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Facebook Fanpage Studie zeigt: Manuelle Postings = maximaler Erfolg

Facebook Fanpage Studie zeigt: Manuelle Postings = maximaler Erfolg

Die eigene Fanpage über ein externes Tool wie Hootsuite zu aktualisieren, ist zwar bequem, kostet aber erheblich Reichweite. Das belegt der Dienst EdgeRankChecker mit Zahlen aus einer Untersuchung. Fazit: Wer ein Maximum an Engagement und Reichweite für seine Facebook Fanpage erreichen will, muss in den sauren Apfel beißen und direkt auf der Seite posten. Das ist auch aus anderen Gründen die bessere Idee.

Facebook Fanpage Studie zeigt: Manuelle Postings = maximaler Erfolg

Facebook Fanpage: Automatisiert ins Nirgendwo

Viele Fachleute empfehlen es und auch wir können es aus eigener Erfahrung bestätigen: Bei Facebook geht nichts über manuelle Postings. Mit automatisiert erstellten Statusmeldungen erreicht man auf Facebook hingegen kaum Nutzer. Es gibt zwar verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise die Inhalte eines RSS-Feeds in Facebook einfließen zu lassen, aber der Effekt ist gering. Seitdem wir unsere Facebook Fanpage überwiegend manuell gestalten, ist die Aktivität enorm gestiegen.

Wie der Dienst EdgeRankChecker nun aufzeigt, sind nicht nur automatisierte Postings ein Hemmschuh: Generell erreichen Postings erheblich weniger Leser, sobald sie nicht direkt und manuell per Facebook veröffentlicht wurden.

Erfolgsfaktor EdgeRank

Der wichtigste Grund: der Facebook EdgeRank. Darüber bestimmt das Social Network, was all jene Nutzer auf ihrer Startseite zu sehen bekommen, die sich dort die „Hauptnachrichten“ („Top News“) anzeigen lassen und nicht alle neuen Inhalte. Da das die meisten Nutzer sind, hängt der Erfolg einer Fanpage also ganz entscheidend davon ab, wie gut ein Posting im EdgeRank dasteht. Wer mehr über den EdgeRank erfahren will, kann sich beispielsweise in diesem Video darüber informieren. Fakt ist jedenfalls: Facebook behandelt Einträge, die über externe Tools oder Apps die „NetworkedBlogs“ kommen schlechter als manuelle Einträge.

Mindestens 70 Prozent weniger Engagement haben die Macher von EdgeRankChecker festgestellt, sobald ein Facebook-Posting über ein externes Tool oder eine App veröffentlicht wurde. Quelle: EdgeRankChecker.com

Wie schlecht, belegen nun die Zahlen von EdgeRankChecker: Allein bei Hootsuite haben sie 70 Prozent weniger Engagement pro Posting festgestellt - und damit steht der Dienst noch am besten von allen untersuchten da. Insgesamt haben die Macher für diese Ergebnisse über 1 Million Postings von mehr als 50.000 Fanpages ausgewertet. EdgeRankChecker ist ein Tool, das wir hier bereits vorgestellt haben.

Weitere Gründe für manuelle Posts auf der Facebook Fanpage

Ein weiterer Grund neben der schlechten EdgeRank-Bewertung: Einträge via solcher Tools und Apps werden von Facebook oft in einem Post zusammengefasst. Der Nutzer sieht dann auf seiner Startseite nur ein Posting und den Hinweis auf „weitere“, die erst nach Klick zu sehen sind. Und das ist eine denkbar schlechte Ausgangsposition.

Und nicht zuletzt: Man kann seine Statusmeldungen manuell am besten anpassen und optimieren. Wer auf diese Weise einen Link weitergibt, kann das Endergebnis bei Automatiken oftmals nicht bestimmen, beim manuellen Post aber natürlich schon. Im täglichen Kampf um die Aufmerksamkeit der Facebook-Nutzer kann die Auswahl des besten Vorschaubilds beispielsweise entscheidend sein.

Fazit

Die Macher von EdgeRankChecker empfehlen deshalb, solche Tools und automatische Postings nur in Ausnahmefällen zu nutzen. Ganz auf sie verzichten muss man nicht und in manchen Situationen sind sie auch ungeheuer praktisch. Aber es gilt: Manuelle Posts sind der beste Weg, um mehr Aufmerksamkeit und Aktivität rund um die eigene Fanpage zu bekommen.

Wer übrigens noch mehr darüber wissen möchte, wie eine Facebook Fanpage erfolgreicher wird, kann hier weiterlesen: 10 funktionierende Strategien für mehr Likes auf Facebook

Weiterführende Links zu Facebook Fanpage und EdgeRank:

Bildnachweis für die Newsübersicht: © imageteam, Fotolia.com
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