuwagen gelten. In Europa soll die Quote nicht handelbar sein. Darüber hinaus müssen Autobauer unabhängig von der geplanten Elektroauto-Quote zwischen 2021 und 2030 den CO2-Ausstoß um ein Drittel verringern.

Die Europäische Kommission wolle mit der Quote ein klares Signal an den Markt senden, hieß es in einer ersten Reaktion auf den Medienbericht. Dieses Signal solle nicht nur die Autohersteller, sondern auch die Zulieferer erreichen – insbesondere jene, die Batterien für Elektroautos entwickeln. Mit der Sicherheit einer geplanten Elektroauto-Quote im Rücken könnten Investitionen in diese Bereiche verstärkt werden.

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EU: Elektroauto-Quote und Batterie-Allianz

Im Rahmen eines sogenannten Batteriegipfels am Mittwoch haben sich EU-Kommissar Maros Sefcovic und Vertreter mehrerer EU-Länder, darunter Deutschland, darauf geeinigt, eine Strategie für die Verbreitung von Elektroautos und das Ankurbeln der Akku-Entwicklung auszuarbeiten, wie das Manager-Magazin berichtet. Demnach soll eine Art europäische Batterie-Allianz geplant sein, die den aktuell dominierenden asiatischen Herstellern wie Panasonic, LG oder Samsung die Stirn bieten soll.

Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald
Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Bis 2025 rechnet Sefcovic mit Verweis auf entsprechende Studien mit einem Anteil von 25 Prozent Elektrofahrzeugen. Der Markt soll auf 250 Milliarden Euro wachsen und vier bis fünf Millionen potenzielle Jobs schaffen. Dieser lukrative Markt solle, so die EU-Kommission, nicht den Wettbewerbern aus Asien allein überlassen werden.

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Eine Reaktion
M.Schwarze BoB
M.Schwarze BoB

EU oder doch China 2.0?! Freie Marktwirtschaft wiegt dann doch anders aus ! Mal schauen wie lange das gut geht.

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