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Digitale Wirtschaft

Apps für jeden Anlass: So sieht Facebooks Mobile-Strategie aus

    Apps für jeden Anlass: So sieht Facebooks Mobile-Strategie aus

Facebook-Apps. (Foto: Coletivo Mambembe / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Facebook dürfte die Anzahl der eigenen Apps in Zukunft deutlich erweitern. Statt einer überfrachteten Facebook-App für das Smartphone sollen einzelne, spezialisierte Anwendungen genau die Funktionen bieten, die Nutzer gerade benötigen.

Die Anzahl der Facebook-Apps dürfte sich noch steigern. (Screenshot: Apple App-Store)
Die Anzahl der Facebook-Apps dürfte sich noch steigern. (Screenshot: Apple App-Store)

Facebook: Warum eine App nicht die Lösung für das soziale Netzwerk ist

Newsfeed, Termine, Gruppen, Nachrichten und Spiele: Facebooks Funktionsumfang wächst seit Gründung des sozialen Netzwerkes im Jahr 2004 rapide. Während der mobile Bereich damals vor fast zehn Jahren keine Rolle spielte, wurden im vierten Quartal 2013 mehr als 50 Prozent der Werbeinnnahmen durch die Anzeige auf Smartphones oder Tablets erwirtschaftet. Leider lässt sich die hohe Anzahl von Facebook-Funktionen vom Desktop nicht ohne weiteres in eine App übertragen. Der Umstand scheint auch Firmengründer Mark Zuckerberg aufgefallen zu sein. Eine neue Mobile-Strategie soll das Problem jetzt lösen.

Dazu sollen neben den bestehenden Facebook Apps für die mobilen Plattformen wie iOS oder Android zukünftig noch weitere hinzukommen. Der Messenger wurde schon erfolgreich aus der eigentlichen Facebook-App in eine eigene Anwendung verfrachtet. Gegenüber TechCrunch sagte Zuckerberg, Nachrichten sollten keine Funktion zweiter Klasse innerhalb der eigentlichen Facebook-App sein. Stattdessen sollten Nutzer ein fokussiertes Messenger-Erlebnis haben. Allerdings soll es nicht nur beim Messenger bleiben.

Facebook: Weitere Standalone-Apps werden vorbereitet

Laut Zuckerberg könnten auch Funktionen wie Events oder Gruppen davon profitieren, in eigene Apps ausgelagert zu werden. Möglich wären aber vermutlich auch andere Funktionen. Welche genau letztlich eine eigene App bekommen werden, bleibt vorerst noch unklar. Das Unternehmen scheint derzeit noch nach der richtigen Balance zu suchen. 30 unterschiedliche Facebook-Apps würden kaum Nutzer finden, fünf oder sechs Apps, die ihren Aufgabenbereich besser ausfüllen als eine einzige App könnten für den Nutzer aber hilfreich sein.

Mit Facebook-Kamera und Facebook-Poke hat das soziale Netzwerk auf iOS bereits mit zusätzlichen Apps experimentiert. Beide waren aber im Gegensatz zum Messenger wenig erfolgreich und kopierten letztlich nur Angebote anderer, nämlich Instagram und Snapchat. Instagram gehört mittlerweile zu Facebook, ein Übernahmeangebot für Snapchat wurde von dem Startup jedoch abgelehnt. Mit Paper startet am 3. Februar 2014 dafür ein eigener Flipboard-Konkurrent von Facebook. Es bleibt also spannend, welche Apps das Unternehmen in Zukunft noch vorstellen wird.

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1 Reaktionen
paulkinet
paulkinet

Damit geht Facebook doch deutlich in die app.net Richtung "one account, many application" (https://app.net/about/).

Wobei aus meiner Perspektive das Freemium-Modell von Facebook deutlich ein Nachteil wird, da sie diese Daten für andere Werbetreibende gewinnbringend aufarbeiten und weiterverkaufen werden.

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