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Die Beziehung auch auf Facebook beenden? Diese neuen Funktionen sollen das erleichtern

Schluss machen 2.0: Facebook erleichtert Nutzern den Trennungsschmerz

Facebook testet derzeit einige Funktionen, die das Beenden einer Beziehung auch auf der Plattform vereinfachen soll. Ob die Tools veröffentlicht werden, hängt vom Feedback der Nutzer ab.

Schluss machen 2.0: Facebook erleichtert Nutzern den Trennungsschmerz

(Foto: Shutterstock)

Facebook ist zu einem Ort geworden, von dem aus nicht wenige Menschen ihr ganzes Leben organisieren. Sie pflegen nicht nur Freundschaften und berufliche Kontakte über das soziale Netzwerk, sondern oft auch die Beziehung. Es werden Nachrichten mit dem Partner ausgetauscht und gemeinsame Lebensmomente festgehalten.

Umso schwieriger wird es, wenn die Beziehung in die Brüche geht und man den ehemaligen Partner immer noch ständig im Newsfeed sieht. Was tun? Oft bleibt nur, die Facebook-Freundschaft zu kündigen. Ein schwerer Schritt für einige Nutzer, dem das soziale Netzwerk jetzt Alternativen gegenüberstellen will.

Schluss machen auf Facebook: Alternativen zum Entfreunden und Blockieren

Schluss machen 2.0: Facebook erleichtert Nutzern den Trennungsschmerz. (Grafik: Facebook)
Schluss machen 2.0: Facebook erleichtert Nutzern den Trennungsschmerz. (Grafik: Facebook)

Laut einer Ankündigung testet Facebook derzeit eine neue Funktion, die Posts und Inhalte von Ex-Partnern ausblendet. Zudem ist es möglich, den Namen und das Profilbild aus der Auto-Suggest-Funktion zu nehmen, sodass die Person nicht ständig während des Setzens von Tags vorgeschlagen wird.

Sollte die Testphase positiv verlaufen, müssten Facebook-Anwender ihre Verflossenen zukünftig also nicht mehr entfreunden oder blockieren. Es würden ein paar Einstellungen helfen, die die Sichtbarkeit der jeweiligen Person im Facebook-Kosmos stark reduzieren. Das Ganze funktioniert zudem auch umgekehrt: Man kann einstellen, dass der Verflossene die eigenen Inhalte nicht mehr zu Gesicht bekommt.

Facebook will unangenehme Momente angenehmer gestalten

Die Tool-Palette wird verfügbar, sobald ein Nutzer seinen Beziehungsstatus verändert. Er bekommt dann die Optionen „See XY anywhere on Facebook“ und „Limit where you see XY“. Facebook hat zudem bekannt gegeben, dass die Einstellung diskret behandelt wird. Der Partner sowie andere Facebook-Freunde bekommen nichts davon mit. Der Testlauf wird gerade in der mobilen App einiger US-amerikanischer Nutzer durchgeführt. Entsprechend dem darauf folgenden Feedback, gibt Facebook die Funktion dann frei.

Im Newsroom des Unternehmens schreiben die Verantwortlichen: „Dieses Projekt ist Teil unserer laufenden Bemühungen, den Menschen verschiedene Mittel an die Hand zu geben, um noch besser durch schwierige Momente im Leben zu kommen. Wir hoffen, dass diese Werkzeuge den Menschen dabei helfen, Beziehungen auch auf Facebook mit größerer Leichtigkeit, Bequemlichkeit und einem Gefühl der Kontrolle beenden zu können.“

via newsroom.fb.com

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2 Antworten
  1. von Tetea am 20.11.2015 (11:41 Uhr)

    Sowas sollte im normalen Leben persönlich ausdiskutiert werden und nicht über FB!

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  2. von NataliaFedossenko am 20.11.2015 (13:25 Uhr)

    Nettes Feature, aber will ich meinen Exfreund wirklich noch in der Freundesliste haben? Wenn ja dann sollten es auch kein Problem sein, die zukünftigen Beiträge von ihm vorgesetzt zu bekommen. Trotzdem eine nette Funktion, jedoch nicht wirklich was besonderes.

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