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Facebook Angebote („Deals“) gestartet – die wichtigsten Infos

Facebook Angebote („Deals“) gestartet – die wichtigsten Infos

„Facebook Angebote“ (im Original „Deals“) ist inzwischen in Deutschland verfügbar. Zum Start gibt es Angebote ausgewählter Partner. Letztlich aber soll jeder den Dienst einsetzen können, um die Nutzer zum Check-in zu bewegen. Fürs ergibt sich hier eine große Palette neuer Möglichkeiten. Die Nutzer können mit Sonderangeboten sparen oder gar einen guten Zweck unterstützen. Hier die wichtigsten Infos und Links zu Angebote.

Facebook Angebote („Deals“) gestartet – die wichtigsten Infos

Facebook Angebote aus Nutzersicht

So erklärt das Social Network selbst, wie Facebook Angebote funktionieren:

Man wandert fröhlich durch seine Stadt, die eventuell verdächtig nach San Francisco aussieht…
...und schaut auf sein allmächtiges Smartphone, welche Orte es in der Umgebung eigentlich gibt. Kleine gelbe Zettelchen markieren dabei besondere Angebote. Man macht sich auf zu einem der Orte...
...und wenn man dann vor Ort angekommen ist...
...checkt man bei Facebook in diesen Ort ein und ruft das Angebot ab. Damit kann man sich dann an den sicher freundlichen und fröhlichen Ladenbesitzer oder sein Personal wenden. Fertig!

Auf der Website zu Facebook Angebote gibt's das Ganze nochmal im Video…

Facebook Angebote aus Marketing-Sicht

Facebook Angebote ist im Prinzip ein direkter Konkurrent zu den viel gehypten Schnäppchen- und Gutscheinportale wie Groupon und kombiniert das mit den ebenfalls hoch gehandelten Locationdiensten im Stile eines Foursquare. Siehe dazu unseren ausführlichen Bericht vom 4. November 2010. Facebook bietet den Betreibern von Places-Seiten Deals in vier unterschiedlichen Kategorien an:

  1. Individueller Deal: Das können beispielsweise Preisnachlässe, ein kostenloser Kaffee, ein Merchandising-Artikel oder ein Sonderpreis für ein bestimmtes Produkt.
  2. Friend Deal: Wer mit Freunden unterwegs ist, bekommt bei den Friend Deals besondere Gruppenangebote. Ein solcher Deal kommt dann beispielsweise nur bei einem gemeinsamen Checkin von fünf oder auch zehn Kunden zustande.
  3. Loyality Deal: „Sammeln Sie auch die Punkte?“ - diese beim Discounter gerne gestellte Frage, gibt es in etwas abgewandelter Form nun auch bei Facebook Deals. Wer zehn Checkins in seinem Lieblingslokal gesammelt hat, könnte dann zum Beispiel ein Freigetränk bekommen. Für Unternehmen ein interessantes Instrument zur Kundenbindung.
  4. Charity Deal: Deals hat auch eine soziale Komponente. Beim Charity Deal spendet ein Unternehmen für jeden Checkin einen kleinen Betrag an eine bestimmte Wohltätigkeitsorganisation oder für eine spezielle soziale Aktion.

Diese Möglichkeiten kann man auf kreative Weise einsetzen. In dieser News über Facebook Places hatten wir schon über „Orte“ berichtet, die die Grundlage zu Facebook Angebote sind. Weitere Beispiele und Ideen finden sich bei Thomas Hutter. Es geht einerseits darum, Kunden anzulocken und andererseits darum, durch die Check-ins auch in das Bewusstsein der Kontakte der jeweiligen Person auf Facebook zu kommen.

Zu Beginn sind in Deutschland Douglas, Cinemaxx, Vapiano, Esprit, Gravis und Benetton dabei. Letztlich kann aber jeder bei Facebook Angebote mitmachen, der Inhaber eines „Ortes“ auf Facebook ist. Wie das funktioniert, beschreiben die Kollegen von facebookmarketing.de in ihrem Tutorial. Der Dienst ist derzeit übrigens komplett kostenlos.

Auf der Infoseite zu Facebook Angebote wirbt das Social Network dafür, wie einfach man mit dem neuen Feature Geld sparen kann. Auf jeden Fall ist es ein gutes Beispiel für Online-Marketing, das „social“, „local“ und „mobile“ ist.

Mehr erfahren über Facebook Angebote

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Eine Antwort
  1. von Paul Katzenberger am 01.02.2011 (14:41 Uhr)

    Im Zusammenhang mit dem neuen Facebook-Dienst in Deutschland ist sicher auch interessant, wie Facebook hierzulande im internationalen Vergleich genutzt wird. Hierzu verweise ich gerne auf mein aktuelles Blog-Posting: http://blog.fit-fuer-den-markt.de/facebook-in-deutschland/

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