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Facebook Marketing: Aus für Städte- und Ländernamen

Facebook Marketing: Aus für Städte- und Ländernamen

greift in Sachen Städte- und Ländernamen durch – ein herber Schlag für das Facebook , vor allem im Tourismusbereich. Nachdem im Februar die Facebook-Seite der Stadt München abgeschaltet wurde, haben nun weitere Betreiber von Städte- und Länderseiten Post von Facebook bekommen. Die Fanseiten werden darin aufgefordert, sich einen neuen Namen zuzulegen. Anderenfalls drohen ihnen offenbar der Verlust der Administratorenrechte oder gar die Abschaltung der Seite.

Facebook Marketing: Aus für Städte- und Ländernamen
Facebook Marketing: Fanseite des Stadtportals München

Niemand könne eine Stadt oder ein Land für sich beanspruchen, heißt es in einer E-Mail, die Inhabern von Facebook-Seiten mit Städte- und Ländernamen in den vergangenen Tagen in die elektronischen Postkästen geflattert sind. Laut Tourismuszukunft.de fordert Facebook die Betreiber darin auf, ihre Namen zu ändern. Für eine Stadt wie München kämen beispielsweise die Optionen München.de, VisitMunich oder München Touristik in Frage.

Facebook Marketing: Viel Arbeit umsonst?

Für alle Betroffenen heißt es jetzt, schnell zu handeln. Drei Wochen haben die Facebook-Seiten-Betreiber Zeit, die Umbenennung zu beantragen. Anderenfalls drohen die Abschaltung und damit der Verlust von Reputation und vor allem Facebook-Fans – gar nicht zu reden von der Zeit und Arbeit, die bisher in das Facebook Marketing gesteckt wurden. Um nur einmal eine Größenordnung zu nennen: Die Facebook-Fanseite der deutschen Hauptstadt verzeichnet aktuell über 1,3 Millionen „Gefällt-mir“-Angaben.

Was das plötzliche Verschwinden der eigenen Fanseite bedeuten kann, musste im Februar die Stadt München erfahren. Obwohl die Betreibergesellschaft von muenchen.de nach eigenen Angaben „viel Werbung auf Facebook geschaltet“ hat, drehte Facebook der München-Fanseite das Licht ab. Verschwunden waren damit auch auf einen Schlag die 400.000 Facebook-Fans. Mittlerweile hat sich die Seite als „Stadtportal München“ aber wieder berappelt und verzeichnet aktuell 334.851 „Gefällt-mir“-Angaben. Selbstverständlich ist das nicht. Schließlich scheint das rasante Wachstum von Fanpages bei Facebook in den letzten Wochen ins Stocken geraten zu sein.

Weiterführende Artikel zum Thema Facebook Marketing:

Facebook macht Ernst! Städtenamen Ade! - Tourismuszukunft.de

Facebook: Soziales Netzwerk schaltet die Stadt München ab - Netzwelt

Facebook Marketing: Gehen den Pages wirklich die neuen Fans aus? - t3n-News

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4 Antworten
  1. von nachtgold am 24.05.2012 (10:07 Uhr)

    Haha, selbst schuld wenn man in geschlossene System investiert. Es würde mich interessieren, ob die "Kunden" in Zukunft das als Risikofaktor aufnehmen oder es die Agenturen schaffen, das zu ignorieren.

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  2. von clouderspeaking am 24.05.2012 (12:57 Uhr)

    @Chris Hamann, hast du verstanden um was es geht? wie könnte Facebook die Stadt München abmahnen, wenn die Stadt München ihre Page auf Facebook pflegt? Darf die Stadt München das etwa nicht? Im Gegenteil, sollte Facebook in Zukunft planen eigene Seiten unter dem Namen München bereit zu stellen, hätte die Stadt München sehr wohl die Chance hier Facebook erfolgreich abzumahnen.

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  3. von Sid am 24.05.2012 (14:08 Uhr)

    Dafür gebe ich ein gepflegtes +1!

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  4. von Eberhard Schneider am 24.05.2012 (17:22 Uhr)

    "Darf die Stadt München das etwa nicht?"

    Ruhig Blut. Ich vermute, die Empörung geht auf ein schlichtes Missverständnis zurück, dass von den Meldungen kommerzieller Portalanbieter verursacht worden ist.

    Natürlich dürfte die Stadt München eine Facebook-Seite München verwalten. Aber tut sie das? Selbst muenchen.de wird von einer kommerziellen Betreibergesellschaft herausgegeben. berlin.de genauso. Wenn facebook also sagt: "Freunde, Ihr seid nicht die Stadtverwaltung München und Ihr seid nicht die Stadtverwaltung Berlin und habt also kein Recht auf den Namen", haben sie völlig Recht und man kann sie nur ermutigen, so weiterzumachen.

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