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Marketing

Facebook-Alternative: Mark Zuckerberg spendet für das Anti-Facebook-Projekt Diaspora

    Facebook-Alternative: Mark Zuckerberg spendet für das Anti-Facebook-Projekt Diaspora
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Foto: deneyterrio, Flickr.com

Der Facebook CEO Mark Zuckerberg hat nach eigenen Angaben das Anti-Facebook-Projekt Diaspora mit einer Spende in nicht bekannter Höhe unterstützt. In einem Interview mit dem amerikanischen Tech-Magazin Wired wurde er zum Plan von den vier jungen Geeks aus New York befragt und erklärte: „Ich habe gespendet. Ich denke das ist eine coole Idee!“

Wie hoch die Spende für Diaspora gewesen ist, wurde allerdings nicht veröffentlicht. Insgesamt hat das noch nicht mal gestartete Projekt jetzt schon fast 200.000 US-Dollar an Spenden gesammelt und dürfte damit schon bald in die Umsetzungsphase übergehen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Foto: deneyterrio, Flickr.com

Zuckerberg erklärte seine Spende mit dem interessanten Ansatz einer dezentralen Plattform für friend-to-friend-Filesharing – eine Idee, die er vor Jahren selbst schon einmal mit seinem damaligen Projekt Wirehog umsetzen wollte. Er sei allerdings daran gescheitert, weil ihm die passende Infrastruktur fehlte. Die Benutzer wollten schon damals Fotos und Videos austauschen und dafür fehlten ihm einfach die Ressourcen, so dass Wirehug schließlich als Personal Web Server auf den Rechnern der Benutzer installiert wurde und sie ihre Daten selbst speichern konnten. Wirehug wurde dann später wieder eingestellt, weil es wie andere P2P-Netzwerke auch, rechtliche Probleme mit dem Austausch von geschützen Daten bekam. An seine Stelle trat dann schließlich Facebook.

„Ich erkenne mich in ihnen wieder“

Aber nicht nur die Idee von Diaspora begeistert Zuckerberg. Auch die vier Studenten aus New York haben es ihm angetan: „Ich denke es sind coole Typen, die diesen Versuch starten. Ich erkenne mich ein klein wenig in ihnen wieder. Es ist einfach ihr Anspruch das die Welt besser sein könnte und sie daher sagen: Wir sollten es einfach versuchen.“

Bildnachweis: Mark Zuckerberg von deneyterrio auf Flickr.com. Lizenz: CC BY

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3 Reaktionen
Barigorokarl
Barigorokarl

Ja, der Name ist geekig und nicht sehr massenkonform, aber ich finde ihn schön. Wenn ich das richtig verstanden habe, bedeutet diaspora sowas wie "religiöses exil". ;-)

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Chriz
Chriz

Ich find's auch gut, dass er die Jungs finanziell unterstützt. Allerdings glaub ich ebenfalls nicht dran, dass aus dem Projekt was wird. Der Name ist international betrachtet, ebenfalls recht schwierig ... "Dia... was?" :-)

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Barigorokarl
Barigorokarl

Zuckerberg denkt garantiert, dass das nix wird. Und so sehr ich die Idee hinter Diaspora unterstütze, denke ich das auch. Mann kann nichts dezentral machen, ohne wenigstens ein minimales "Hallo, ich bin da" - Skript auf dem Client laufen zu haben.
Und ob ein relevanter Prozentsatz der FB-User bereit ist (oder die Möglichkeit hat) so etwas zu installieren, bezweifel ich auch mal.
Schade eigentlich.

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