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Facebook in China? – Zuckerberg zu Besuch in Peking

Facebook in China? – Zuckerberg zu Besuch in Peking

kennen in China die wenigsten Menschen, da das gigantische sich bisher noch nicht bis ins Reich der Mitte vorgewagt hat. Das könnte sich jedoch demnächst ändern. So wurde Facebook-Gründer letzte Woche in Peking gesehen. Ob er nur die Familie seiner Freundin besuchen wollte, oder geschäftlichen Interessen nachgegangen ist, darüber wird heiß diskutiert.

Facebook in China? – Zuckerberg zu Besuch in Peking
© imageteam, Fotolia.com

Facebook demnächst auch für China?

Die Vermutung liegt nahe, dass Mark Zuckerberg, der vom Nachrichtenmagazin Time  unlängst zum „Man of the year 2010" ernannt wurde, in China einen großen, noch ungenutzen Absatzmarkt sieht. In China gibt es 300 Millionen Internetzugänge und damit ebensoviele potenzielle neue Facebook-Anhänger. Da ist die Hypothese nicht allzu gewagt, dass der Facebook-Gründer plant, sein Imperium auszubauen. Diese Überlegung wird bekräftigt durch die nun im Internet kursierenden Bilder, die Zuckerberg an der Seite von Robin Li zeigen. Letzterer ist der Geschäftsführer von Baidu, dem größten Suchmaschinenanbieter in Asien, einem Pendant zu Google. Kaiser Kuo, Chef für Internationale Kommunikation des Suchmaschinenunternehmens, bestätigte das Aufeinandertreffen von Zuckerberg und Li gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Um was es inhaltlich beim gemeinsamen Mittagessen der beiden ging, könne er aber nicht sagen. Zuckerberg mache jedoch „kein Geheimnis daraus, dass er sich sehr für das chinesische Internet interessiert“, so Kuo weiter.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg führt Gespräche mit dem Chef der führenden chinesischen Suchmaschine (Foto: deneyterrio, Flickr.com. Lizenz: CC BY-SA 2.0).

Zensur macht Facebook Probleme

Wie so viele andere Internetangebote auch, wird Facebook von der chinesischen Regierung als politisch bedrohlich eingeschätzt und derzeit in China geblockt. Das Social Network wird dabei vom „Projekt goldener Schild“ an der Verbreitung in China gehindert. Der goldene Schild funktioniert wie eine Firewall mit integrierter Blacklist. Von der Regierung als schädlich angesehene Inhalte wie Pornografie sowie religiöse und politische Darstellungen vereinzelter Gruppierungen kommen auf diese Liste und werden gesperrt. Aber auch wikipedia.org und der Nachrichtensender BBC gehören zu den geblockten Inhalten. Besonders brisante Themen wie „Tibet“ oder das „Tiananmen-Massaker“ werden von Suchmaschinen gezielt gefiltert.

Zuckerberg macht Andeutungen

Ob und wenn ja welche Lücke Mark Zuckerberg für Facebook in China sieht, ist derzeit noch Spekulation. Dass der Kopf des Internetgiganten dabei ist, sich Gedanken über einen Einzug ins Reich der Mitte zu machen, ist offensichtlich. Nicht zuletzt Zuckerbergs Kommentar vor einigen Wochen „Wie soll man die ganze Welt vernetzen, wenn von vornherein 1,6 Milliarden Menschen außen vor bleiben?“ bekräftigt dieses Vorhaben.

Weiterführende Quellen zum Thema "Facebook in China":

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4 Antworten
  1. von Basti am 23.12.2010 (13:16 Uhr)

    Wikipedia ist defnitiv nicht gesperrt in China (bis auf teilweise die Bildserver für die englische Version). Außerdem kann man problemlos auf die amerikanische Version von Google zugreifen oder die Hong-Kong-Version auf chinesisch nutzen – beide natürlich komplett unzensiert. Fast alle großen westlichen Nachrichtenseiten sind ebenso ungeblockt (habe BBC nicht direkt getestet, aber außer dem Guardian habe ich innerhalb von 6 Wochen keine einzige gesperrte Nachrichtenseite entdeckt).

    Außerdem sollte man vielleicht erwähnen, dass die Chinesen ihr eigenes Facebook-Pendant haben, welches mittlerweile so verbreitet ist, dass Facebook es ohnehin nicht so leicht haben wird wie in anderen Ländern.

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  2. von Businessangel am 03.01.2011 (16:45 Uhr)

    Facebook Welt weit! Da bin ich voll und ganz dafür!

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  3. von Keith Skillington am 18.07.2012 (13:52 Uhr)

    That is very good news,don't forget to present to all of us the specific monitor photos.

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  4. von Grover Moger am 03.08.2012 (05:25 Uhr)

    Only stating cheers won't grow to be all you want, due to this amazing clarity in the developing.

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