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Facebook Card: Universelle Geschenkkarte für das echte Leben

hat eine Neuerung bei seinem Geschenkkartensystem vorgestellt. Die Facebook Card kann künftig als universelle Geschenkkarte für mehrere Shops genutzt und immer wieder aufgeladen werden. Facebook verspricht sich davon langfristig eine lukrative Einnahmequelle.

Facebook Card: Universelle Geschenkkarte für das echte Leben

Facebook Card: Gutscheinkarte für reale Produkte

Die Gifts Cards gibt es bei Facebook schon länger, doch wie Mark Zuckerberg anlässlich der Verkündigung der aktuellen Geschäftszahlen erklärte, hat Facebook mit diesen Gutscheinen im letzten Quartal 2012 lediglich 5 Millionen US-Dollar eingenommen. Er sei aber überzeugt davon, dass sich die Gutscheinkarten langfristig positiv entwickeln werden. Dafür müssten nun aber erst die Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Ein erste Schritt ist da die jetzt vorgestellte Facebook Card. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bisherigen Gift Cards, mit dem Unterschied, dass sie vom Schenkenden nicht auf ein bestimmtes Produkt ausgestellt werden, sondern dem Beschenkten die freie Auswahl bietet. Zudem kann eine Facebook Card auch Geschenke bei verschiedenen Shops beinhalten, was sie flexibler macht. Verstärkt wird die Flexibilität noch durch das neue Feature der Wiederaufladung: Ist das Guthaben auf der neuen Geschenkkarte verbraucht, kann sie jederzeit wieder mit neuen Beträgen aufgeladen werden.

So sieht die Facebook Card von beiden Seiten aus (Bild: Facebook).

Technisch gesehen handelt es sich bei der Facebook Card um eine Geldkarte aus Plastik, die die Informationen auf einem Magnetstreifen speichert. Die Besitzer haben über einen Bereich in der Facebook-App jederzeit die volle Kontrolle über ihr Guthaben und bekommen über jede Bewegung eine Push-Notification auf ihr Smartphone.

Einblicke in den Kontostand der Facebook Card gibt es auch in der mobilen App (Bild: Facebook).

Die Facebook Card als Brücke zwischen E-Commerce und Handel

Der Erfolg der neuen FacebookCards wird wesentlich von zwei Faktoren abhängen:

1. Vertrauen die Nutzer der Facebook Card?

Die Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten. In den vergangenen Monaten hatte Facebook immer wieder mit Kritikern zu tun, die der Plattform einen mangelhaften Schutz der Privatsphäre vorgeworfen haben. Dennoch haben sich die Nutzerzahlen weiter erhöht, auch wenn man einen Imageschaden nicht ganz ausschließen kann. Dazu kommt noch, dass Zahlungsverkehr ein sehr sensibles Thema darstellt. Das trifft besonders auf Deutschland zu, wo der Umgang mit Kreditkarten noch nicht zur alltäglichen Routine gehört, wie es beispielsweise in den USA der Fall ist. Sicherheitsmängel oder auch nur Bedenken an der Sicherheit der Facebook Cards darf es also nicht geben.

2. Machen die Händler mit?

Die Vorteile einer universellen Geschenkkarte lassen sich nur dann wirklich ausspielen, wenn auch das Angebot stimmt, also genügend Händler mitmachen. Auch hier dürfte es wieder länderspezifische Unterschiede geben. Und natürlich will auch Facebook von dem Geschäft profitieren, so dass die teilnehmenden Händler Verträge mit Facebook schließen müssen. Details dazu sind aber noch nicht bekannt geworden. Gerade die Verbindung von Online und Offline könnte aber sehr interessant für die Händler sein.

Die Facebook Card schlägt die Brücke zwischen E-Commerce und Handel (Bild: Facebook).

Die Facebook Card soll schon in den nächsten Tagen zur Verfügung stehen. Sehr wahrscheinlich zunächst nur in den USA.

 

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