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Marketing

Facebook-Ads: Neue Retargeting-Funktionen für kleine Unternehmen angekündigt

    Facebook-Ads: Neue Retargeting-Funktionen für kleine Unternehmen angekündigt

Facebook hat neue Funktionen zum Retargeting für Facebook-Ads angekündigt. Die Neuerungen sind vor allem für kleinere Unternehmen interessant. Nutzer bekommen stärker personalisierte Anzeigen eingeblendet.

Retargeting-Funktion wird bald für alle Power-Editor-Nutzer ausgerollt

Relevante Werbung für interessierte Kunden wird durch Retargeting gewährleistet. Auch für Facebook-Ads eine lohnende Zielsetzung.
Relevante Werbung für interessierte Kunden wird durch Retargeting gewährleistet. Auch für Facebook-Ads eine lohnende Zielsetzung.

Facebook hat gestern Abend neue Funktionen zum Retargeting für die „Costumer-Audience“-Lösung im Power Editor bekannt gegeben. Marketing-Verantwortliche können demnächst Facebook-Nutzern, die vor kurzem ihre Webseite besucht oder die eigene App benutzt haben, im Sozialen Netzwerk Werbung zu ihrem Angebot einblenden. Zu Beginn startet das Projekt mit einigen wenigen Testpartnern, die Funktionen sollen in den kommenden Monaten aber für alle Power-Editor-Nutzer ausgerollt werden. Wie genau das funktioniert, erklärt Facebook anhand eines konkretes Beispiels: Besucht man die Webseite eines Fahrrad-Händlers und designt sich ein individuelles Fahrrad (mittels „Mass-Customization“-Angebot), kauft es aber nicht, kann das Unternehmen zukünftig diese Nutzer mit einer Facebook-Anzeige ansprechen. Online-Marketer werden nun denken: Hoppla, das ist doch klassisches Retargeting. Wo ist der Unterschied?

Das typische Retargeting-Angebot ist für viele große Onlineshops mittels Facebook Exchange (FBX) schon möglich. FBX ermöglicht es Werbetreibenden, über Drittanbieter-Applikationen wie AdPalor Facebook-Ads in Echtzeit zu platzieren. Neu ist im Grunde nur, dass dieses Angebot nicht mehr nur großen Anbietern zur Verfügung steht, die mit einer großen Produktpalette aufwarten, sondern sich jetzt auch kleine Unternehmen diesen Vorteil zu nutze machen können.

Opt-Out für Retargeting-Funktion von Facebook vorgesehen

Bei vielen Nutzern sind zu der Neuerung konkrete Privatsphäre-Fragen aufgekommen, die Facebook in einem Blogpost zu beantworten versucht. Drei Punkte sind in dem Zusammenhang zu sagen: Das Retargeting geschieht ohne Austausch persönlicher Daten, Facebook erstellt intern Listen von Personen, die mit diesen Anzeigen konfrontiert werden und wer nicht in einer jeweiligen Liste enthalten sein möchte, kann sich mittels Opt-Out austragen lassen. Möglich ist das in dem man auf das „X“ am rechten oberen Rand der Anzeige klickt und im Anschluss im Bereich „About This Ad“ sich auf der Drittanbieter-Webseite austrägt.

via allfacebook.de

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WEBneo
WEBneo

Ein spannendes Feature, so wie Retargeting bzw. Remarketing allgemein sehr interessant ist. Herausfordernd bleibt aber auch hier das Problem der Reaktanz beim Konsumenten. Schließlich wird oft zu recht an Retargeting kritisiert, dass man sich als User verfolgt und beobachtet fühlt. Das schreckt auch einige unserer Agentur Kunden vor der Buchung von Remarketing Kampagnen ab.
Daher sollte Facebook auf eine möglichst simple Funktion zum Austragen setzen. Auch ein frequency capping wäre schön! Denn wenn auch nach der dritten Anzeige keine Reaktion vom User erfolgt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Response gering, Die Gefahr die sprichwörtliche "Kotzgrenze" zu erreichen steigt dafür aber exponentiell an.

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