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Digitales Leben

Britische Armee kämpft bald auch in sozialen Medien

    Britische Armee kämpft bald auch in sozialen Medien
Armee im Social-Media-Einsatz. (Foto: Geoff Livingston / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Nach der israelischen und der US-Armee richten auch die britischen Streitkräfte ihre Aufmerksamkeit stärker auf den Bereich Social Media. Im April sollen in der „77th Brigade“ rund 1.500 sogenannte „Facebook-Krieger“ ihren Einsatz beginnen.

1.500 britische „Facebook-Krieger“ in sozialen Medien

Angesichts der Herausforderungen durch moderne Konflikte will nun auch die britische Armee ihren Fokus stärker auf die psychologische und unkonventionelle Kriegsführung in sozialen Netzwerken richten. Dazu wird gerade eine rund 1.500 Mann starke Truppe zusammengestellt. Im April sollen die Soldaten der „77th Brigade“ auf Facebook, Twitter und Co. aktiv werden.

Britische Armee schickt Facebook-Krieger in die sozialen Netzwerke. (Foto: Geoff Livingston / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Neben regulären Streitkräften sollen auch Reservisten für den Dienst vor dem Computer gewonnen werden. Die Soldaten sollen über journalistische Fähigkeiten verfügen und sich im Bereich Social Media auskennen. Ganz oben auf der Agenda steht dabei die Beeinflussung von Gegnern ganz ohne Waffengewalt.

Die israelische Armee hat etwa über soziale Medien mit Vertretern der Hamas Kontakt gesucht. Insgesamt sind die Soldaten in 30 sozialen Netzwerken in sechs verschiedenen Sprachen aktiv. Das Engagement in sozialen Netzwerken ermögliche die Kommunikation mit einem Publikum, das man sonst gar nicht mehr erreichen würde, zitiert der britische Guardian einen israelischen Armeesprecher.

Angesichts brodelnder neuer Konflikte, etwa in der Ukraine, und vor dem Hintergrund des über soziale Medien neue Kämpfer rekrutierenden IS sieht auch die NATO die Sinnhaftigkeit solcher „Facebook-Krieger“. Ziel ist es, in den nicht zuletzt von jungen Menschen genutzten Medien die Informationshoheit zu behalten.

via www.theguardian.com

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1 Reaktionen
Karolina
Karolina

Unfassbar! Hat der Guardian einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben? Könnten Ihr den vielleicht verlinken?

Beste Grüße

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