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Facebook-Alternativen: Social Networks für jeden Geschmack

Facebook-Alternativen: Social Networks für jeden Geschmack

Genug von Facebook? Es gibt Alternativen. (Foto: mkhmarketing – Flickr (CC-BY-2.0)

Am liebsten kurz und knapp: Microblogging-Dienste

Microblogging ist die Kurzform des Bloggens und erfreut sich nicht erst seit der Zunahme des mobilen Surfens großer Beliebtheit. Da auch die Microblogging-Anbieter stark auf die Vernetzung und Interaktion der Nutzer setzen, haben wir sie in die Liste aufgenommen.

Die schnellsten News der Welt: Twitter

Der wohl bekannteste Microblogging-Dienst Twitter gilt in Deutschland immer noch als Nischennetzwerk – auch wenn sich die Zugriffe auf die Website im Lauf des letzten Jahres massiv gesteigert haben. Weltweit hat der Dienst immerhin 302 Millionen aktive Nutzer jeden Monat.

Twitter-Nutzer veröffentlichen kurze, maximal 140 Zeichen lange Posts beziehungsweise Tweets, die jeder erhält, der dieser Person folgt. Nutzer können sich darüber hinaus Privatnachrichten senden. Die Anzahl der Accounts, denen man selbst folgt, oder der eigenen „Follower“ ist dabei unbegrenzt.

In der Medien- und Internetwirtschaft hat Twitter sich als schnelles und unterhaltsames, aber nicht immer verlässliches Nachrichtenmedium etabliert. Zur Nachhaltigkeit der veröffentlichten Updates sagte RapGenius-Mitgründer Mahbod Moghadam beim DLD 2014: „A tweet is like a fart in the wind.“

Tumblr: Das Facebook für die jungen Wilden

Suchergebnisse für t3n bei tumblr. (Screenshot: tumblr)
Suchergebnisse für t3n bei tumblr. (Screenshot: tumblr)

Tumblr leitet seinen Namen von dem ursprünglich für Microblogs verwendeten Begriff „Tumblelog“ ab. Jeder Nutzer legt sein eigenes Tumblelog an und veröffentlicht dort Videos, Bilder und alles, was er teilen möchte. Tumblr-Nutzer können sich gegenseitig folgen und mit den Inhalten anderer Nutzer interagieren, indem sie sie „herzen“ oder auf ihrem eigenen Blog teilen.

In der mittlerweile mehr als 230 Millionen Blogs umfassenden Community hat sich auf diese Weise eine starke Sharing-Kultur etabliert, die sich auf Bilder und GIFs fokussiert. Beispiele aus 2014 finden sich hier zur Genüge. Nur wenige Tumblelogs sind hingegen textlastig.

Tumblr-Nutzer sind verhältnismäßig jung: Im letzten Quartal 2014 nahmen die Unter-24-Jährigen die größte Gruppe unter den aktiven Mitgliedern ein. Kein Wunder, dass die Plattform zunehmend auch bei Unternehmen und Marken beliebt ist.

Die dezentrale Microblogging-Plattform thimbl, die wir in einer früheren Version dieses Artikels als „product to watch“ vorgestellt haben, hat sich mittlerweile im künstlerischen Bereich angesiedelt und versteht sich explizit nicht als Alternative zu den etablierten sozialen Netzwerken.

Auch App.net, das auf Status-Updates von bis zu 256 Zeichen, Datenhoheit der Nutzer und eine Plattform-Struktur mit Anbindung zahlreicher externer Netzwerke setzt, ist 2014 ins Straucheln geraten: Die Paid-Accounts wurden so selten nachgefragt, dass das Unternehmen alle Mitarbeiter entlassen musste.

App.net wird jetzt als Community-Projekt weiter geführt. Auch wenn die Gründer betonen, App.net werde so lange weiter geführt, wie es Kunden gebe: Zu den ernstzunehmenden Facebook-Alternativen zählt das Netzwerk wohl nicht mehr.

Location-Based Networks: Wer macht was in meiner Nähe?

Je mehr Menschen unterwegs surfen, desto wichtiger werden ortsbasierte Netzwerke. Nicht zuletzt, weil sie den Gedanken des Social Webs wieder ein Stückchen näher an die reale Welt rücken: Wer sind die Menschen in meiner Umgebung und was machen sie?

Ortsbasierte Networks sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen, der Markt ist also hart umkämpft. Selbst Vorreiter Foursquare kann keinen durchschlagenden Erfolg vorweisen und hat sich 2014 in den Location-Katalog „Foursquare“, der Verzeichnissen wie Yelp Konkurrenz macht, und die Social-App „Swarm“, die den spielerischen Charakter der Ursprungsversion beherbergt, aufgeteilt. Bis der Markt sich konsolidiert, ist es schwierig, eine Prognose über die wichtigsten Player abzugeben. Hier daher nur eine kleine Auswahl.

Nextdoor

Ein Netzwerk für die Nachbarschaft: Nextdoor erlaubt es den Anwohnern einer Siedlung, auch digital in Kontakt zu treten. (Screenshot: Nextdoor)
Ein Netzwerk für die Nachbarschaft: Nextdoor erlaubt es den Anwohnern einer Siedlung, auch digital in Kontakt zu treten. (Screenshot: Nextdoor)

Ein Netzwerk, von dem wir in Zukunft mehr hören dürften, ist nextdoor.com, auf dem sich in den USA schon mehr als 50.000 Gemeinden tummeln. Als „privates für deine Nachbarschaft“ will es Menschen, die in derselben Gegend leben, miteinander bekannt machen und den Austausch fördern – etwa für Blumen- oder Babysitter-Dienste, gemeinsame Aktivitäten oder sonstige Nachbarschaftshilfe. Die Besonderheit bei Nextdoor: Auch städtische Institutionen und die Polizei sind über die Plattform erreichbar. Indem Nachbarn verdächtige Vorkommnisse melden, soll die Kriminalität bekämpft werden: „Der Newsfeed reiht sich für die Polizei zur Indizienkette,“ schreibt die WELT.

Nextdoor ist derzeit nur in den USA verfügbar, hat aber schon angekündigt, in nächster Zeit auch nach Europa zu expandieren. Auch bei uns gibt es mehrere Ansätze für ein digitales Nachbarschafts-Netzwerk: In Österreich etwa funktioniert FragNebenan sehr gut, in Deutschland stecken Projekte wie Swapi in Hessen, Neighborhood aus Bielefeld oder nachbarschaft.net noch in den Kinderschuhen.

Anomo

Ein interessantes ortsbasiertes Netzwerk ist auch Anomo, das Nutzer beim Kennenlernen zunächst durch anonyme Avatare miteinander agieren lässt, bevor sie nach und nach weitere persönliche Angaben preisgeben können.

Dezentrale Facebook-Alternativen

Nicht zuletzt der wenig transparente Umgang mit der Privatsphäre seiner Nutzer hat in der Vergangenheit immer wieder Kritik eingetragen. Einige fühlen sich unwohl bei dem Gedanken, ihre persönlichen Daten auf den Servern des amerikanischen Unternehmens zu hinterlegen. Auch hier haben findige Entwickler mittlerweile Abhilfe geschaffen.

Diaspora

Der Aufbau von Diaspora ähnelt dem von Facebook. (Screenshot: Diaspora)
Der Aufbau von Diaspora ähnelt dem von Facebook. (Screenshot: Diaspora)

Mit Diaspora brachten die vier New Yorker Mathematikstudenten Ilya Zhitomirskiy, Dan Grippi, Max Salzberg und Raphael Sofaer im Jahr 2012 ein Soziales Netzwerk an den Start, das auf den eigenverantwortlichen Umgang der Nutzer setzt. Das Netzwerk baut auf die drei zentralen Säulen: Dezentralisierung, Freiheit und Privatsphäre.

Jeder Nutzer kann einen eigenen Server beziehungsweise „Pod“ betreiben – mit voller Kontrolle über die eigenen Daten – oder einen der „Open Pods“ aus dem Diaspora-Netzwerk wählen (das Tool podupti.me hilft dabei). Das Interface ähnelt auf den ersten Blick dem von Facebook – mit einem Newsfeed, Profilseiten und Nachrichtenfunktion (wobei direkt auffällt, dass die Nutzer hier nicht so freizügig mit Profilfotos und Statusmeldungen sind).

Kontakte können auf Diaspora einseitig hinzugefügt und vom Gegenüber bestätigt werden. Sie werden ähnlich den Google+-Kreisen nach „Aspekten“ sortiert. Ein großes Gewicht kommt Hashtags zu, über die stattfindende Diskussionen thematisch eingeordnet werden. Solchen „Unterhaltungen“ kann man unter dem jeweiligen Hashtag als Ganzes folgen.

Ob Diaspora irgendwann den Massenmarkt erreicht, ist fraglich. Als eine mögliche Ursache für den ausbleibenden Durchbruch wird die Hürde der Server-Installation betrachtet, die für viele technisch ungeübte Nutzer schwierig ist. Zudem bietet Diaspora bislang nur überschaubare Anbindungsmöglichkeiten für externe Anwendungen: Twitter, Facebook und Tumblr lassen sich mittlerweile integrieren, doch um wirklich attraktiv für eine breite Nutzerbasis zu werden, müssten sich noch viel mehr Apps und Spiele verbinden lassen.

Und doch ist Diaspora den Machern zufolge eine lebendige Community, die stetig neue Mitgliedern gewinnt. Genaue Nutzerzahlen sind aufgrund der dezentralen Struktur des Netzwerks nicht bekannt, allerdings lässt sich durch das Zusammenrechnen der Nutzer der einzelnen „Pods“ immerhin auf die Mindestanzahl der aktiven Nutzer schließen. Hierbei hilft dieses Statistik-Tool. Seit August 2012 wird Diaspora als Community-Projekt geführt, die Diaspora Foundation freut sich über jeden, der mit an der Weiterentwicklung der Plattform arbeitet.

Friendica

Die meisten User bei Friendica geben auf den ersten Blick nicht viel von sich preis. (Screenshot: TryFriendica)
Die meisten User bei Friendica geben auf den ersten Blick nicht viel von sich preis. (Screenshot: TryFriendica)

Ebenso wie Diaspora bietet Friendica eine dezentralisierte Architektur. Wer Teil des Netzwerks werden möchte, muss zunächst die entsprechende Software installieren oder einen der öffentlichen Friendica-Server wählen (eine Liste gibt es hier). Zudem gibt es einen siebentägigen Testzugang, den man ohne Voraussetzungen nutzen kann, bei tryfriendica.de.

Die ersten Schritte bei Friendica laufen nicht ganz so flüssig wie bei Diaspora, welches sich intuitiver bedienen lässt und optisch eher überzeugt. Neben dem Teilen von Status-Updates, Bildern und Videos können Nutzer bei Friendica auch einen Kalender anlegen und persönliche Notizen speichern.

Im Gegensatz zu Diaspora bietet Friendica deutlich mehr Möglichkeiten der Verzahnung mit anderen Profilen etwa bei Facebook, Twitter, Google+ und Tumblr sowie mit dem eigenen E-Mail- oder WordPress-Account. Wer sich also erst einmal hineingefuchst hat, kann das Netzwerk durchaus als „Hub“ für seine Aktivitäten im Social Web nutzen. Über die Nutzerzahlen von Friendica ist aufgrund seiner dezentralen Struktur nichts bekannt.

Movim

Eine komplett dezentralisierte Open-Source-Plattform, auf der sich alle Aktivitäten im Social Web bündeln lassen – genau das will das soziale Netzwerk movim.eu sein. Movim steht für „My Open Virtual Identity Manager“. Wie bei Diaspora und Friendica brauchen Nutzer einen eigenen „Pod“, auf dem ihre Inhalte liegen. Das Netzwerk basiert allerdings auf dem XMPP-Protokoll, was für die schnellere und weitere Verbreitung sorgen soll. Für den Massenmarkt ist diese Variante aber wohl zu technisch.

Dezentral, aber durchlässig: Die Funktionsweise von Movim. (Screenshot: movim.eu)
Dezentral, aber durchlässig: Die Funktionsweise von Movim. (Screenshot: movim.eu)

Pidder und Ning: Schaff’ dir dein eigenes Netzwerk

Pidder erlaubt es seinen Nutzern, ein Netzwerk verifizierter Kontakte zusammenzustellen und mit diesen sicher Daten und Nachrichten auszutauschen. Zudem können Nutzer mehrere Identitäten und entsprechende Profile anlegen und ihre Logins und Passwörter verwalten. Alles in allem mutet Pidder allerdings sehr komplex und technisch an – wer Social-Media-Flair sucht, ist hier falsch aufgehoben.

Ning erlaubt Nutzern ebenfalls, eigene Netzwerke und Nutzergruppen anzulegen. Im Gegensatz zu Syme und der Basisversion von Pidder ist der Dienst kostenpflichtig (ab 22 Euro/Monat) und richtet sich mittlerweile stärker an Unternehmen und Marken als an Privatpersonen. Zudem stehen die Server von Ning in den USA, was den größten Vorteil eines „eigenen“ Netzwerkes, die Datensicherheit, im Prinzip wieder aushebelt.

Wer noch tiefer in die Thematik einsteigen will und sich auch für Projekte interessiert, die noch nicht wirklich markt- bzw. spruchreif sind, sollte sich Lorea ansehen.

Erfolgreich in der Nische: Themen-Netzwerke

Facebook-Alternativen für Leseratten:  Communities wie Goodreads oder LovelyBooks haben sich auf das Thema Bücher spezialisiert. (Screenshot: Goodreads)
Facebook-Alternativen für Leseratten: Communities wie Goodreads oder LovelyBooks haben sich auf das Thema Bücher spezialisiert. (Screenshot: Goodreads)

Auch in der Nische lässt es sich erfolgreich leben: So gibt es zahlreiche thematisch enger gesteckte Zusammenschlüsse im Netz, von Buchclubs (Goodreads, LovelyBooks) über Wissensaustausch (Quora) und Wissenschaftsnetzwerke (ResearchGate, Epernicus, Academia.edu) bis hin zu „Invitation-only“-Elite-Communities (aSmallWorld oder Elixio) ist alles dabei. Für IT-Begeisterte kommt vielleicht auch die Community Spiceworks in Frage.

2015: Das Jahr der Messenger

Wer im Frühjahr 2015 einen Artikel über Facebook-Alternativen schreibt, darf natürlich nicht verschweigen, dass eine ganz andere Gattung von Apps den traditionellen sozialen Netzwerken zunehmend den Rang abläuft: Die Rede ist von Messengern. Von vielen als effektivere, privatere Form der Kommunikation bevorzugt, haben zahlreiche Messaging-Apps in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt – WhatsApp, Line, Snapchat, KakaoTalk und nicht zu vergessen der Facebook-eigene Messenger sind gute Beispiele dafür. Noch in diesem Jahr sollen die Nutzerzahlen der vier größten Messenger die der vier größten Social Networks überholen.

Ob Messenger die großen sozialen Netzwerke – und allen voran Facebook – wirklich obsolet werden lassen, steht noch in den Sternen. Fest steht: Bislang ist kein Facebook-Rivale in Sicht, der uns dazu bewegen könnte, Facebook tatsächlich und endgültig den Rücken zu kehren.

Welche Facebook-Alternativen nutzt ihr, und welche fehlen auf unserer Liste?

Letztes Update des Artikels: 5. Mai 2015

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27 Antworten
  1. von Cracker am 28.03.2012 (16:00 Uhr)

    ein deutsches soziales Netzwerk wurde nicht erwähnt und zwar http://www.quott.com/ das sich noch in der Beta Phase befindet.

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  2. von Marcel am 28.03.2012 (18:52 Uhr)

    Nutze mittlerweile nur noch Diaspora und Twitter. Nach der letzten Datenschutzänderung bei Google habe ich mein G+ Konto gelöscht... zumal es auch trotz Bekannter und Arbeitskollegen ganz schön langweilig dort wart.
    Bei Diaspora tut sich mittlerweile schon mehr als noch vor einem halben Jahr und irgendwie fühlt es sich gut an bei so einem frischen Projekt dabei zu sein :)
    Das, was Facebook Nutzer mit sich machen lassen, ringt mir mittlerweile nur noch ein müdes Lächeln ab ;)

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  3. von Erik am 29.03.2012 (14:11 Uhr)

    Der Link mit den Friendica Public Portals ist hilfreich! Ich hoffe dass Friendica über den Weg der offenen Portal einen guten Start in größere Bekanntheit erreicht.
    Hatte mir Friendica schonmal etwas angesehen und runtergeladen. Im Readme ist die Installationsanleitung. Ok, es ist den Umständen entsprechend gut und übersichtlich gemacht, aber eben nur den Umständen entsprechend dass die Grundlage eines solchen Systems etwas komplexer ist. kann man, nur mal so gesagt, niemals nicht mit dem einfach machbaren Aufsetzen eines Wordpress-Blogs oder sonstwas vergleichen!!!

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  4. von Tibor am 01.04.2012 (06:57 Uhr)

    Eine Liste von sozialen netzwerken findet ihr hier: http://social-community.onlinemarketing-schule.de/

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  5. von Erkan am 01.04.2012 (14:30 Uhr)

    Google Analytics bekommt Konkurrenz - facebook Analytics kommt!

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  6. von Andrew am 19.04.2012 (09:56 Uhr)

    Jaggt.com ... bin vor Kurzem drauf gestossen...
    dort kann man seine eigene Webseite gestalten und kann sogar nen eigenen Online-Shop einrichten!

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  7. von Christian am 12.06.2012 (15:35 Uhr)

    incoyo.com - Anonymität steht im Vordergrund. Nur eine E-Mail notwendig, sonst nix. Komplett kostenlos. Öffentliche Sites, Live Chat usw. Ist recht neu aber eine Chance geben schadet sicher nicht.

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  8. von michael am 06.08.2012 (13:57 Uhr)

    ich habe mir einige der obigen alternativen angeschaut. bei allen mußte man sich registrieren, um überhaupt zu gesicht zu bekommen, worum es geht. ich möchte aber schon VOR dem einloggen wissen, um was für ein netzwerk es sich handelt. warum sollte ich mich sonst einloggen wollen?

    daß es auch anders geht, versuchen wir mit xymble.com zu zeigen: die suche nach anderen funktioniert auch OHNE anmeldung, selbst als unregistrierter user. nach anderen suchen tut man über eine vielzahl von icons, mit denen sich die registrierten user beschreiben, also zB ihre sportarten, hobbies oder lieblingsmusikrichtungen.

    das ganze läuft seit kurzer zeit in beta-phase, mit einer derzeit noch sehr überschaulichen anzahl von nutzern, aber dafür nach unserer einschätzung ziemlich stabil und vor allem sauschnell, wenn es darum geht, mit anderen anderen nutzern nachrichten auszutauschen. viele der icons sind vielleicht noch nicht der letzte schrei - wir freuen uns über verbesserungs- oder erweiterungvorschläge. schaut doch mal rein, wenn ihr an einem explizit GRAPHISCHEN netzwerk interesse habt: http://www.xymble.com

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  9. von Imeets am 11.10.2012 (14:45 Uhr)

    Interessanter Artikel.Vor kurzem ist ein neuer Facebook Ableger an den Start gegangen Imeets. Ich finde das Design und die Möglichkeiten sogar besser als bei Facebook. http://www.imeets.de

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  10. von ingmar.erdoes am 15.01.2013 (17:44 Uhr)

    Ganz neu auf dem Markt seit 2013: http://www.friendshome.net

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  11. von daniel8383 am 23.03.2013 (13:14 Uhr)

    Bin jetzt zu Netface gewechselt. Ist seit ein paar Tagen am Start und für mich wirklich eine der besten Facebook Alternativen mit Potenzial. Allein schon der Dislike Button ist eine gute Möglichkeit, dass man nicht jeden .... liken muss :) ausserdem sieht man auch wer sein Profil besucht hat uvm . Kommt zu NetFace ;-) http://www.net-face.eu

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  12. von caroline am 16.07.2013 (11:58 Uhr)

    Schon immer besser als Facebook gewesen und dazu noch werbefrei: http://nerofix.com
    Bestes europäisches Netzwerk mit hohem Niveau!

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  13. von Erdal am 04.02.2014 (14:05 Uhr)

    Klasse Beitrag, thanks a lot!

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  14. von michael am 04.02.2014 (22:15 Uhr)

    mir persoenlich hat bei facebook nie gefallen, dass man mitglied sein muss, um auch nur einen blick hineinzuwerfen. das ist fuer mich wie ein restaurant, in das man mich nicht reinlaesst, wenn ich nicht kochen kann. ich arbeite auch daher seit laengerem mit anderen an einem wirklich "offenen" netzwerk, das dazu noch um einiges visueller ist als die bekannten platzhirsche. das ganze laueft unter den namen xymble.com (wegen der zahlreichen symbole, die wir verwenden) und wird in den naechsten wochen und monaten noch fuer kleine bildschirme optimiert werden.

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  15. von Materna newmedia am 05.02.2014 (14:17 Uhr)

    Das größte Problem aller alternativen Netzwerke ist das Erreichen der kritischen Masse. Ein Lösungsansatz wäre die stärkere Vernetzung der (noch) kleinen Projekte. Dazu bedarf es offener Systeme mit offenen Schnittstellen und Standards. Am Ende müsste es so funktionieren wie bei einer E-Mail. Jeder sucht sich seinen Provider aus und unabhängig von seiner Wahl, ist man überall und von jedem erreichbar.

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  16. von gast am 06.02.2014 (02:52 Uhr)

    ein weiteres rel. gutes ist http://movim.eu/ ist dezentral und baut auf xmpp auf. kann man hier direkt testen https://mov.adorsaz.ch/ hat noch ein paar schwächen.

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  17. von naIcke am 08.05.2014 (09:27 Uhr)

    Noch nicht sehr gross, aber ein deutsches Netzwerk mit allen möglichen Funktionen ist http://xacsx.de . Neben den üblichen Funktionen gibts noch Foren, einen Marktplatz, und und und. Zudem ist es Werbefrei, und es sind keine echten Daten nötig. Ich finds gut, ausbaufähig

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  18. von them8z am 09.05.2014 (18:04 Uhr)

    Ein hobbybasiertes Netwerk ist noch http://www.hobbykings.de

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  19. von kledy am 29.05.2014 (10:30 Uhr)

    Eine ähnliche Alternative zu Facebook wäre http://www.twixxi.com die Seite hat sehr ähnliche Funktionen wie der blaue Gigant und richtet sich mehr an Singles

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  20. von Mira_beNow am 22.12.2014 (20:49 Uhr)

    Spannende Vernetzung für Informationsaustausch und Schaffung eines Miteinander unter Bürgern, bietet insbesondere Raum für Aktivisten, Journalisten und Systemkritiker: http://www.informisten.de

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  21. von Clodi von Mental Defect am 07.05.2015 (20:28 Uhr)

    Ich kenne keinen, der bei tsu ist - möchte da aber unbedingt rein!

    Kann mich bitte jemand einladen? Kontaktiert mich einfach per PN auf Facebook. Ich würde mich riesig freuen!!!!

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  22. von Claudi am 07.05.2015 (21:41 Uhr)

    Was mir noch einfällt, ist ein ein themenbezogenes Social Network für Hundefreunde http://www.Dogdate24.de. Bietet auch alles kostenlos und ist aus Deutschland.

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  23. von Claus am 08.05.2015 (10:55 Uhr)

    Nicht zu vergessen: "Teilzeit"-Blogger, die für Reisen oder längere berufliche Auslandsaufenthalte einen Blog führen.
    Sie haben so neben einem Tagebuch und Fotoalbum auch eine direkte Kommunikation mit daheim. Beispiel: http://www.permondo.com

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  24. von OlegW am 08.05.2015 (18:02 Uhr)

    Sehr (un)professionell und vor allem (un)seriös, dieses Nachbarschaft.net wie ich gelesen habe! http://www.fr-online.de/frankfurt/seckbach-und-gutleut-app-wirbt-mit-hinweis-auf-einbrueche,1472798,30278108.html

    Viel schlimmer finde ich, dass Sie hier über diese Psychopathen berichten!

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  25. von RCSchneider am 26.05.2015 (17:47 Uhr)

    Neu und spezialisiert auf Musiker und Instrumente, ist das Vertical Network myinstrument:
    https://myinstrument.info

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  26. von Samu_Schmidt am 27.05.2015 (13:57 Uhr)

    Reisen planen, Reisepartner finden, Route zeigen, Reiseblog und Organisation wäre http://www.underwaygs.com noch zu erwähnen. Der Fokus liegt auf dem sozialen Netzwerk.

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  27. von Aida am 18.06.2015 (14:16 Uhr)

    Gern würde ich an dieser Stelle das Starup http://www.adfree.network einmal ins Spiel bringen, welches ebenfalls aus Deutschland kommt, werbefrei ist und dem deutschen Datenschutz unterliegt. adfree network belohnt seine Mitglieder sogar für neue Freunde.

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