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Facebook Gifts: Facebook jetzt mit eigenem Geschenke-Dienst

Facebook Gifts: Facebook jetzt mit eigenem Geschenke-Dienst

führt eine neue Funktion ein, mit der Nutzer spielend einfach über das Netzwerk Geschenke an Facebook-Freunde verschicken können – keine virtuellen Geschenke wie im ehemaligen Gift sondern echte. „Facebook Gifts“ könnte tatsächlich zu einem Monetarisierungs-Standbein für Mark Unternehmen werden.

Facebook Gifts: Facebook jetzt mit eigenem Geschenke-Dienst

Facebook Gifts baut auf der Geburtstags-Erinnerungsfunktion auf

Facebook präsentiert mit Facebook Gifts seinen eigenen Geschenke-Versanddienst.

Facebook hat eine neue Möglichkeit gefunden, die Vernetzung seiner Mitglieder zu Geld zu machen. Ab sofort können Facebook-Nutzer ihren Freunden und Bekannten Geschenke schicken – und dies wesentlich unkomplizierter als mit Amazon. Bisher finden User in ihrem Account neben der Meldung, welcher Freund heute Geburtstag hat, die Möglichkeit zu einem Pinnwand-Gruß. In Zukunft wird daneben die Aufforderung stehen, dem Geburtstagskind doch ein Geschenk zu schicken. Zur Erinnerung: Facebooks erster Gift Shop wurde vor zwei Jahren geschlossen. Jetzt also der neue Versuch, und zwar mit dem Versand echter (=stofflicher) Geschenke.

Mögliche Geschenke werden gleich mit angezeigt, so dass sich der Schenker nicht einmal durch Onlineshops wühlen muss. Dabei handelt es sich um Produkte, die man sowohl dem Schulfreund als auch der Großtante gut schenken kann: Starbucks-Gutschein, Teddybär, Cupcake und ähnliches. Facebook Gifts ist aus der Geschenk-App Karma heraus entstanden, die von Facebook noch am Tag des Börsengangs gekauft wurde.

Empfänger können Geschenke sogar personalisieren

Beim Bestreben, es den Nutzern möglichst einfach zu machen, hat das Entwicklerteam ganze Arbeit geleistet: Mitglieder müssen noch nicht einmal die Adresse des zu Beschenkenden wissen. Empfänger bekommen von Facebook eine Nachricht und haben dann die Möglichkeit, sich das Geschenk an die eigene Adresse schicken zu lassen (sofern sie diese eingeben) und die Grußkarte zu lesen. Aber nicht nur das: Zum Teil können Empfänger auch noch Details wie Farbe und Stil auswählen oder aber, wenn es gar nicht gefällt, ein anderes Geschenk wählen.

Mit Facebook Gifts können Mitglieder ihren Freunden nicht mehr nur auf die Pinnwand schreiben, sondern gleich ein Geschenk zuschicken.

Bisher steht der Dienst nur ausgewählten Nutzern in den USA zu Verfügung und wird nach und nach ausgeweitet. Wann deutsche Facebook-Mitglieder ihre Freude über das Netzwerk beschenken können, ist noch nicht klar. Für Facebook selbst ist der Dienst ein großer Schritt: Zum einen verdient das Unternehmen an jedem gekauften Produkt und hat damit eine sinnvolle Monetarisierungs-Möglichkeit gefunden. Zum anderen ist der Service ein beachtlicher Vorstoß in Richtung E-Commerce.

Aus Sicht der Nutzer ist allerdings die Frage, ob man die eigene Kreditkartennummer bei Facebook parken will, dasselbe gilt für die Adresse. Zumindest in Deutschland werden viele Nutzer davor zurückschrecken.

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2 Antworten
  1. von bernamett am 28.09.2012 (07:27 Uhr)

    Adresse mitteilen? Die hat Facebook doch bei 90% der Mitglieder schon durchs Ortungssystem oder durch private Nachrichten.

    Ein Geschenkeshop... Na das stellt die Aktionäre bestimmt sicher ^^

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  2. von dannywoot am 28.09.2012 (07:51 Uhr)

    Das wird alles ändern. Mal wieder. Der neueste Schrei: Dank Facebook Gifts bekommt schon bald kein Geburtstagskind dieser Welt mehr seine Geschenke pünktlich. "XY hat heute Geburtstag. Schick ihm ein Geschenk! Kommt dann in 14 Tagen bei ihm an."

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