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Facebook: Warum dich „DeepFace“ fast so gut erkennen kann wie deine Mutter

    Facebook: Warum dich „DeepFace“ fast so gut erkennen kann wie deine Mutter

Facebook findet dich. (Foto: © lassedesignen - Fotolia.com)

Für Menschen ist es ein Leichtes, Freunde und Angehörige auf einem Foto zu identifizieren – für Facebook ist es das jetzt auch: Das Projekt „DeepFace“ erkennt Gesichter beinahe so gut wie echte Menschen.

Mit DeepFace verbessert Facebook die Fähigkeit, Menschen auf Bildern zu erkennen um beeindruckende 25 Prozent. Um genau zu sein: Facebook ist jetzt in der Lage, 4.030 Personen einem Bildpool von 4,4 Millionen Bildern richtig zuzuordnen – mit einer Genauigkeit von 97,25 Prozent. Die menschliche Testgruppe erreichte einen Wert von 97,5 Prozent.

Die Gesichtserkennung wurde von Facebook eingeführt, um ein „Tagging“ – also das Markieren von Freunden auf einem Foto – zu beschleunigen. Bei der schieren Datenmenge von 350 Millionen hochgeladenen Bildern pro Tag, verständlich. Facebook wird laut „MIT Technology Review“ das neue System auch auf der IEEE-Konferenz im Juni vorstellen, um sich Feedback von anderen Forschern einzuholen.

Wie funktioniert Facebooks DeepFace?

Um diese hohe Leistung auf dem Gebiet der Gesichtererkennung zu erbringen, die knapp an die Leistung von Menschen heranreicht, ist DeepFace in der Lage, die Eigenschaften des Gesichts in einem 3D-Modell abzubilden, die dann in ein 2D-Vollton-Bild zurück gewandelt werden, um spezielle Elemente eines Gesichts erkennen zu können.

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Facebook: DeepFace nutzt ein 3D-Modell um Gesichter drehen zu können. Bild (a) zeigt das Ursprungsbild und Bild (g) ist die optimierte Variante. (Grafik: technologyreview.com)

DeepFace kann dadurch das 3D-Modell eines Gesichts derart drehen und ausrichten, dass es direkt „in die Kamera“ blickt, was eine Identifizierung enorm erleichtert.

Facebook hatte schon 2011 eine Gesichtserkennung eingeführt – zwar zuerst nur in den USA, später aber auch weltweit. Speziell in Deutschland und Irland waren immer wieder kritische Stimmen laut geworden, die in einer Untersuchung durch Datenschützer resultierten. Sie hatten damals bemängelt, dass Facebook über das neue Feature nicht ausreichend aufgeklärt habe.

Seid ihr von der Leistung beeindruckt oder beunruhigt?

via www.theverge.com

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8 Reaktionen
MatthiasA
MatthiasA

Ist auch nur eine technologische Lösung für ein bereits bestehenden Prozess. Bisher haben Menschen die Gesicher erkannt, jetzt halt Computer. Das erinnert mich stark an damals, wo die Inverssuche für Telefonbücher eingeführt wurde.

Und deswegen sehe das überhaupt nicht kritisch im Bereich Datenschutz, Sicherheit usw. Gesichtserkennung gibt es solange es die Menschheit gibt.

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Michael Pröll

Ich bin darüber nicht beunruhigt. Es gibt im weiten Web so und so nichts mehr geheimes. Ob mein Gesicht nun nach rechts, links oder nach vorne schaut ist ganz egal. Eine Gesichtserkennungssoftware gibt es außerdem schon lange. Es war nur eine Frage der Zeit, dass sich dies auch im Web verbreiten wird.

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dot_SB

Fließender Übergang von Facebook zu second life mit echtem Gesicht..?

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Enis

Ich finde das ganz und gar nicht gut!

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Jack
Jack

Diese Technologie sollte nicht nur verboten, sondern zerstört werden. Kein Gremium kann den Mißssbrauch jemals kontrollieren.

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Glucki
Glucki

Schon mal den Film "Elysium" gesehen? Dieses neue Zeugs von Fratzebook ist erstmal der Anfang. ich denke dass das technisch beeindruckend und politisch brisant ist. Also meine Bilder sollen da nicht hin. An Bahnhöhen und Flughäfen wird schon genug Abgefischt ohe dass die leute kapieren was das wirklich im Hintergrund passiert!

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Lola
Lola

Nichts neues was nicht schon dagewesen wäre, nur jetzt bei Facebook implantiert. Ist doch nur der logische Schritt das man alle Bilder (und später Videos, weil sind auch nur Bilder+Audio) durchsuchbar macht. Was das für Möglichkeiten bietet, yeah :) Ob das gut ist oder nicht. Nunja...

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Oink
Oink

Naja nicht unbedingt. Irgendwo hatte ich mal in der Vergangenheit ein Video gesehen, was ebenfalls aus Bildern 3D Objekte extrahieren kann. Es war dann möglich die Objekte zu verschieben oder gar zu verstellen und natürlich auch drehen. Die fehlenden Texturen, von der gegenüberliegenden Seite wurden dann einfach nach berechnet. Möglich war damit den Waserhahn am Waschbecken zu drehen oder den Kerzenhalter umzustellen. Deepface hat nun einfach eine ähnliche Technik speziell für Gesichter, die ich aber auch schon so in der Form gesehen hab.

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