Facebook Editions: Für News brauchst du Facebook nicht mehr zu verlassen
Wie „aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle“ zu erfahren ist, arbeitet Facebook mit Medienpartnern an der Herausgabe spezieller Newsformate, die als Facebook Editions bezeichnet werden. Dabei handelt es sich im Grunde um nichts anderes als digitale Zeitungen in der Form von Facebook Apps. Beispielsweise The Washington Post soll bereits an der Umsetzung arbeiten.
Die ersten Editions werden im Frühherbst erwartet. Unklar ist, inwieweit es exklusiven Content geben wird. Wahrscheinlicher erscheint aber, dass es sich lediglich um 1:1 Versionen vorhandener Inhalte handeln wird, die schlicht innerhalb der Facebook-Plattform konsumiert werden können. So würde den Nutzern wieder ein Grund genommen, Facebook zu verlassen. Die Nutzungsminuten steigen, die Marktanteile auch und die Werbemöglichkeiten ebenso.
Unwahrscheinlich ist, dass die Facebook Editions kostenpflichtig angeboten werden. Das ist vermutlich auch der Grund, warum sich die New York Times entschlossen hat, keine Facebook Edition heraus zu geben. Man arbeitet an Monetarisierungsstrategien, die mit einem kostenlosen Angebot auf Facebook kollidieren könnten.
Weiterführende Links zu aktuellen Facebook-News auf t3n.de:
- Facebook 2012 – Zahlen, Daten, Fakten [Infografik] - t3n News 1/2012
- Facebook startet automatisches Sharing in Deutschland – Music Apps machen den Anfang - t3n News 1/2012
- Facebook Chronik: 30 witzige und kreative Beispiele [Bildergalerie] - t3n News 12/2011
- Facebook Privatsphäre: EU-Kommission nimmt soziales Netzwerk unter Beschuss - t3n News 11/2011





7 Answers
von Facebook Editions: Populäre Zeitungen a… 15.07.2011 (23:27Uhr) 1.
[...] Weiterlesen bei t3n >> [...]
von Erg änzung 16.07.2011 (00:00Uhr) 2.
Man muss die relevanten Prozente der potentiellen Kunden als Marktanteil gewinnen. Also in jedem Land in etwa mindestens das Wachstum der Internet-Nutzer (auch Mobil) mitmachen oder übertreffen.
Davon abgesehen haben die meisten wohl vergessen, das unter AOL viele AOLer auch nicht ins "normale" Web gegangen sind. Die hatten von Freiwilligen moderierte Foren usw. und vielleicht auch eigenen News-Content.
Dank google+ könnte die facebook-"Blase" allerdings auch Platzen. Zum Glück bevor arglose Kleinaktionäre es kauften.
Eine Zeitung muss an jeden verkaufen wenn echte Konkurrenz herrscht.
Die Plattformen (Kindle, iNewsStand, Sony-Reader, google-Books, ...) sollten es so interessant wie möglich machen, den Content dort anzubieten.
von Micha 16.07.2011 (09:48Uhr) 3.
Ich finde diese ganzen Spezialisierungen auf verschiedene Plattformen echt gut. Apps auf Handys sind eingeschlagen wie eine Bombe und ich kann mir vorstellen, dass das in diesem Fall ähnlich sein wird. Wieso sollte man noch auf Spiegel.de gehen, wenn die wichtigsten Nachrichten sowieso in meinem Strean auftauchen.
von Vincent 16.07.2011 (13:03Uhr) 4.
Ich denke das ist keine gute Idee, denn irgendwie ist Facebook nicht mit so einer guten Perspektive. I
von Werbung wird zu Nachrichten | michaklim.… 01.09.2011 (01:49Uhr) 5.
[...] Wer kennt das nicht? Man wollte “nur kurz Facebook checken” und auf einmal sind zwei Stunden vergangen. Das gleiche galt früher für StudiVZ oder MySpace. Von Nachrichtenseiten einmal abgesehen kann kaum eine andere Website seine Benutzer so in den Bann ziehen wie soziale Netzwerke (oder eine Kombination aus beiden). [...]
von Facebook-Apps in der Cloud erstellen »… 20.09.2011 (13:48Uhr) 6.
[...] Facebook Editions: Populäre Zeitungen als Facebook Apps - t3n News [...]
von Facebook-Apps in der Cloud erstellen [Sc… 07.12.2011 (10:34Uhr) 7.
[...] Facebook Editions: Populäre Zeitungen als Facebook Apps – t3n News [...]