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Facebook findet jetzt „Freunde in deiner Nähe“

    Facebook findet jetzt „Freunde in deiner Nähe“
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Mit dem neuen Feature „Finde Freunde in deiner Nähe“ gibt Facebook im mobilen Sektor weiter Vollgas. Ab sofort können Mitglieder sich anzeigen lassen, welche anderen Facebook-Nutzer sich zur Zeit in der Nähe befinden, um eventuell neue Freundschaften zu knüpfen. Obwohl Facebook sein anfangs noch Friendshake genanntes Produkt bisher nicht offiziell vorgestellt hat, kann man die Funktion schon über die mobile Website sowie über die iOS- und Android-Apps des sozialen Netzwerks testen.

Finde Freunde in deiner Nähe mit gleichen Interessen

TechCrunch bringt den Vorstoß Facebooks in neue Sphären des mobilen Markts mit der jetzt etwa zwei Monate alten Übernahme der mobilen App Glancee in Verbindung: Die naheliegende Vermutung: Die mitlerweile nicht mehr zugängliche Anwendung könnte in das neue Facebook Feature Friendshake beziehungsweise „Finde Freunde in deiner Nähe“ aufgegangen sein. Glancee half dem Nutzer dabei, Menschen in der Umgebung mit gleichen Interessen aufzuspüren und somit primär neue Leute kennenzulernen als bestehende Kontakte zu pflegen oder zu intensivieren.

Facebook Entwickler Ryan Patterson erklärt, er habe „Finde Freunde in deiner Nähe“ zusammen mit einem anderen Entwickler für ein Hackerthon Projekt gebaut. Er beschreibt den idealen Einsatzzweck des Features als Ersatz für den Austausch von Visitenkarten mit Leuten, die man erst kurz zuvor, beispielsweise auf einer Konferenz, kennengelernt hat. „Finde Freunde in deiner Nähe“ ermögliche es, reibungslos Kontaktinformationen mit mehreren Personen auszutauschen und mit ihnen in Verbindung zu bleiben.

„Finde Freunde in deiner Nähe“: Facebooks neues Feature ermöglicht es, Facebook-Nutzer aus der Umgebung kennenzulernen oder reibungslos Kontaktinformationen mit solchen Leute auszutauschen, die man zum Beispiel gerade auf einer Veranstaltung getroffen hat.

Facebooks Freundefinder über mobile Website, iOS und Android-App

Zur Zeit funktioniert das offensichtlich noch in einer Art Testphase befindliche Feature über die Facebook-App in Android und iOS. Dort erreicht man die Freunde in der Nähe über das Menu unter dem Punkt „Freunde finden“, der in „Anwendungen“ aufgeführt ist. Weiter geht es mit „Andere Funktionen“, auf der nächsten Ebene ganz unten steht dann „Finde Freunde in deiner Nähe“. Vom Desktop-PC aus kann man derzeit nur auf die mobile Website des potentiellen Freundefinders zugreifen.

Ist man bei Facebook eingeloggt, sieht man über die Anwendung derzeit eine Liste von Personen in der näheren Umgebung, die auch die URL geöffnet haben oder mit der App auf den Service zugreifen. Automatisiert funktioniert das derzeit noch nicht. In der Liste werden momentan sowohl Freunde als auch potentiell unbekannte Personen dargestellt. Es ist denkbar, dass Facebook die Funktion dahingehend ausbauen wird, dass man Freunde von Freunden angezeigt bekommt, oder dass wie in der Glancee-App Interessen verglichen werden und darauf basierend Vorschläge gemacht werden. Der Unterschied zum schon existierenden Check-In-Feature bei Facebook bestehe darin, dass „Finde Freunde in deiner Nähe“ eher den Echtzeit-Ansatz fahre, außerdem sei das neue Feature mehr darauf ausgelegt, neue Leute kennenzulernen als bestehende Freundschaften zu pflegen.

Noch mehr fremde „Freunde"-Anfragen?

Kritisch zu beobachten wird sein, inwiefern die ohnehin schon ausufernde „Freunde“-Sammelwut bei Facebook durch ein Feature wie „Finde Freunde in deiner Nähe“ weiter befeuert wird und in welcher Form Missbrauch in Form von Stalking eine Rolle spielen wird. Außerdem: Wer will schon ständig von möglicherweise wildfremden Menschen mit Freundesanfragen belästigt werden? Zum Glück gilt ja wie bei so vielen Anwendungen in sozialen Netzwerken – wer es praktisch findet, kann es gerne nutzen, wen es stört, der lässt die Finger davon.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: Globalism Pictures / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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7 Reaktionen
Thomas Christinck

Ich hab es gestern noch in Stuttgart probieren können ... was aber immer allein in Facebook (was kaum sein kann).
Heute scheint es schon nicht mehr zu funktionieren??

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Oliver Gassner

Nett, sowas gibt es als Handshake (nur wenn es beide gleichzeitig aktivieren) schon bei XING, seit etwa nem Jahr oder mehr ...

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Timo Kühne

Finde ich persönlich super. Ich wohne im großen Stuttgart und dort ist es sowieso schwierig neue Freunde fürs Leben zu finden. Meistens sind neue Bekanntschaften in einer großen Stadt nur flüchtig. Über das neue Feature von Facebook kann man sich im Vorfeld schon ein bisschen Austauschen und evtl. gleiche Interessen festellen.

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Schlaue Idee.
Schlaue Idee.

Sowas wie aki-aka aber bei Facebook.
Die Idee hatte ich schon vor Jahren für Bluetooth-Handies.
Man läuft auf Messen herum und findet andere Interessenten oder Leute welche dieselbe Harley oder Roomba-Staubsauger-Bot oder Rasenmäher-Bots haben oder Bewerber auf Firmenmessen oder Glutenfreie/Natrium-Arme/Phenyl-Alanin-Betroffene... Ernährung brauchen oder auch nginx mit 100.000 Besuchern pro Tag betreiben. Oder läuft durch den Zug und kriegt mit wer auch zur Autotuner-Messe oder t3n-Messe oder barCamp oder Cebit fährt und t3n-"Fan" ist.

Über partielle Aufdeckung könnte man bei mir checkern ob man denjenigen kontaktieren will oder als uninteressant markieren weil er auch ein Katzenfan ist, aber Perserkatzen hat und man selber Kurzhaar bevorzugt oder man selber glutenfrei lebt aber glutenfreie Mütter nicht unbedingt kontaktieren will sondern lieber glutenfreie Erwachsene oder man selber an seiner Harley schraubt während der potentielle Kontakt nur bezahlte Langstreckentouren in USA macht weshalb man stückweise aufdeckt und dann ggf. ablehnt und das System lernt, das man Perserkatzen ignoriert. Bei Facebook kriegt man natürlich sofort vielleicht den Lebenslauf und Tagebuch auf den Tisch und kann sich gegenseitig voll liken... .
Aber Facebook liefert endlich, was ich schon ewig haben wollte aber wegen der Anwaltskosten nicht selber programmiert habe.

Aki-Aki hätte das liefern können und wer es mal am Bahnhof eingeschaltet hat, war überrascht wie viele User in der Nähe waren. Ich hätte bai Aka-Aki die Sticker strukturiert und schwupp hätten es alle Messen benutzt. Freie Tags die ähnlich schlecht funktionieren sind beispielsweise die Tags bei Amazon-Produkten.

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Heiner

Wer schreibt, er bleibt. Nach diesem Motto werden jetzt laufend Erweiterungen - sinnvoll oder nicht - bei Facebook lanciert, um die Börse samt Anteilseigner ruhig zu stellen.

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Tilo

ich schließe mich an. Ich finde die Funktion auch nicht wirklich sinnvoll. Also ich persönlich bin nicht wirklich daran interessiert das mich jeder in der nähe von fb finden kann.

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cephei
cephei

Jetzt nunoch Design und Niveau austauschen und schon sind sie Google+

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