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Wie Facebook in 3 Schritten zum Herrscher des Internets wird [Kolumne]

Wie Facebook in 3 Schritten zum Herrscher des Internets wird [Kolumne]

Ein schwächelnder Aktienkurs, unklare Erlösperspektiven, drängelnde Konkurrenz vor allem seitens hat es nicht einfach anno 2012. Unser Kolumnist Björn Tantau gibt drei einfache , wie Facebook das Internet im Handstreich einnehmen kann.

Wie Facebook in 3 Schritten zum Herrscher des Internets wird [Kolumne]
Mark Zuckerberg bei der Entwicklerkonferenz f8

Es war einmal eine Studentenbude in Harvard im US-Bundesstaat Massachusetts und dort saßen ein paar Typen, die allesamt recht kreativ waren und zudem reichlich Freizeit hatten. Einer von ihnen hieß Mark Zuckerberg und erfand (wie sich später herausstellte), den "neusten Bringer": Facebook. Ein soziales Netzwerk, dass von Harvard aus seinen Siegeszug um die ganze Welt antrat. Der Rest ist Geschichte. Und Marks Vision nimmt seit 2004 kontinuierlich mehr und mehr Konturen an. Rasantes Wachstum, relativ viele Sympathiebekundungen und dazu auch noch ein Spielfilm. Welches Startup kann das von sich behaupten?

Bei über 900 Millionen Usern dann auch noch der Börsengang. Eigentlich eine perfekte Welt, wären da nicht erstens diese nervige Börse, die jetzt Druck macht und Ergebnisse in Form von mehr Umsatz und noch mehr Gewinn sehen will, und zweitens dieser doofe Konkurrent, der sich Google nennt und 2011 selbst ein soziales Netzwerk aus dem Boden gestampft hat. Was aber richtig ärgerlich ist: Google verdient jede Menge Geld mit Werbung, Facebook nicht (zumindest nicht so viel wie Google). Verständlicherweise ein Dorn in Marks Auge.

Was tun? Die Idee von Facebook ist doch eigentlich gut durchdacht und bietet jede Menge Potenzial. Die Börse aber ist trotzdem nicht zufrieden und beschert keinen übermenschlichen Aktienkurs. Die Lösung für das Problem ist dabei gar nicht so kompliziert und kann in 3 nachvollziehbaren Schritten herbeigeführt werden. Wie Facebook Google schlagen kann und zum Herrscher des Internets wird? Lieber Mark, bitte weiterlesen: So wirst du Google für immer los!

Schritt 1: Die mobile Attacke

Der Einfachheit halber unterteile ich den Plan, Google in 3 Schritten zu schlagen, auch in 3 Jahre. Das ist sinnvoll, denn Schritt 1 scheint, wenn man zig Gerüchten Glauben schenken darf, schon in vollem Gang zu sein. Es geht um das Facebook Phone. Gähn! Gähn? Ja. Wenn man den Gerüchten wirklich Glaube schenken darf, dann wird wohl ein stinknormales Smartphone werden, das Facebook da aus der Schublade zaubern will. Wen aber, mal abgesehen von den Facebook Fanboys und Fangirls, will man damit hinter dem Ofen hervorlocken? Schwierig. Ein simples Facebook Phone hätte wohl kaum einen echten Mehrwert für Leute, die schon seit Jahren ein iPhone oder ein Samsung Galaxy oder vielleicht auch ein Nexus nutzen.

Für ein erfolgreiches Facebook Phone muss man schon etwas tiefer in die Trickkiste greifen – und radikaler werden. In den USA hat man es ja nicht so mit dem Datenschutz. Deswegen ist Schritt 1 möglicherweise verwegen, aber durchaus denkbar. Frage: Was ist der Hauptgrund, der bei Menschen dazu führt, dass sie etwas, für das sie sich interessieren, NICHT kaufen, OBWOHL es käuflich erwerblich ist? Richtig, der Preis. Auch wenn die Preise für Smartphones und Smartphone-Tarife in den letzten Jahren gefallen sind, ist vielen auch heute noch ein Tarif zum Beispiel vom Magenta-Riesen für 50 Euro im Monat zu teuer – auch wenn man richtig viel surfen, telefonieren und smsen kann.

Facebook Phone ohne Geräte- und Vertragskosten dank Werbung?

50 Euro pro Monat, das sind immerhin 600 Euro im Jahr – davon kann man fast eine Woche Urlaub machen, wenn man sparsam ist. Verständlich also – es geht um den Preis, und den muss man drücken. Welche Möglichkeiten hat man, den Preis bei einem Smartphone zu drücken? Korrekt, es muss über den Tarif subventioniert werden. Mit dieser Methode könnte man das künftige Facebook Phone schon mal für lau anbieten. Moment. Hatte ich nicht eben geschrieben, dass 50 Euro für den Tarif monatlich zu viel ist? Ja! Und deswegen müssen die Kosten für den Tarif auch weg (oder auf 1 Euro pro Monat gesenkt werden).

Der Tarif an sich muss also ebenfalls subventioniert werden. Klingt komisch, ist aber so – denn bei diesem Finanzierungsmodell kommt die grundsätzliche Geschäftsidee von Facebook zum Tragen. Ganz ernsthaft: Bei einer Website, der Millionen von Menschen freiwillig ihre Daten in den Rachen werfen, ist es einfach nur ein logischer Schritt, solch ein System auch auf ein Smartphone zu übertragen. Im Klartext: Facebook bietet sein Smartphone für lau an (ja, richtig gelesen). Keine Kosten für die Hardware, keine Kosten für den Tarif. Im Gegenzug gestattet der Nutzer des Smartphones einige "Werbeformen", die Facebook "anwenden" darf.

Und hier sind der Fantasie praktisch keine Grenzen gesetzt. Von ganz normalen Werbeeinblendungen immer und permanent auf dem Start- und allen anderen Bildschirmen des Smartphones (zum Glück sind die Displays mittlerweile ja groß genug) über kleine Werbejingles, die man jedes Mal über sich ergehen lassen muss, bevor man ein Gespräch führen kann (5 Sekunden reichen da schon aus, ehrlich) bis hin zum kompletten freiwilligen sich-ausspähen-lassen (Facebook hört also das Gespräch mit, liest Emails und SMS und kennt die Vorlieben des Smartphone-Besitzers durch sein Surfverhalten im Netz) ist so einiges denkbar. Die Leute bei Facebook müssen nur mal ein bisschen nachdenken – wenn solche Pläne nicht eh schon existieren.

Ob es ein SOLCHES Facebook Phone in dieser radikalen oder einer anderen, abgeschwächten Art jemals geben wird, weiß ich natürlich nicht. Allerdings behaupte ich, dass mindestens 6 von 10 Leuten, denen ein solches Smartphone "angeboten" wird, zugreifen würden, wenn sie es komplett gratis nutzen dürften. Voraussetzung ist natürlich, dass das Smartphone technisch "awesome" ist und sich mit Geräten wie dem iPhone messen kann. Immer dran denken: Smartphone gratis, keine Tarifgebühr – telefonieren, surfen und smsen zum Nulltarif. Schon verlockend, wenn man dafür nur ein paar Daten herausgeben muss. Oder?

Facebook könnte ein solches "Geschäftsmodell" in vielerlei Hinsicht nutzen. So würde man zum Beispiel die mobile Dominanz, die ja doch (trotz grottiger mobiler App) sehr wichtig zu sein scheint, weiter ausbauen können. Zusätzlich wäre man in der Lage, noch mehr Daten zu sammeln, die sich zudem sehr leicht verifizieren lassen. Und man könnte schließlich viel mehr Geld von Werbetreibenden bei Facebook nehmen, weil das Targeting mit den neuen Daten noch genauer und persönlicher wird, weitere Monetarisierungsmöglichkeiten nicht ausgeschlossen.

Klingt absurd? Diese Option ist wie gesagt radikal und möglicherweise und datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten nicht durchzuführen. Doch die Möglichkeit, modernste Technik umsonst für eine leichtere Kommunikation zu nutzen, mit der man zudem noch Informationen im Internet für den persönlichen Gebrauch sammeln kann, ist schon verlockend. Würde Facebook ein solches Smartphone auf den Markt bringen, wäre es ein Erfolg. Und Mark, du wärst deinem Ziel einen Schritt näher – sofern Google nicht auf die gleiche Idee kommt...

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25 Antworten
  1. von Tweak90 am 10.07.2012 (16:24 Uhr)

    Malzeit,
    Also Björn, du hast da ja nen ganz netten Beitrag zusammengefummelt, aber nicht einer dieser Tipps würde Facebook voranbringen. Die Facebookwerbung muss nur auf Facebook selbst besser werden, es wird einfach nie relevante Werbung gezeigt. Das könnte Facebook besser wenn es die Daten der Benutzer sinnvoller auswerten würde.

    Das Smartphone? Gut einige Leute hätten sicherlich recht schnell ein FB-Phone, aber niemals die von die aufgezeigten 60% der FB nutzer.... vllt 1-2 % und das wäre schon viel. Die meisten wollen keine Werbung auf dem Phone und Daten rausgeben noch weniger. Dafür sind Smartphones inzwischen zu billig. Ich zahle 20€ Im Monat für mein Galaxy S3 inklusive Internetflat.
    Mit Anbietern wie z.B Netzclub kriegt man die Flat sogar umsonst. braucht sich also nur n Gerät kaufen und diese kosten nicht mehr die Welt. G-Nexus 300 € oder n galaxy s für 180... Da werden es sich die meisten überlegen.

    Suchmaschine? Naja die Suchmaschine in Facebook erfüllt genau Ihren Zweck, sie findet Personen und Seiten auf Facebook.. eine Websuche würde hier nur für zu viele ergebnisse sorgen.

    Facebook hat schwierigkeiten an ganz anderen Stellen, stellen die jeder Facebooknutzer kennt. Diese zu Beheben würde nur leider nicht direkt Profit geben und werden daher nicht beachtet. Das eine gute Benutzererfahrung aber gewinnbringender ist als alles andere scheint den leuten von FB nicht ganz klar zu sein.

    Nimm mir das nicht übel aber ich glaube all zu viel Erfahrung mit FB hast du nicht, zumindestens nimmt sich dein Bericht nicht wirklich den Problemen an die Facebook heute hat und die dafür Sorgen das die Aktien so schlecht stehen.

    pS.: Warum eigentlich so ein Pro-FB Beitrag? xD ich bin dann ja eher pro-google xD

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  2. von Björn am 10.07.2012 (16:33 Uhr)

    Hallo Tweak90, danke für dein (anonymes) Feedback - und natürlich hast du vollkommen recht, wenn du sagst, dass DAS möglicherweise nicht die Schritte sind, die FB ans Ziel bringen könnten. Deswegen sind es ja auch Zukunftsaussichten und MÖGLICHE Schritte. Viele Wege führen nach Rom und so, wie die von mir aufgezeigten Ideen scheitern könnten, verhält es sich mit anderen Maßnahmen, die evtl. in deinen Augen sinnvoller sind. Grundsätzlich aber kein Problem, denn: Die Zukunft ist ja bekanntlich unbekannt und so wird man sehen, ob die von mir aufgezeigten Möglichkeiten wirklich kommen und ggfs. sogar funktionieren - oder eben auch nicht. Fakt ist, dass FB mehr Geld verdienen muss - und da werden mit Sicherheit bei Mark Zuckerberg und seinem Team diverse Möglichkeiten geprüft werden. Ich für meinen Teil finde die von mir angedachten potenziellen Maßnahmen durchaus sinnvoll - und ich möchte an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass ein Smartphone-Tarif für 20 Euro eben immer noch 20 Euro teurer ist als ein Smartphone-Tarif für 0 Euro. Oder hab ich mich da verrechnet?!?!?

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  3. von kokos am 10.07.2012 (16:55 Uhr)

    echte / hochwertige suchmanische ... lol ... wisst ihr wie lange google gebraucht bis die solche ergebnisse lieferten?!

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  4. von Tweak90 am 10.07.2012 (16:57 Uhr)

    Wir werden sehen ;) ich denke das eine verbesserung der usability auf Facebook mal langsam angebracht wäre. Für vieles braucht man zu viele Klicks, manches findet man selbst nach 100erten von klicks nicht. Die Einstellungen sind zu verwirrend und die Angebotenen Dienste oft zu versteckt. Wichtig wären features wie beispielsweise ein kompletter App-Filter für den Stream, natürlich kann ich Apps ignorieren um die ganzen spamnachrichten net zu bekommen. Ein direkter Filter für einfach alle durch Spiele geposteten Beiträge wäre aber schöner und sehr leicht umzusetzen. Es muss jan ur beachtet werden das SmartphoneApps und so weiter welche handgetippte statusnachrichten senden durchkommen....
    Ich lösch inzwischen einfach freunde/bekannte/familienmitglieder die solche spiele spielen weil es mir zu nervig ist jedes spiel zu blocken.

    und natürlich sind 20€ im monat teurer als nichts - dafür gibt es aber auch das aktuelle samsung-fflagschiff. muss man ja nicht haben.. Aber ein kleines Smartphone gibt es für 100€ n sehr gutes für 300€. (g-nexus/gs II) Die internetflat bei netzclub auch umsonst gegen werbung (bei mir ca. 1sms alle 2monate - also quasi werbefrei). Das würden sicherlich die meisten einem werbeüberzogenem Smartphone mit datensammelleidenschaft vorziehen.

    Naja wir werden sehen :)

    Liebe Grüße
    Stephan K. :)

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  5. von Andreas Lenz am 10.07.2012 (17:17 Uhr)

    warum in sachen suche nicht einfach bing anstöpseln?

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  6. von Tweak90 am 10.07.2012 (17:24 Uhr)

    Weil Microsoft im Sozialen Netzwerkmarkt gern selbst Fuß fassen möchte und kaum Interesse daran haben wird. Des weiteren müsste auch Facebook hier gewinne tielen. Interessanter wäre für Facebook denke ich ein Kauf von Yahoo?! Damit erhalten sie sowohl alles was sie an Technik benötigen um ein Werbeangebot wie google zu starten und können auch gleich auf eine recht gute suchmaschine zurückgreifen...

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  7. von Konrad am 10.07.2012 (17:36 Uhr)

    Wie soll bitte Facebook ein kostenlosesn Smartphone finanzieren?? Selbst wenn Facebook ein eigenes Handy entwickeln würde und ein weltweites eigenens Handynetz aufbauen würde, würde Facebook alleine für den Betrieb monatlich mindestens 10 € pro Gerät (Schätzung) an Kosten anfallen... also derzeit 10 Mrd € pro Monat. Total unrealistisch, dass zu finanzieren.

    Mal ganz abgesehen von den xx - xxx Mrd € die die Entwicklung von einem Smartphone, die Produktion und der Aufbau der Netzinfrastruktur kosten würde. Facebook kann es sich derzeit nicht mal leisten jedem Nutzer eine Gratis SMS pro Monat à 0,10 € zu verschenken.

    Außerdem: Wie lange würde es wohl dauern, bis jemand eine Software schreibt, mit der man den ganzen nervigen Werbekram entfernt? Nächster Punkt: So ziemlich jeder der ein Smartphone will, hat schon eins. Und das mit einem 24 monatigen Vertrag. Warum sollte ich also weiterhin meinen Vertrag bezahlen und dann das eigene Smartphone nicht nutzen, sondern eins das mit Werbung zugemüllt ist?

    Diese Aussage kann ich aus Praxiserfahrung absolut nicht bestätigen: "allerdings kann man bei Facebook beim Targeting viel genauer steuern und so die Streuverluste noch mehr minimieren, als das bei Google AdWords (zumindest aktuell) der Fall ist."

    Es gibt ja ab und zu Facebook Ads Gutscheine, der Autor kann ja mal versuchen, Waschmaschinen, Kredite, Girokonten, Versicherungen etc. bei Facebook effektiv zu verkaufen.

    Facebook Ads funktionieren zweifelsohne für einige Produkte/Dienstleistungen, aber sicher nicht für den Großteil und wenn, dann nicht so gut wie AdWords. Das ergibt sich schon ganz alleine daraus, dass ich bei Facebook viel zu weit von der Conversion entfernt bin. Bei Facebook kann Nachfrage aufgebaut werden, mit AdWords hole ich konkrete Nachfrage ab. Das ist ein gigantischer Unterschied!
    Und weiterhin: AdWords != AdSense. Es ist so, dass AdSense bei Google deutlich weniger zum Umsatz beiträgt als AdWords, nämlich zu 28%. Facebook kann AdWords auch nie nachbauen, da bei Facebook (noch, siehe unten) keine Suchbegriffe existieren, außer nach Personen. Ich behaupte mal das so gut wie niemand bei Facebook nach "Waschmaschine" o.Ä. sucht.

    Ich stimme zu, dass ein "Facebook AdSense" Sinn machen kann und vielleicht sogar besser funktioniert als bei Google, da Facebook mehr Daten an der Stelle hat, ABER auch dann muss man das System erstmal etablieren, neue Datenschutzdebatten überstehen und vor allem hat man selbst dann Google noch längst nicht via Umsatz überholt.

    Die eigene Suchmaschine betrachte ich auch als sinnvoll, Bing wurde ja bereits Facebook zum Kauf angeboten. Das hat meiner Meinung nach großes Potential, nur wird auch das wieder, zumindest in Deutschland, an Datenschutzdebaten bei den Usern scheitern. Niemand will wirklich, dass Facebook meine ganzen persönlichen Daten auch noch mit meiner Suchhistorie verbindet.

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  8. von Andreas Lenz am 10.07.2012 (17:58 Uhr)

    @Konrad ähnlich wie amazon kindles subventioniert, mehr interaktionen im eigenen ökosystem rechnet sich. darum pusht google u.a. auch android. vielleicht soll es doch direkt gleich facebook OS statt smartphone sein? bitte nicht! ;)

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  9. von Tweak90 am 10.07.2012 (18:01 Uhr)

    Hmm also ich denke theoretisch wäre das mit dem smartphone finanzierbar wenn es wirklich anschlagen würde, hier müsste FB ja nur verträge mit netzbetreibern aushandeln, das sollte gehen, wie gesagt ich bekomme meine internetflat im moment auch umsonst via netzclub mit 1sms alle 2 monate an werbung und 9cent pro min/sms in alle netze... oder 8cent? weiß es grad net. das geld für die kommunikation ist leicht zu holen... geräte müssten halt nur im rahmen bleiben was herstellungskosten angeht, aber ein dualcorehandy mit hdready dislay und nem gig ram lässt sich locker für 150$ bauen (siehe nexus 7). Das problem wäre nur, dass es einfach wirklich keiner haben wollen würde.

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  10. von Konrad am 10.07.2012 (18:04 Uhr)

    @ Andreas

    Riesiger Unterschied. Kindle User haben einen deutlich größeren Wert für Amazon, ganz einfach, weil die im Amazon Shop ebooks etc. kaufen und von den Erlösen einiges an Amazon geht.

    Hinzukommt, dass ein Kindle trotz allem nicht kostenlos machbar ist. Amazon hat soweit ich weiß nur die Kosten für den Datentransfer, der auch wieder keineswegs mit dem eines Smartphones bei intensiver Nutzung vergleichbar ist. Vorallem aber sind SMS und Telefonate teuer, erst recht wenne s ins Ausland oder in andere Netze gehen soll. Kostenloses Gerät + kostenlose Nutzung bleibt also komplett unrealistisch in meinen Augen. Aber unrealistisch sind auch die 100Mrd. Börsenwert für Facebook.

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  11. von Uwe am 10.07.2012 (21:52 Uhr)

    8 Minuten mit diesem Text verplempert. Ich geh mal davon aus, dass das alles nicht ganz ernst gemeint ist, oder?

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  12. von Philipp am 11.07.2012 (09:24 Uhr)

    Vielen Dank für den spannenden und anregenden Text!

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  13. von mark am 11.07.2012 (21:50 Uhr)

    Das ist natürlich Blödsinn. Google bräuchte sich nur genug Geräte schnappen und verschrotten und FB wäre pleite. Wobei das gar nicht nötig wäre. Wenn ich vor jedem Telefonat Werbung zu sehen bekommen würde würde ich das Ding selbst wegschmeißen. Ich bezweifle auch Stark das Leute die alles für Lau wollen so viel Geld durch Werbung einbringen.

    Mal eben ne Suchmaschiene bauen ist auch süß. MS verpulvert jährlich Milliarden mit seinem Bing und trotzdem nutzten es nur sehr wenige. Bing hat übrigens Facebook integriert !

    Facebook Adsense könnte klappen. Aber Google bräuchte nur Wechsler in der normalen Suche abzuwerten und die wären sofort wieder bei Google.

    Eher wird FB zusammen mit Skype noch mehr in Microsoft Produkte integriert.

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  14. von huettenzauber am 12.07.2012 (07:17 Uhr)

    Nur eine Kleinigkeit, welche der Autor vergaß: einer muß das Ganze ganze auch bezahlen wollen und gut finden.

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  15. von qwertz am 12.07.2012 (09:11 Uhr)

    Nach der Aussage, dass man für 600€ ja sogar eine Woche Urlaub machen könnte - wenn man denn sparsam wäre - hab ich aufgehört zu lesen. Für 600€ geh ich über zwei Wochen in Urlaub

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  16. von Max am 12.07.2012 (15:43 Uhr)

    @tweak90

    "Nimm mir das nicht übel aber ich glaube all zu viel Erfahrung mit FB hast du nicht, zumindestens nimmt sich dein Bericht nicht wirklich den Problemen an die Facebook heute hat und die dafür Sorgen das die Aktien so schlecht stehen."

    "pS.: Warum eigentlich so ein Pro-FB Beitrag? xD ich bin dann ja eher pro-google xD"

    Es ist wirklich bedauernswert einem Social Media Experten zu sagen er hat zu wenig Erfahrung mit Facebook, aber okay... Mich regt gerade nur auf, dass du nicht weißt was du sagst. Warum bist du Pro-Google? Auf diese Antwort bin ich reichlich gespannt.

    Don't be evil. Grüße Max

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  17. von Tilo am 12.07.2012 (17:35 Uhr)

    Absolut unrealistische Vorstellung. Ich bezweifle das das Konzept aufgehen könnte aus den schon genannten gründen meiner Vorredner. Mich würde interessieren wo du Urlaub machst ;)

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  18. von platoonleader am 14.07.2012 (17:01 Uhr)

    FACEBOOK ist die größte Verbrecherplattform der Welt. Aufruf zu Straftaten und Verbreiten von Lügen das ist FACEBOOK. GOOGLE+ ist tausendmal besser und sicherer.Hier werden keine Daten missbraucht Lügen verbreitet und zu Straftaten aufgerufen.GOOGLE+ hat jetzt schon viel mehr USER als FAZZEBOOK.Und es werden immer mehr.FAZZEBOOK wird bald untergegangen sein.

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  19. von platoonleader am 14.07.2012 (17:03 Uhr)

    FAZZEBOOK VERPISS DICH.NIEMAND VERMISST DICH.FAZZEBOOK IST SCHEISSE.MARK ZUCKERBERG IST SCHEISSE.

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  20. von Volkan vallar am 14.07.2012 (21:42 Uhr)

    Der artikel ist nicht schlecht. Man sollte ihn nur nicht so ernst nehmen denke ich. Smartphone, suchmaschine, ads,... Das sind ja nur nachahmerprodukte ohne innovationen.

    Fb hat seinen zenit überschritten die aktie wird die nächsten 1-3 jahre weiter fallen, fb wird dann von microsoft o.ä. Übernommen und am ende begraben werden.

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  21. von platoonleader am 15.07.2012 (14:38 Uhr)

    Es muß endlich was gegen diese FAZZEBOCKPARTIES unternommen werden.Die Partieschweine,dieser Abschaum mußendlich das bekommen was es verdient.Nur Zerstören von Eigentum,Drogen und Alkahol verkaufen.
    In meiner Nachbarschaft werde ich so eine Schweinepartie nicht zulassen.Ich werde dagegen vorgehen.

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  22. von Christian Brandt am 15.07.2012 (18:20 Uhr)

    Komisch, facebook soll ja gaaanz groß sein.

    Aber ich bin nicht drauf.

    Ich kenne auch niemanden der drauf ist. Naja, bis auf eine Kollegin die das beruflich braucht, sie programmiert Facebook-Apps.

    Noch besser, Kunde meinte wir sollten soziale Netzwerke in unserem Proxy sperren. Schnell ein Grep nach facebook, vz und Co.... Bei 2000 Usern im Netz hatten wir ein paar Zugriffe auf Facebook, ein paar auf die VZs, ein paar auf Myspace(!), ein paar auf Orkut, ein paar auf Google-Plus. Insgesamt aber sehr wenig und Facebook war NICHT Nummer Eins. Dabei ist die private Nutzung des Internets in Pausen ausdrücklich erlaubt.

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  23. von Tymon am 16.07.2012 (10:46 Uhr)

    Ich vermute der gesamte Artikel war Ironie...

    - facebook macht 4 Dollar Umsatz pro User mit Werbung IM JAHR! Davon läßt sich nichts finanzieren Richtung Handy und Tarif.

    - ein vollsubventioniertes facebook Handy hätte so viel Prestige wie ein Hartz IV Bescheid. Damit würde sich keiner freiwillig sehen lassen.

    - Möge mir der Autor bitte erklären wie man mit einer Zielgruppe von Geizhälsen und armen Schluckern, die nicht mal Geld für Handy&Tarif haben, Geld durch Werbung verdienen soll?

    - Google ist ein Unternehmen mit sehr breitem Produktportfolio. Apple ist gerade erst auf dem Weg dahin. facebook könnte nicht weiter davon entfernt sein. Google und Apple können es sich erlauben auch mal einen fetten Fehlschlag hinzulegen. Wenn bei facebook eine Abwanderung passiert, wie bei myspace (das wird 100% irgendwann passieren) dann gibt es facebook nicht mehr.

    - Es gibt einen Trend zur Werbefreiheit. Ich kenne viele Handynutzer, die sich sogar weigern kostenlose Apps einzusetzen, weil die Werbung per Dauerverbindung nachweislich! 20-30% Akkuleistung kostet. Da zahl ich lieber einmalig 90 cent bis 3 Euro und hab meine Ruhe und das ganze schöne Display für mich.

    - facebook ist eine Modeerscheinung und ich kann euch verraten wann es zu Ende ist: In SPÄTESTENS 10 Jahren. Warum? Weil sich jede junge Generation von der vorherigen abheben will, egal durch welches Mittel. Auf facebook tummeln sich alle: Oma, Opa, Bänker, Zahnärzte, Firmen und die eigenen Eltern. Soll das "cool" sein? Ich sehe es schon vor mir auf dem Schulhof: "haha, der kleine Fritz hat nen facebook account von seinen Eltern eingerichtet bekommen...!"

    facebook braucht ein anderes produkt, welches nicht von der sozialen Plattform abhängig ist, Zuckerberg weiß das und er hat rechtzeitig mit dem Börsengang genug Kohle gemacht.

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  24. von Tweak90 am 16.07.2012 (11:01 Uhr)

    platoonleader sollte aus der kommentarsektion ausgeschlossen werden wenn er seine tage hat...
    ich mein facebook nciht zu mögen ist verständlich, ich nutze auch lieber G+, aber hier 3 Trollposts zu verfassen die uns zeigen sollen wie jung er doch noch ist (kiddy) ist echt unnötig. So macht das abonieren von Beiträgen echt keinen Spaß.

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  25. von platoonleader am 16.07.2012 (15:37 Uhr)

    FAZZEBOCK Wird sehr bald verschwunden sein.
    Was haben FAZZEBOCK und die "TITANIC" gemeinsam ? EINE KURZE LEBENSDAUER .HAHAHA!!!!

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