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European Startup Monitor: Fakten und Zahlen zur europäischen Startup-Szene

European Startup Monitor: Fakten und Zahlen zur europäischen Startup-Szene

Der European Startup Monitor wirft einen Blick auf die europäische Startup-Szene. Wir verraten euch die wichtigsten Erkenntnisse der aktuellen .

European Startup Monitor: Fakten und Zahlen zur europäischen Startup-Szene

(Foto: Shutterstock)

European Startup Monitor: Laut der Studie ist der durchschnittliche europäische Startup-Gründer zwischen 24 und 34 Jahre alt. (Grafik: ESM)
European Startup Monitor: Laut der Studie sind die meisten europäische Startup-Gründer zwischen 25 und 34 Jahre alt. (Grafik: ESM)

Nach dem Vorbild des Deutschen Startup Monitors wurde im Rahmen des European Startup Monitor ein genauer Blick auf die europäische Gründerszene geworfen. Die Daten stammen von mehr als 2.300 aus allen 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie weiteren wichtigen Nationen wie Israel. Die größte Anzahl der untersuchten Startups stammt aus Deutschland.

European Startup Monitor: Die wichtigsten Ergebnisse der Gründer-Studie

  • Europaweit liegt die Frauenquote bei Startup-Gründern bei 14,7 Prozent. Deutschland liegt mit nur 12,9 Prozent weiblichen Gründern damit unterhalb des europäischen Durchschnitts. Die meisten weiblichen Gründer gibt es in Schweden, wo Frauen für 33,3 Prozent aller Startup-Gründungen verantwortlich sind. Auf Platz 2 folgt Rumänien, wo 28,1 Prozent aller Startup-Gründer weiblich sind.
  • Die meisten Gründer in Europa sind zwischen 25 und 34 Jahre alt. 79,1 Prozent der Befragten haben ihr Unternehmen gemeinsam mit einem oder mehreren Partnern gegründet. Das durchschnittliche Gründer-Team in Europa besteht aus 2,7 Personen. In Deutschland liegt der Schnitt bei 2,4 Gründern.
  • Die wenigsten Gründer wollen zurück in ein Angestelltenverhältnis, sollte ihre aktuelle Unternehmung scheitern. 69,9 Prozent der befragten Gründer würden in dem Fall einfach ein neues Startup gründen. Weitere 10,6 Prozent würden bei einem Misserfolg ihres Startups als Freelancer oder Berater arbeiten. Drei Prozent wollen als Business-Angel arbeiten, sollte ihr Startup scheitern.
  • Mit 16,4 Prozent sind die meisten europäischen Startups Software-as-a-Service-Anbieter. Auf Platz 2 folgt Software-Entwicklung mit 9,1 Prozent. Danach folgen Anbieter von Mobile-/Web-Apps für den Consumer-Bereich und der E-Commerce-Sektor.
  • 6 von 10 der untersuchten Startups sehen den B2B-Sektor als ihren wichtigsten Markt. Nur etwa ein Drittel der Unternehmen zielt primär auf den B2C-Bereich ab.
  • Etwa die Hälfte aller europäischen Startups fokussiert sich auf den jeweiligen Heimatmarkt. Innerhalb der nächsten 12 Monate wollen jedoch mehr als 3 von 4 befragten Unternehmen in andere europäische oder nicht-europäische Länder expandieren.
  • Europäische Startups werden überwiegend durch die Ersparnisse der Gründer finanziert. Die Anzahl der Jungunternehmen, die ausschließlich durch das private Vermögen der Gründer finanziert wurden, liegt vor allem in östlichen Ländern sehr hoch. In Ländern wie Deutschland, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich ist demnach leichter für Startup-Gründer, Fremdkapital aufzutreiben.
  • Die Startups, die externes Kapital auftreiben konnten, haben bis heute im Durchschnitt 2,5 Millionen Euro bekommen. Im nächsten Jahr wollen sie im Schnitt weitere 3,3 Millionen Euro Kapital auftreiben.
  • Die Rate der Startups, die ohne weiteres externes Kapital auskommen können, liegt mit 33,8 Prozent in Deutschland am höchsten.
  • Acht von zehn der befragten Startups aus Europa konnten im letzten Fiskaljahr Umsätze generieren. 90 Prozent der Unternehmer bewerten die Situation ihres Startups als befriedigend oder gut.

European Startup Monitor: Deutsche Startups sind Job-Motoren

Laut dem European Startup Monitor arbeiten inklusive der Gründer 12,9 Menschen in einem durchschnittlichen europäischen Startup. In Deutschland ist die Zahl der Mitarbeiter überdurchschnittlich hoch: Hier sollen Startups im Schnitt über 15 Mitarbeiter verfügen – selbst ohne die Gründer mitzurechnen. Über die nächsten zwölf Monate wollen deutsche Startups durchschnittlich weitere 7,7 Mitarbeiter einstellen.

Ebenfalls interessant in diesem Kontext ist unser Artikel „Darum war 2015 das Jahr des Durchbruchs für Europas Tech- und Startup-Szene“.

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Eine Antwort
  1. von Gute Informationen am 03.03.2016 (12:29 Uhr)

    "Mit 16,4 Prozent sind die meisten europäischen Startups Software-as-a-Service-Anbieter. Auf Platz 2 folgt Software-Entwicklung mit 9,1 Prozent. Danach folgen Anbieter von Mobile-/Web-Apps für den Consumer-Bereich und der E-Commerce-Sektor."
    Das wäre mal spannende Basis für passendere Ausbildung. Die Ergebnisverteilung bei den Prüfungen der SQL-Vorlesung spricht meist leider nicht dafür.

    B2B-Fokussierung: Die Produkte haben ja Vorprodukte, Groß- und Zwischenhändler. D.h. jedes Produkt welches verkauft wurde, war vorher andere Produkte welche aus anderen Produkten produziert, fabriziert und verkauft wurden. So wie ein Makefile-Graph. D.h. B2B ist prozentual wohl meist größer als B2C.

    Andere Länder andere Mentalitäten. Sieht man ja auch am Verhalten de US-Manager welche den Samwers ihre lokal aufgebauten Startups abkaufen mussten. Viele können oft ja nur Deutsch. Hunde muss man anders halten als Katzen oder Meerschweinchen oder Kaninchen. Lokale Märkte sind oft geschlossen, tausende Regularien z.b. fast überall wo Umsatz-Steuer entsteht usw. Das ist wenn man nicht eh schon Gewinne macht durchaus oft wohl kaum zu stemmen weil der Organisationsaufwand sich oft verdoppelt. Schön ist natürlich wenn man z.b. bei Online-Shopping-Sendern Europaweit angeboten ist oder man schlau ist und lernt wie günstig und groß !Briefe! anstelle DHL-Paketen sein können und man per Amazon Europa/Weltweit anbieten kann.
    Bei reinen Digital-Dienstleistungen wie SaaS bräuchte man gute Übersetzer, Anbindung an die lokalen Payment-Dienstleister und lokalen Banken usw.
    Zwei Rechner machen doppelten Administrations-Aufwand und noch für die Vernetzung dazwischen. Also über-linearer Ärger/"Administrations-Aufwand" auch weil man immer mehr verschiedene Betriebs-Systeme usw. hat.

    " In Ländern wie Deutschland, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich ist demnach leichter für Startup-Gründer, Fremdkapital aufzutreiben."
    Ach. Immer und ständig liest man hier doch Beschwerden ach wie schwer es wäre, an Fremdkapital zu kommen usw... Die Startup-Industrie hier sorgt schon dafür das sie ihre Gebühren und Einnahmen für Verträge, Notare, Juristen, Berater,... bekommt. Sowas ist in Osteuropa vielleicht unüblich. Vielleicht gibts in China den Begriff des Cashburners überhaupt nicht. Auch Florida lebt von Sales Tax. Da gibts vermutlich kein Cashburn oder nur für die Steuer an Obama aber nicht für die Steuererklärung an Florida und selbst wenn man dort Cashburn absetzt kriegt man die Sales-Tax hoffentlich nicht zurück und wirklich jeder der Geschäfte macht trägt hoffentlich die Landes-Kosten durch seine Sales-Tax.
    " In Ländern wie Deutschland, Frankreich oder dem Vereinigten Königreich ist demnach leichter für Startup-Gründer, Fremdkapital aufzutreiben.". Schaut mal wo Startup-Industrien herrschen und ob das ganz zufällig mit diesen Ländern korrelliert.

    2.5 Mio ist aber nicht wenig. Da wären weitere Infos sinnvoll. Und das die mit 130% mehr fürs nächste Jahr (was ist mit diesem Jahr) rechnen lässt nichts gutes ahnen. Aktuell sieht man ja Büro-Schliessungen und Verschlankung vieler Startups in den täglichen Startup-Berichten hier. Auch Rocket plant die Gewinnzone für manche Startups.

    20% machen nicht mal Geschäfte und haben noch nicht mal Kunden ? Sind die noch in der Entwicklungs/Aufbau/Programmier-Phase ? Da gibts schnell Ärger und das womöglich ganz gute Projekt landet im Sand weil die Betreuung nicht schlau genug war, Probleme im Voraus zu vermeiden und alle Eventualitäten festzulegen.
    Angesichts der 20% Umsatzfreiheit wäre die Altersverteilung interessant. Österreich hat irgendwas mit Neue Firmen bis 7 Jahre Alter und m.W. auch Ausfall/Wegfall-Quoten was eine schöne Ergänzungs-Statistik zu diesem informativen Text wäre.
    Heutzutage kann und sollte man Geschichten weitererzählen (SCO vs. Linux z.b.) und solche Statistiken sollten nicht mehr wie früher jedes Jahr gleich sein und dann (wie die ct'-Lohnumfrage zur CeBit oder Zufriedenheit von Laptop-Kunden oder Gewerkschafts-Statistiken über die Lohnverteilung wohl 1mal pro Jahr) in der Presse fast wortgleich wie letztes Jahr nur mit anderen Zahlen wiederholt werden sondern informativer werden ohne sich ein Bein ausreissen zu müssen.


    Die meisten Gründungen könnten Imbiss-Buden, Nagelstudios und Friseurgeschäfte oder Dienstleister z.B. im Handwerk sein. Von daher wäre eine Definition von Startup und Abgrenzung zu gängigen Firmengründungen sinnvoll.

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