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Evernote ändert AGB, Mitarbeiter können Notizen mitlesen

    Evernote ändert AGB, Mitarbeiter können Notizen mitlesen

(Foto: dennizn / Shutterstock.com)

Evernote sorgt mit Regelungen, die im Januar in Kraft treten, für Aufregung. Jetzt versucht der CEO einzulenken, Mitarbeiter können trotzdem Notizen der Nutzer lesen.

Nutzer drohen damit Evernote zu verlassen

Notizen-App Evernote kündigte an, mit 23. Januar neue AGB einzuführen. Mittels Machine Learning will das Startup den Dienst verbessern. Das Problem dabei: Um dies umzusetzen, sollen Mitarbeiter Zugang zu den Notizen der Nutzer bekommen und diese lesen können. Nach heftiger Kritik, veröffentlichte das Unternehmen noch einmal ein Update in dem sich auch Evernote CEO Chris O’Neill zu Wort meldet.

Nutzer können demnach wählen, ob sie die Änderungen akzeptieren wollen. Außerdem werden die Nachrichten ohne Namen der Account-Inhaber einem kleinen Kreis an Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Automatisch erkannte persönliche Information sollen außerdem automatisch ausgeblendet werden, verspricht das Unternehmen. Was etwa mit Notizen passiert, in denen zum Beispiel Details zu einem Unternehmen vorkommen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, ist allerdings nicht klar.

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Evernote kann weiterhin keine klaren Antworten geben

O'Neill gibt allerdings zu, dass in wenigen Ausnahmefällen auch anders auf Notizen der Nutzer zugegriffen wird. Beispiele dafür könnten Inhalte sein, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen oder, wenn eine Behörde dies anordnet.

Laut Engadget bleiben so viele Fragen unbeantwortet und Evernote lässt Nutzer weiterhin im Ungewissen.

Update: Evernote veröffentlichte ein weiteres Update, in dem sie jetzt sagen, dass die Änderungen so nicht in Kraft treten. Keine Mitarbeiter werden Notizen lesen können, außer ein User spricht ausdrücklich seine Zustimmung aus.

In diesem Kontext auch interessant: Evernote-Chef Chris O’Neill: „Microsoft imitiert uns“

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