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Warum Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf den Dislike-Button verzichtet

    Warum Facebook-CEO Mark Zuckerberg auf den Dislike-Button verzichtet

Der Gründer des Social Networks stellte sich ein zweites Mal den Fragen seiner Nutzer. Dabei erklärt Mark Zuckerberg, warum Facebook keine Zeitverschwendung ist und warum es so viele Privacy-Updates gibt.

Zuckerberg will mehr Emotionen auf Facebook

Bei seiner ersten öffentlichen Frage-Antwort-Stunde ging Mark Zuckerberg unter anderem auf Mode ein. Am Donnerstag wiederholte der Facebook-Chef die Q&A-Session und verriet unter anderem, an welchen Funktionen das Social Network derzeit arbeitet. Auf die Frage, ob und wann Facebook jemals einen Dislike-Button integriert, erzählte er, dass dieses Feature tatsächlich zur Diskussion stand.

Das Portal wolle seinen Nutzern vielfältigere Möglichkeiten, Emotionen auszudrücken, geben. Der Dislike-Knopf sei trotz des Erfolges des Likes nicht die richtige Lösung dafür, findet Zuckerberg. „Es sollte keinen Wahlmodus zwischen gut und schlecht geben, deshalb bauen wir den Dislike-Button nicht. Das hätte keinen sozialen Wert für unsere Community“, geht der CEO auf die Beweggründe ein. Stattdessen werde es andere Optionen geben, mit denen Nutzern unterschiedliche Gefühle und Meinungen ausdrücken können. Was das sein wird, verrät Zuckerberg noch nicht. Es werde allerdings noch einige Zeit dauern, bis es eine Ergänzung zum Like-Button gebe.

Facebook CEO Mark Zuckerberg
Facebook-CEO Mark Zuckerberg nahm sich eine Stunde für Publikumsfragen Zeit. Die Session wurde via Live-Stream übertragen.

Fehler bei Privacy und im Beruf

Warum Facebook so oft die Privacy-Richtlinien aktualisiert, begründet der Geschäftsführer mit technologischen Weiterentwicklungen der Plattform. Bei neuen Features müsse man auch die Privatsphäre-Einstellungen anpassen, so Zuckerberg: „Manchmal machen wir die Änderungen richtig, manchmal nicht und werden dafür kritisiert.“

Auch auf persönliche Fragen ging Mark Zuckerberg wieder ein. Eine Einstellung, die ihm bei seiner Karriere geholfen habe, sei proaktive Zeiteinteilung. „Ich arbeite den Großteil meiner Zeit an Dingen, an denen ich auch arbeiten will.“ Als er Facebook gestartet hat, habe der Gründer nicht gewusst, wie man ein Unternehmen führt - aus Fehlern habe er deshalb gelernt. Auf Facebook zu surfen, empfindet der CEO nicht als anti-sozial: „Mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben ist für mich keine Zeitverschwendung.“

via techcrunch.com

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