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Facebook Music: Facebook bläst zum Angriff aufs Musik-Business

    Facebook Music: Facebook bläst zum Angriff aufs Musik-Business
#FLICKR#

„Facebook Music“ könnte ein neuer Dienst heißen, mit dem das Netzwerk den nächsten ganz großen Coup plant. Gerüchte um die Übernahme des Musikstreaming-Anbieters Spotify machten kürzlich die Runde und jetzt gibt es die ersten Einblicke, wie Facebook Musik integrieren will. Dabei plant das Social Network offensichtlich nicht nur eine Kooperation mit Spotify: Vielmehr will das Netzwerk der Hub für eine Vielzahl der populärsten Musikdienste werden.

Facebook Music könnte zahlreiche Musikdienste integrieren

Die Integration von Musik bei Facebook werde in naher Zukunft weit über das Teilen von Information über Songs, die man bei Spotify gehört hat, hinausgehen. Das soziale Netzwerk sei mit zahlreichen Musikanbietern in Kontakt getreten und habe seine Pläne vorgestellt. Zudem sei Musik das großes Thema der kommenden Entwicklerkonferenz f8, berichtet GigaOm und stützt sich dabei auf Insiderwissen. Künftig will und wird Facebook aus der Integration von Musik aus Musikdiensten ordentlich Kapital schlagen. Der Trend weg vom Kauf und Download von Musik hin zum Streaming spielt Facebook dabei in die Karten. GigaOm gibt an, bereits jetzt Features des Musikangebots des sozialen Netzwerks zu kennen. Die Vermutungen basieren dabei auf den Pitches von Facebook bei Musik-Services.

Die Musik spielt künftig bei Facebook – Facebook Music könnte das geplante neue Angebot heißen, mit dem das soziale Netzwerk sich aufmacht, sein Universum um ein weiteres Hype-Feature zu erweitern. (Foto: stallio / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Facebooks wahrscheinliche Musikfeatures

Untergebracht in Facebooks seitlicher Navigation könne man über einen „Musik“-Tab auf ein Dashboard zugreifen, das zahlreiche Features bieten soll. Eine Liste von „Recommended Songs“ soll anzeigen, welche Musiktitel Freunde gehört und vorgeschlagen haben. Beanchrichtigungen sollen Aufschluss darüber geben, ob Freunde Songs auf meinem Profil oder von mir vorgeschlagene Songs gehört haben. Auch Rankings in Form von Top Songs und Alben sowie zuletzt gehörte Lieder sollen im Dashboard von Facebook Music integriert sein. Über einen „happening now“-Ticker soll das gesamte musikalische Universum des eigenen sozialen Netzwerks abgebildet werden, indem angezeigt wird, was Freunde aktuell hören. Außerdem soll es am unteren Seitenrand eine Anzeige geben, über die man gehörte Musik steuern kann. Neben „Play“ und „Pause“ soll dort auch per Mouseover ersichtlich sein, welcher Song gerade gespielt wird und über welchen Service das geschieht.

Fazit zu Facebook Music

Sollte Facebook das alles wahrmachen, was derzeit in Gerüchten verbreitet wird, könnte das Social Network einen Volltreffer landen. Musik wird Facebook generationenübergreifend noch attraktiver machen, schließlich nimmt das soziale Netzwerk ein für jedermann wichtiges und damit großes Internetthema in seine Angebotspalette auf. Wenn tatsächlich mehrere Dienste in Facebook integriert werden sollen, dann gibt es bald gar keinen Grund mehr, das soziale Netzwerk überhaupt wieder zu verlassen, geschweige denn, andere Wege zu suchen, Musik zu hören. Zudem ist das Angebot an funktionierenden Musik Services in Deutschland derzeit eher rar gesäht. Ein Umstand, der Facebook hierzulande mit Sicherheit gigantische Zugriffszahlen für seinen Musikdienst bringen wird. Wobei hier natürlich noch vollkommen offen ist, ob, wann und in welcher Form das Angebot für den Deutschen Markt bereitstehen wird.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: Carnoodles / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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4 Reaktionen
Daniel
Daniel

Eine sehr interessante Entwicklung. Fraglich ist aber, ob die GEMA da so einfach mitspielt... Wenn sie sich schon mit YouTube nicht einigen kann, wie soll das erst mit Facebook werden?

Antworten

Marcel Seer

@Felix: Danke, habs geändert.

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Felix
Felix

...Dashboard zugreifen, das zahlreiche Features beiten soll.....
* bieten ;)

ansonsten netter Artikel, wäre auch ein Killerfeature für Facebook falls ein Konkurrent empor steigen sollte und das eingebaut hat und Facebook noch nicht ;)

Antworten

Andreas
Andreas

Was toll wäre:

Ich habe z.B. Spotify und ein Freund hat z.B. Simfy; ich share einen Song oder ein Album über Spotify; mein Freund kann diesen Share dann über Simfy abspielen; somit könnte jeder sich dort anmelden, wo er/sie mag; Facebook sorgt quasi für die "Übersetzung" der gesharten Links.

Also mir gefällt die Idee... ;)

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