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Marketing

Coolness-Faktor: Wenn Snapchat die hippe Burgerbude ist, muss Facebook sowas wie McDonalds sein

    Coolness-Faktor: Wenn Snapchat die hippe Burgerbude ist, muss Facebook sowas wie McDonalds sein

(Bild: Shutterstock-Alexander Trinitatov)

Facebook ist uncool? Ja, mag sein. Dennoch zeigen Zahlen, dass das soziale Netzwerk unter Teenagern weiterhin intensiv genutzt wird. Ein Kommentar von Andreas Weck.

Dass Facebook nicht mehr als allzu hip unter Teenagern gilt, war in den letzten Jahren häufiger Thema. Die Jugendlichen ziehe es nach Instagram, Snapchat, WhatsApp und YouTube – heißt es. Angemeldete Eltern und Großeltern bewirken nämlich, dass Kids von Facebook abwandern – so sagt man. Besonders pessimistische Kommentatoren kamen sogar zu dem Schluss, dass Facebook früher oder später ein Demografie-Problem bekommen und zu einer Geisterstadt werden würde. Doch zeigen neueste Zahlen, dass das soziale Netzwerk keinesfalls Grund zur Sorge haben muss.

Facebook ist unter Jugendlichen besser als sein Ruf – neue Zahlen zur Intensivnutzung erschienen

Facebook ist unter Jugendlichen besser als sein Ruf – neue Zahlen zur Intensivnutzung erschienen. (Bild: Shutterstock-Rawpixel.com
Facebook ist unter Jugendlichen besser als sein Ruf – neue Zahlen zur Intensivnutzung erschienen. (Bild: Shutterstock-Rawpixel.com)

Eine Studie des renommierten Marktforschungsunternehmens Forrester hat im Rahmen dessen die Aussagen US-amerikanischer Teenager analysiert. Dabei haben die Verantwortlichen spannende Erkenntnisse getroffen, die bezüglich der oben abgebildeten Meinungen etwas Licht ins Dunkeln bringen können.

„65 Prozent der Teenager halten Facebook für cool!“

Zum einen wurde klar, dass tatsächlich nur 65 Prozent der Befragten das soziale Netzwerk für „cool“ halten. Zum Vergleich: 80 Prozent der Studienteilnehmer behaupten das von YouTube, 79 Prozent von Snapchat und 78 Prozent von Instagram.

Zum anderen zeigt die Studie aber auch, dass Teenager den blauen Riesen nach wie vor intensiv nutzen. 79 Prozent der Befragten gaben nämlich an, dass sie Facebook regelmäßig aufrufen würden. Nochmal zum Vergleich: 55 Prozent der Studienteilnehmer behaupten das von Instagram und 45 Prozent von Snapchat. Lediglich bei YouTube haben sich mehr Intensivnutzer mit über 80 Prozent gefunden. Die beiden unteren Grafiken stellen die Ergebnisse gegenüber.

Facebook-Nutzung unter Jugendlichen – Teil 1. (Grafik: Forrester / Business Insider)
Facebook-Nutzung unter Jugendlichen – Teil 1. (Grafik: Forrester / Business Insider)
Facebook-Nutzung unter Jugendlichen – Teil 2. (Grafik: Forrester / Business Insider)
Facebook-Nutzung unter Jugendlichen – Teil 2. (Grafik: Forrester / Business Insider)

Facebook hat demnach also kein wirkliches Problem bei der faktischen Nutzung. Es geht vielmehr um einen sinkenden Imagewert. Mark Zuckerberg hat es binnen elf Jahren geschafft, das einstige elitäre Ive-League-Netzwerk zu einem wichtigen Zentrum sozialer Kontakte im Netz aufzubauen. Wenn „Fast-Jeder“ auf Facebook ist, wird „Jeder“ der es noch nicht ist, früher oder später seinen Weg auf die Plattform finden – abgesehen von den Totalverweigerern. Natürlich werden sich aber auch weitere Plattformen etablieren und parallel genutzt.

Wenn Snapchat, Instagram und Co. also so etwas wie die kleinen hippen Burgerbuden der Stadt sind, dann ist Facebook wohl so etwas wie der hässliche McDonalds am Hauptbahnhof, wo man sich beim Umsteigen nochmal eben fix ein Cheeseburger auf die Kralle geben lässt. Der Vergleich trifft es doch ganz gut, oder?

via www.businessinsider.de

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