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Digitales Leben

Facebook: Neue Datenschutz-Bestimmungen ab 2015, Schrems-Sammelklage zurückgewiesen

    Facebook: Neue Datenschutz-Bestimmungen ab 2015, Schrems-Sammelklage zurückgewiesen
Facebook-Nutzer sollen Datenschutz besser im Auge behalten. (Bild: Facebook)

Mit neuen Datenschutzbestimmungen will Facebook seinen Nutzern mehr Transparenz und Kontrolle geben. Die aktualisierten Bedingungen und Richtlinien sollen am 1. Januar 2015 in Kraft treten. Eine Sammelklage hat Facebook derweil zurückgewiesen.

Facebook bemüht sich um die Privatsphäre seiner Nutzer. Das soll offenbar die per Pressemitteilung verkündete Aktualisierung der Bedingungen und Richtlinien, darunter der Datenschutzrichtlinie, zum 1. Januar 2015 bedeuten. Dazu gehört, dass den Nutzern des Social Networks mehr Kontrolle über die Anzeige von Werbung gegeben wird. Außerdem sollen in den sogenannten „Grundlagen zum Datenschutz“ Tipps sowie Anleitungen gegeben werden, wie Nutzer ihre Informationen auf Facebook besser schützen können.

Facebook will Datenschutz seiner Nutzer verbessern. (Bild: Facebook)
Facebook will Datenschutz seiner Nutzer verbessern. (Bild: Facebook)

Facebook erklärt Datenschutz

So werden Informationen darüber gegeben, wie sich Markierungen und Freunde entfernen oder blockieren lassen oder wie man eine Zielgruppe für jeden einzelnen Facebook-Beitrag auswählt. Die Informationen stehen in 36 Sprachen zur Verfügung. Auch die im September angekündigte Privatsphäre-Überprüfung soll mit dazu beitragen, dass Inhalte genau mit den gewünschten Personen geteilt werden.

In einer anderen Angelegenheit zeigt sich Facebook derweil weniger an den Bemühungen seiner Nutzer um mehr Datenschutz interessiert. So wurde die vom österreichischen Studenten Max Schrems initiierte Sammelklage von 25.000 Facebook-Nutzern vom Social Network brüsk zurückgewiesen. Ein Grund für das Zurückweisen der Klage des Vereins Europe vs. Facebook sei, dass die daran Beteiligten „nicht geschäftsfähig“ seien, berichtet die Futurezone.

In der Sammelklage, die bereits Anfang August dieses Jahres eingereicht wurde, beklagen die Facebook-Nutzer mangelhafte Datenschutzbestimmungen des sozialen Netzwerks. Auch die Teilnahme am Überwachungsprogramm PRISM und das Tracking auf anderen Websites durch Like-Buttons wird kritisiert. Erwartet wird nun, dass die mündlichen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien Anfang 2015 vor einem Gericht in Wien beginnen. Den 25.000 Klagenden winken 500 Euro Schadenersatz pro Person.

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