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Deine Facebook-Kommentare werden in Googles Suche angezeigt

Deine Facebook-Kommentare werden in Googles Suche angezeigt

hat damit begonnen, Kommentare von in seine Suche zu integrieren. Dies war bislang technisch nicht möglich gewesen, da die Kommentare auf iFrames, bzw. und setzten. Nun hat der Suchmaschinengigant diese Hürde überwunden, womit alle auf Facebook Comments veröffentlichten Kommentare ausgelesen und in den Suchergebnissen angezeigt werden.

Deine Facebook-Kommentare werden in Googles Suche angezeigt
© Jürgen Höbarth

Google zeigt eure Kommentare in den Suchergebnissen

Mit Einführung des Auslesens von iFrame, AJAX und JavaScript-Content sind jetzt nicht nur Facebook-Kommentare für die Suchmaschine sichtbar, sondern auch weitere Kommentarsysteme wie Intense Debate und Disqus sind nun Bestandteil der Suchergebnisse. Einschränkend muss hinzugefügt werden, dass Google die Inhalte nicht direkt aus Facebook extrahiert, sondern von Websites, die auf die genannten Kommentarsysteme setzen.

Wie die Seite Digital Inspiration anhand des Beispiels TechCrunch aufzeigt, die auf Facebook Comments setzen, ist es möglich, nach Begriffen wie  “commenter name * commenter title” (hier als Beispiel: “Robert Scoble * Chief Learning Officer at Rackspace”) zu suchen. Mittels dieser Parameter findet Google alle von Scoble verfassten Kommentare und zeigt sie in den Suchergebnissen an.

Facebook-Comments gibt Informationen über den User preis (Quelle: TechCrunch)

Positiv für SEOs, negativ für User?

Während Suchmaschinenoptimierer sich vermutlich über diesen Fortschritt freuen, da sie nun endlich guten Gewissens auch solche Kommentarsysteme in Blogs und Websites einbauen können, könnte es für Kommentar-Verfasser ein zweischneidiges Schwert sein. Denn auch wenn man einen Kommentar auf einer Website veröffentlicht, ist er für viele eine intime Angelegenheit, die zwar öffentlich auf der Website angezeigt wird, nicht aber unbedingt immer für Google und die „halbe Welt“ gedacht ist. Dies ändert sich nun jedoch durch die erweiterte Suche Googles.

Weiterführende Links zum Thema Facebook und Google:

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14 Antworten
  1. von Sven am 02.11.2011 (16:22 Uhr)

    Das stimmt nicht ganz. Das ist dann nur der Fall, wenn ich mein Profil in der Google-Suche in den Sicherheitseinstellungen aktiviere.

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  2. von Andreas Lenz am 02.11.2011 (16:25 Uhr)

    @sven: woher soll der google-ajax-crawler wissen, ob du in deinen profil-sicherheitseinstellungen google-suche aus oder angestellt hast? oder verstehe ich da jetzt was falsch?

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  3. von Frank am 02.11.2011 (16:27 Uhr)

    Die Argumente die für eine komplette Löschung des Accounts bei Facebook sprechen, werden immer mehr.

    Facebook entwickelt sich immer mehr zu einer Marketing-Maschine und weg vom Social-Network Gedanken. Der Grund, warum ich in Facebook war, ist der wegen der privaten Kontakte. Aber alleine die Unmöglichkeit, als Facebook-Mitglied ein Privatleben zu haben, war Grund genug für die Löschung. Man kann eine Kuh melken solange sie Milch gibt, aber man kann sie nicht schlachten und dann noch 10 mal am Tag zum Melken kommen zu wollen.

    Für Online-Marketer wird es zweifellos erfreulich sein, zahlt es sich doch endlich aus, wenn sie strategische Texte und Links in die Kommentare setzen. Das wird die Kommentarlandschaft enorm bereichern...
    Aber die meisten haben nichts davon.

    Ich bleibe bei meiner Meinung, Facebook ist ein Hype, zwar ein Riesenhype, aber auch nur ein Hype. Sollte ich mich täuschen, wird sich bis dahin wohl viel geändert haben.

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  4. von Timo Schwiersch am 02.11.2011 (16:33 Uhr)

    Wenn ich im Internet einen öffentlich sichtbaren Kommentar abgebe - egal wo - ist doch alles andere, als anzunehmen, dass Google diesen Kommentar auslesen wird - absolut realitätsfern. Ist tatsächlich jemand davon ausgegangen, dass seine Kommentare, die er auf externen Webseiten über die facebook-Kommentarfunktion abgegeben hat, NICHT bei Google auftauchen? Das wäre total blauäugig. Daher ist dieser Artikel nur halb so brisant wie er es gerne wäre und der Satz "Denn auch wenn man einen Kommentar auf einer Website veröffentlicht, ist er für viele eine intime Angelegenheit, die zwar öffentlich auf der Website angezeigt wird, nicht aber unbedingt immer für Google und die „halbe Welt“ gedacht ist." ist - mit Verlaub - der größte Schwachsinn, den ich je gelesen hab. Jeder weiß, dass _alles_, was öffentlich im Netz geschrieben wird, früher oder später in den Suchmaschinen landet. Wer das nicht möchte, sollte wohl besser nur noch in privaten und geschützten Foren zugegen sein.

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  5. von Andreas Lenz am 02.11.2011 (16:36 Uhr)

    @frank: du sagst es!

    @timo: grundsätzlich logisch und mir selbst ist es natürlich klar, dass solche kommentare öffentlich sind. verliert facebook nicht langsam die kontrolle!? facebook kommentare liegen bei google im cache usw... irgendwie spooky...

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  6. von Andreas Floemer am 02.11.2011 (16:45 Uhr)

    @Timo: Sicher hats du Recht. Hinterlasse ich irgendwo im Web einen Kommentar, ist dieser für alle zu sehen und somit öffentlich. Dies ist vielen aber nicht bewusst.

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  7. von Dreamer am 02.11.2011 (17:04 Uhr)

    Dies ist nur die halbe Wahrheit denn Google indexiert nun nicht nur Kommentare aus öffentlichen Profilen, sondern hat den Umgang mit POST und GET Funktionen angepaast um generell Inhalte, die hinter Ajax liegen indexieren zu können. Damit sollte jeder SEO seine Maskierungsmethode prüfen und anpassen bevor er in DC Probleme rennt.

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  8. von Frank am 02.11.2011 (18:10 Uhr)

    Es ist ein Unterschied ob man Kommentare als Mitglied einer Social Media Plattform lesen kann oder ob man nur nach dem Klarnamen googeln muss und schon werden einem alle Kommentare serviert.

    Foren und Chats die als Social Media Plattformen fungierten, waren und sind meistens geschützt, so dass Google und andere Suchmaschinen eben nicht die Artikel und die Antworten darauf indexieren konnten. Ebenso bewegte und bewegt man sich in diesen Plattformen mit einem Pseudonym.

    Selbst Xing ist in der Lage, Google bei einzelnen Artikeln oder Kommentaren auszublenden. Wer nicht will, dass jeder Furz den man schreibt, leicht über Suchmaschinen auffindbar ist, kann dies ausschließen.

    Bei Facebook und Google+ ist das anders, hier herrscht eine Art Klarnamenszwang und es gibt nirgends eine Einstellmöglichkeit, Suchmaschinen auszusperren, soweit ich mich erinnere.
    Wenn ich als Mitglied von Facebook z.B. bei einem Freund einen Kommentar hinterlasse der ebenso wie ich seine Timeline nur für Freunde geöffnet hat, rechne ich nicht damit, dass Google sich an den Texten bedienen kann. Sollte das nun der Fall sein, ist jede Privatsphäreneinstellung unwirksam. Man googelt einfach nach dem Namen und schon wird alles serviert.
    Prost!

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  9. von Ajax Suche am 02.11.2011 (18:33 Uhr)

    Wer bei Facebook kommentiert, weiss sowieso, das es Arbeitgeber, Mutti, Freundin und Ehefrau mitkriegen können.
    Dort ist es also vielleicht noch am "harmlosesten".

    Interessanter wäre, die guten hilfreichen Beiträge in Postings z.b. mit +1 zu markieren und sich Beiträge mit weniger als # +1-Einträgen nicht mehr anzuzeigen um eine verschlankte Content-Only&Trolle-Outside-Version von Foren zu sehen und Zwischenfragen, Streit und Unfug zu filtern.
    Auf "Wie kann ich bei Linux die Sommerzeit umstellen" oder sonstige Google-Suchen könnte man dann die ungeplussten Beiträge ausblenden und hätte (hoffentlich) massiv werthaltigere Suchergebnisse.

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  10. von Frank am 02.11.2011 (19:28 Uhr)

    >> "Wie kann ich bei Linux die Sommerzeit umstellen"

    Und noch schlimmer die Antworten darauf:
    "Hab zwar keine Ahnung, aber hast du schon mal gegoogelt?"

    Die Idee, Forenbeiträge zu benoten wäre gar nicht schlecht, wenn es denn so einfach ginge, denn wenn ich wirklich nach einer Lösung suche, finde ich überwiegend solcherart Foreneinträge.

    Ist das nun die Zukunft bei den Suchergebnissen? Kommentare ...

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  11. von Martin am 03.11.2011 (10:13 Uhr)

    Einfach nur SCHLECHT

    Man darf sich aber nicht darüber beschweren das man nun auch im Google gefunden wird, mich stört das Google bereits jetzt schon mehr als überfüllt ist mit sinnlosen Inhalten eine Suche wird schon zum Katz und Maus Spiel, warum also noch mehr Schwachsinn in Google "reinquetschen".

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  12. von Adamon von Eden am 05.11.2011 (03:41 Uhr)

    Ich bin dafür, - wer sein Wort nicht vor der Welt zu vertreten vermag,
    hat nichts im Internet verloren...
    - Wovor schützen sich die Menschen eigentlich ?
    - Davor, das sie nicht begreifen, was sie sagen ?

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  13. von Wolfgang am 07.11.2011 (16:00 Uhr)

    Ich frage mich, was für viele an "öffentlich" nicht zu verstehen ist... wenn ich etwas "öffentlich" poste, wird das früher oder später in den Crawlern landen. In diesem Fall war es etwas später, da die Technologie fehlte. Wenn ich nicht will, dass etwas dort landet, dann poste ich es eben nicht öffentlich. Wenn ich nicht gerne nackt in der Öffentlichkeit gesehen werde, hänge ich auch kein Plakat von meinem nackten Körper neben die Autobahn. Ich mochte Facebook von Anfang an nicht und bin froh, dass es jetzt Google+ gibt. Aber _das_ hat mit Sicherheit nichts mit Facebook oder gar Google pro und contra zu tun.... Ich verstehe immer nicht, warum so viele Leute der Ansicht sind, sie könnten im Internet ihr Hirn ausschalten und es darf dabei ja nichts negatives für sie passieren.

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  14. von Sava am 08.11.2011 (13:36 Uhr)

    Deswegen kommentiere ich auch nichts über mein Facebook Account auf fremden Webseiten...

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