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Facebook bringt Medien schon mehr Traffic als Google

    Facebook bringt Medien schon mehr Traffic als Google
Swapped-Logo: Facebook vs. Google. (Screenshot: behance.net)

Analytics-Anbieter Parse.ly zeigt in einer Auswertung auf, dass der Großteil des Traffics auf US-Portalen von sozialen Kanälen kommt. Facebook hat Google mit einem größeren Sprung überholt.

Google nicht mehr der größte Traffic-Bringer

Die Relevanz von Suchmaschinen nimmt ab – zumindest laut Zahlen, die Parse.ly, ein Anbieter von Analyse-Tools, soeben veröffentlicht hat. Demnach sind Facebook und weitere Social Media-Kanäle die größten Traffic-Bringer bei Online-Medien in den USA.

Der „Authority Report“ von Parse.ly zeigt, dass Google von Mai bis Juli 38 Prozent der externen Zugriffsquellen ausmacht. Von Social Media-Portalen kommen sogar 43 Prozent, knapp 40 Prozent davon sind Facebook zuzuschreiben. Laut den Analysten hat Facebook die Suchmaschine schon mal überholt, allerdings nicht mit einem so großen Vorsprung wie in den aktuellen Zahlen. Im Januar letzten Jahres war Facebook erst für 20 Prozent des Traffics von externen Quellen verantwortlich.

Facebook überholt Google bei den Zugriffsquellen erstmals mit größerem Vorsprung. (Grafik: Parse.ly)
Facebook überholt Google bei den Zugriffsquellen erstmals mit größerem Vorsprung. (Grafik: Parse.ly)

Weitere Zugriffsquellen

15 Prozent des ausgewiesenen Traffics kommen von diversen Quellen wie Yahoo oder Bing. News-Aggregatoren bringen drei Prozent der Zugriffe. RSS-Feeds haben mit einem Prozent den kleinsten Anteil. Zu Parse.lys Kunden zählen 400 Portale aus den USA, darunter große Online-Plattformen von Tageszeitungen sowie digitale Magazine wie Business Insider und Mashable. Ein ähnliches Bild zeichnet sich übrigens auch beim Mitbewerber Chartbeat ab. Bei den größten Kunden der Analytics-Software hat Facebook ebenfalls Google schon überholt, erklärt CEO Tony Haile gegenüber Fortune.

Twitter ist in der Auswertung von Parse.ly nur eine kleine Quelle, obwohl die Medien laut dem Unternehmen auf der Plattform besonders bemüht sind. Im Gegensatz zu Twitter sei Facebook jedoch eine Blackbox, wenn es um die verfügbaren Daten geht.

via fortune.com

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5 Reaktionen
Chris

Ich bezweifele, dass sich diese Werte auch auf Deutschland übertragen lassen.
Abgesehen davon ist der Traffic von Facebook & Co. meiner Erfahrung nach für Websites, die nicht in erster Linie Unterhaltungszwecken dienen, eher als minderwertig anzusehen.

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Kristen Becker
Kristen Becker

@nazeK solange es noch +45 Jährige Menschen gibt, die sich nicht so oft in Social Netzwerken wie Facebook aufhalten, nutzen Sie immer wieder Google als Suchmachine. Das wird relativ klar in dem Aussage von Seniorbook unter http://www.itnote.de/datenschutz-seniorbook-plus-facebook-minus/

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Vomitorium

@Nazek:

Gibts nen Link zu dem MIT Paper?

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nazeK
nazeK

Ist doch auch logisch: Aktuelle Neuigkeiten werden viel intensiver in sozialen Netzen geteilt, als bei Google gesucht. Langfristig kann man davon ausgehen, dass die Tendenz bei der Suchemaschine hin zu zeitlosen Inhalten geht (also Ferienunterkünfte, Geschichte etc). Dazu gibt es eine interessante Ausarbeitung des MIT.

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Christian
Christian

WOW - tolle, sehr schlüssige Schlussfolgerung. Hast du einen Link zur Ausarbeitung?

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