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Marketing

Facebook macht ernst: Instant Articles ab 12. April offen für alle Publisher

    Facebook macht ernst: Instant Articles ab 12. April offen für alle Publisher
Facebook möchte mit den Instant Articles die Ladezeiten verringern. (Grafik: Facebook)

Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz F8 hat Facebook bekanntgegeben, dass es sein Mobile-Projekt Instant Articles weltweit für alle Verlage freigeben will. Das birgt große Chancen, aber auch einige Risiken für Medienunternehmen.

Am 12. April will Facebook die Instant Articles für alle Publisher freigeben

Facebook öffnet die Instant Articles für alle Publisher. (Foto: Facebook)
Facebook öffnet die Instant Articles für alle Publisher. (Foto: Facebook)

Facebook macht ernst mit seinen Instant Articles: Das Projekt, das seit einigen Monaten als Testlauf mit ausgewählten Verlagen durchgeführt wird, öffnet sich ab dem 12. April 2016 für alle Interessierten. Publisher sollen ihre Inhalte direkt auf dem sozialen Netzwerk ausspielen und Leser nicht mehr nur über geteilte Links auf die eigenen Webseiten ziehen. Dadurch sollen Facebook-Nutzer deutlich schneller Artikel öffnen können.

Facebook bietet den Medien dabei auch Vermarktungsmöglichkeiten der Inhalte an: Verlage können eigene Anzeigen um den Inhalt herum einbetten und die Erlöse komplett behalten oder Werbung aus dem Facebook-Netzwerk einbeziehen und 30 Prozent des Ertrags an das soziale Netzwerk abgeben.

Facebook: Instant Articles

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Die neue Funktion sorgt in der Medienbranche indes für Diskussionen. Nicht wenige Verlage sind stehen den Instant Articles skeptisch gegenüber, da sie befürchten, sich von Facebook abhängig zu machen. In Deutschland startete das Projekt mit Partner wie Bild und Spiegel im Mai 2015.

In einer ausführlichen Kolumne haben wir das Thema stärker analysiert. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich für die Verlage und die Leser? Und was bedeutet diese Funktion eigentlich für das World Wide Web? Lest dazu auch: „Facebook startet Instant Articles – auf dem Weg zum Medienunternehmen der Zukunft!“

via www.heise.de

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1 Reaktionen
Monetarisierungs-Erweiterung ist gut
Monetarisierungs-Erweiterung ist gut

Da es nicht exklusiv ist und wohl auch keine Preis-Regeln gibt, wie es evtl bei Amazon oder so geplant war oder gefordert wurde oder wird, gibts wohl eher keine Abhängigkeit sondern nur Erweiterung der Vertriebs-Wege so wie eine zusätzliche Autobahn-Auf/Ausfahrt oder eine weitere Unterputz-Steckdose oder USB-Ladebuchse an der Wand oder Schreibtisch wo noch keine in der Nähe ist. Sehr gut ist auch das man seine eigene Werbung einbauen kann. D.h. lokale Kunden würden lokale Werbung sehen aber Mallorca-Rentner welche die Lokalzeitung/Lokalradio ihrer Heimat aufrufen würden von Facebook Werbung eingebaut kriegen und die Verlage bekämen einen Anteil. Ich hoffe zumindest das sowas möglich ist. Denn die Vermarkter sind immer noch oft viel zu lokal während die Leser von weltweit zugreifen aber manche davon vermutlich nicht werbemäßig monetarisiert werden können wie ich schon vor Jahren schrieb aber es damals natürlich keinen interessierte.

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