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Karriere

Kampf um Talente: Facebook und Apple zahlen Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen

    Kampf um Talente: Facebook und Apple zahlen Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen
Der Facebook-Campus in Kalifornien hat mehrere eigene Cafés und Restaurants. (Foto: US Department of Labor – via flickr , Lizenz CC BY 2.0)

Neue Mitarbeiter-Benefits bei den großen Tech-Arbeitgebern: Durch das Unterstützen von Spätschwangerschaften wollen Facebook und Apple mehr Frauen ins Unternehmen holen.

Motivation für Frauen

Im Kampf um die besten Talente suchen Silicon Valleys Arbeitgeber ständig nach neuen Programmen, um potenzielle Arbeitnehmer anzuziehen. Facebook und Apple wollen jetzt mehr Frauen ins Unternehmen holen, und locken deshalb mit Spätschwangerschaften. Beide unterstützen das Einfrieren von Eizellen finanziell. Facebook tut das bereits seit Anfang des Jahres, Apple führt das Angebot ab Januar ein.

Für die Eizell-Vorsorge zahlen die beiden Unternehmen bis zu 20.000 US-Dollar. Die Behandlung kostet in den USA rund 10.000 Dollar und verursacht in den darauffolgenden Jahren Folgekosten. Mitarbeiterinnen soll damit die Chance gegeben werden, sich auf die Karriere zu konzentrieren und dem Kinderwunsch im späteren Alter nachzugehen.

Der Facebook-Campus in Kalifornien hat mehrere eigene Cafés und Restaurants. (Foto: US Department of Labor  – via flickr , Lizenz   CC BY 2.0)
Ein schöner Campus ist nicht genug: Facebook und Apple locken mit neuen Familienangeboten. (Foto: US Department of Labor – via flickr , Lizenz CC BY 2.0)

Geld für Eltern

Bei Facebook habe man den Benefit eingeführt, weil Mitarbeiterinnen verstärkt danach gefragt haben, informiert ein Sprecher. Apple sagt in einem offiziellen Statement, dass Frauen die Chance haben sollen, sowohl an ihrer Karriere zu arbeiten als auch eine Familie zu gründen.

Beide Unternehmen bieten abseits des neuen Förderprogramms auch andere finanzielle Unterstützungen für die Familienplanung. Auch für andere Fruchtbarkeitsbehandlungen sowie für Adoptionen können sich weibliche und männliche Mitarbeiter Geld holen. Facebook zahlt neuen Eltern 4.000 US-Dollar „Baby-Cash“ und schickt sie in vier Monate lang bezahlten Erziehungsurlaub - in den USA eine Seltenheit.

Eine kritische Betrachtung dieser Maßnahme findet ihr im Kommentar Eizellen einfrieren für die Karriere: Apple und Facebook – geht's noch? unserer Redakteurin Lea Weitekamp.

via www.nbcnews.com

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6 Reaktionen
peterpan
peterpan

Also ich bin ja dafür, dass Kinder aus der Fabrik kommen, halt so wie Autos oder so und am besten mit einem f oder einem angebissenen Apfel auf der Stirn x)

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olgabe
olgabe

Toll! Förderung, dass die Kinder noch später oder dann gar nicht geboren werden. Das kann doch jetzt nicht wahr sein. Ich hätte da einige Ideen, wie man diese Talente behält und sogar zu einer Höchstleistungen bringen kann. Auch und gerade mit Kindern. Fragt dazu doch einfach Mütter, die Kinder haben, ihren Job lieben und Wege finden/suchen. Die werden genau sagen können, wie man das erreichen kann. Wenn Ideen fehlen, fragt mich. Ich habe eine genaue Vorstellung davon ... wäre da das nötige Budget für dieses große Projekt ... Vielleicht kennt ihr Investoren, die für den Raum Dortmund/Witten die daran interessiert wären. Das Konzept ist so ausgelegt, dass eine Kostendeckung und Gewinn erwirtschaftet werden kann für den Vermieter. Väter inklusive ... also nicht nur für Frauen ... denn diese strampeln sich oft auch ab... Kontaktiert mich, wenn ihr mir/uns helfen könnt/wollt. Ihr findet mich hier: http://www.grosserfolg-im-kleinbetrieb.de

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popsprite.de
popsprite.de

Wer sich darauf einlässt ... ich finde es verstörend und abstoßend!

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Filemon
Filemon

Was ist Jänner? ^^

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one
one

vermute hinter dem Artikel einen Österreicher.

http://de.wikipedia.org/wiki/Januar

...Anders als beim Feber für den Februar ist in Österreich und Südtirol dagegen die Form Jänner nach wie vor die offizielle und allgemein in der Schriftsprache verwendete Bezeichnung für den ersten Monat des Jahres

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Florian Blaschke

So ist es. Ich habe das mal geändert, danke für den Hinweis.

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