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E-Commerce-kreativ: Die Sneaker-Suchmaschine Everysize löst das verflixte Schuhgrößen-Dilemma

    E-Commerce-kreativ: Die Sneaker-Suchmaschine Everysize löst das verflixte Schuhgrößen-Dilemma

Sneaker der Marke X in deiner Größe und in deiner Wunschfarbe auftreiben? Everysize erledigt die Suche für dich und zeigt dir nur verfügbare Angebote an.

Gerade klicke ich mich durch einen Onlineshop und habe endlich einen Sneaker gefunden, der mir gefällt – und ausgerechnet dieser Schuh ist nicht in meiner Größe vorhanden. Was muss ich auch auf so großem Fuß leben? Das hässliche neongelbe Ding in den Produktempfehlungen am unteren Ende der Artikeldetailseite kommt auf jeden Fall nicht ersatzweise in Frage. Und wenn es auch dreimal in meiner Größe vorrätig sein sollte. Ich. Will. Diesen. Sneaker.

Jetzt beginnt die schier endlose Suche: Einen Onlineshop besuchen, das Sneaker-Modell in die Suchmaske eintackern, Enter drücken, Schuhgröße auswählen. Und natürlich ist wieder kein Modell in Schuhgröße 46 dabei. Sechs Onlineshops und zehn Tassen Kaffee später bin ich fündig geworden.

Und mit dieser persönlichen Leidensgeschichte beginnt eigentlich schon die Gründungsgeschichte von Everysize, einem Startup, dass aus dem Schuhgrößen-Such-Dilemma geboren wurde.

(Screenshot: Everysize)
everysize löst das Schuhgrößen-Such-Dilemma. (Screenshot: everysize)

Everysize: Die Sneakersuchmaschine, die deine Schuhgröße kennt

Das Startup Everysize hat eine Suchmaschine entwickelt, die in Onlineshops nach dem passenden Sneaker für dich sucht. Eine simple Eingabemaske für Größe und Modell führt dabei direkt zu einem Suchergebnis mit allen verfügbaren Produkten.

(Screenshot: Everysize)
(Screenshot: everysize)

Die Suchergebnisse können im zweiten Schritt noch weiter eingeschränkt werden mit Filtern zu Geschlecht, Größe, Farbe, Marke und Preis.

(Screenshot: everysize)
(Screenshot: everysize)

Eine Produktdetailseite mit direkten Links zum Produktangebot im jeweiligen Onlineshop, ist dann die Endstation für den Kunden – die jeweils verfügbaren Größen werden dabei direkt unter dem Suchergebnis des Onlineshops angezeigt.

Die Sneaker-Suchmaschine listet auch kommende Angebote in der Kategorie „Coming soon“, die sich auf Neurscheinungen konzentriert und spezielle Sonderangebote der Onlineshop-Partner in der Kategorie „Sale“.

Ergänzt wird das Angebot von everysize durch einen recht lebendigen Blog und einer Kooperation mit dem Magazin „Sneaker Freaker“ zu einem Wochenend-Event namens „Sneaker Weekender“.

everysize für Händler

Händler, die sich bei everysize listen lassen möchten, zahlen keinen Einrichtungspreis und keine Mindestgebühr, die Listung ist provisionsbasierend.

Technisch kann die Suchmaschine einen simplen Produktdaten-Feed auf CSV-Basis verarbeiten. Eine automatiserte Anmeldung ist nicht möglich, Interessenten müssen eine Anfrage an everysize stellen.

Nische erfolgreich gefunden

Das Startup everysize ist ein schönes Beispiel für ein Nischen-Geschäftsmodell, dass noch dazu auf eine Marktlücke setzt: Die oft mangelnde Personalisierung in Produktsuchmaschinen und der fehlende Größenfilter. Idealo.de zeigt beispielsweise Filter-Auswahlmöglichkeiten von der Sohlenfarbe bis zum Innenfutter – aber keine Größe als Filter.

Damit konzentriert sich everysize nicht nur mit überzeugender Street-Credibility auf eine passende Nische, sondern löst auch ein tatsächlich existierendes Problem der Kunden: Die nervige Suche nach der passenden Schuhgröße.

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4 Reaktionen
Jonas
Jonas

In Größe 50 nur 3 Schuhe gelistet. Taugt nichts.

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Stefan
Stefan

Zum einen ist das keine Suchmaschine, sondern einfach nur eine Datenbank, die auf Feeds von Partnershops basiert und zum anderen findet man auch dort oft genug Größen, die dann am Ende im Partnershop ausverkauft sind, weil es keinen Realtime Datenabgleich zu geben scheint. Gute Idee aber...

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Suchfunktionen
Suchfunktionen

Ich hätte ja schon ewig gerne das Amazon und Zalando die Rücksendungen durchmisst also welche bluetooth-protokolle in welcher Version oder welchen wahren Speed Geräte bringen oder halt die Schnitte von Kleidung und natürlich auch Schuhen. Wer keine Sonne mag oder helle Haut hat, bevorzugt Anti-Sun-Produkte mit längeren Ärmeln. Doch wie soll man die finden wenn man keine hohen Hipster-Crowdfunding-Preise oder Edel-Boutiquen bezahlen kann sondern sparen muss.
Ein Product-Wiki für bessere Produkt-Suche wäre schnell aufgesetzt. Doch wo ohne hohe Rechtskosten...
Und bei Meta-Suchen hat man ähnliche Probleme:
http://www.golem.de/news/bundesgerichtshof-flugsuchmaschine-darf-sich-daten-von-ryanair-holen-1404-106170.html
Im wahren Kapitalismus müsste man alle Preise an die Preisbehörde hochladen und jeder (insbesondere Firmen welche das zu 100% inclusive Umsatz-Steuer+19% absetzen können) müssten die Alternativ-Angebote sehen können und das Finanzamt würde erkennen das man nicht zu teuer gekauft hat.
Aber sich dann wundern das von hier keine Startups kommen wenn die Rechtsrisiken es uninteressant machen obwohl man keinen einzigen Cent vom Staat will und sogar Steuern bezahlen würde...

Die Produktsuchmaschinen aber auch Ebay und vermutlich auch Amazon haben sowieso grundsätzliche Probleme. Wenn man z.b. SSDs unter 99 Euro sucht kriegt man auch alte mini-SSDs mit nur 30 GB oder so angezeigt. Bereiche oder Halb-Strahlen (>=60GB) können diese Suchmaschinen oft leider nicht sondern man muss haargenau aussuchen ob man nur 240 oder nur 256 GB große SSDs haben will. Auch das triviale '-'(Minus) können viele nicht um z.B. ' -"eingebautes Netzteil" ' zu suchen und damit die Geräte zu finden welche externe Netzteile haben. Obwohl Suchfunktionen täglich genutzt werden, taugen sie oft nicht viel. Wer Produkte sucht oder ältere News zu aktuellen Themen erkennt die Mängel bei Ebay-Suche oder Google-News sehr schnell...
Auch Such-Thesauri haben die vielen KMU-Kunden hier vielleicht auch nicht wie man in deren Onlineshops schnell mitbekommt: "RAM" "Speicher" "Hauptspeicher" oder "Flash" "Speicher" "nichtflüchtiger Speicher" "Festplatte" oder "CPU" "Hauptprozessor" "Prozessor" "AMD" "INTEL" oder "Mainboard" "Hauptplatine" usw. lassen viele Kunden nichts finden wo nur eine der vielen möglichen Bezeichnungen genutzt wird. Und wenn man dann noch ein Gerät mit 5 GHZ-WiFi sucht (ein 80-Euro-Tablett beispielsweise um Amazon-Prime oder bei Rentnern beliebte TV-Formate zu schauen) kann man lange suchen... Verweilzeitmaximierung durch Klickstrecken ist unbeliebt. Ebenso wenn man nicht schnell und günstig findet was man sucht...

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0mega
0mega

Solche suchen gibt es durchaus.

gh.de für Technik und ladenzeile.de für Kleidung.

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