„Facebook Now“: Smartwatch agiert mit Smartphone und lädt sich per Körperwärme auf

„Facebook Now“: Smartwatch agiert mit Smartphone und lädt sich per Körperwärme auf
Ein neues Smartwatch-Konzept lässt die Armbanduhr mit dem Smartphone agieren und übernimmt unterwegs sämtliche Funktionen wie Fotos schießen, Statusmeldungen checken und Sportdaten sammeln. Die Besonderheit ist, dass sich der Akku allein über Körperwärme und -reibung auflädt. Noch ist „Facebook now“ lediglich ein Konzept. Es stützt sich jedoch auf eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts, derzufolge das Aufladen über Körperwärme durchaus funktionieren kann.

Smartwatch "Facebook now": Unterwegs Statusmeldungen checken

Smartwatches sind angesagt wie nie und erfreuen sich vor allem als Sport-Tracking-Instrumente wachsender Beliebtheit. Nun gibt es ein Konzept für eine Armbanduhr, die ans gekoppelt ist und dieses ersetzen soll, während man unterwegs ist. Die wirkliche Innovation ist jedoch, dass sich der Akku über die Wärme und Reibung der Haut aufladen soll. Hinter dem Konzept von "Facebook now" steht der deutsche Designer Markus Gerke, der bereits mit seinem Entwurf „Instaglasses“ international auf sich aufmerksam machte. Es wird auf der Website "Design made in Germany" vorgestellt.

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"Facebook now": Mit der Smartwatch unterwegs Twitter-Nachrichten lesen

Dank Smartwatch das iPhone ruhig mal zu Hause lassen

Die Smartwatch „Facebook now“ soll sich um all die „kleinen Aufgaben“ kümmern, die tagsüber anstehen: „Mal eben ein Foto schießen, Musik oder den TV steuern, die letzte Zugverbindung checken“, erklärt Gerke. Dinge, für die Menschen normalerweise ihr Smartphone aus der Tasche kramen. Und genau darum geht es: Mit der Smartwatch soll es möglich sein, auch ohne Smartphone das Haus zu verlassen und trotzdem die wichtigsten Infos abrufen zu können. Mal kurz einen Blick in die sozialen Netzwerke werfen, Schnappschüsse machen und bearbeiten, beim Laufen die Herzfrequenz checken. Die Möglichkeit, selbst zu schreiben, soll es hingegen nicht geben.

Die Smartwatch interagiert dabei mit dem Smartphone: „Mit nur wenigen Klicks lassen sich Apps vom gekoppelten Smartphone auf den kleinen Helfer übertragen.“ Das allein ist freilich nicht das Besondere, die Koppelung mit Smartphone und Apps schreiben sich auch andere auf die Fahne, so zum Beispiel die Android-Smartwatch „I'm watch“, deren neues Betriebssystem auf der CES vorgestellt wurde. Das wirklich Neue und Bemerkenswerte ist die Möglichkeit, den Akku über die Wärme und Reibung der Haut aufzuladen. Hierbei stützt sich Gerke auf Studien des Fraunhofer Instituts.

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Faszinierend: Der Smartwatch-Akku lädt sich über Hautreibung und -wärme auf.

Allein die Koppelung an wird viele Nutzer zurückschrecken lassen, sollte das Konzept eines Tages in die Tat umgesetzt werden. Wir zeigen euch in der Fotogalerie, welche Funktionen für die Smartwatch „Facebook now“ vorgesehen sind.

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8 Antworten
  1. von Alexander Rusa via facebook 17.01.2013 (09:17Uhr) 1.

    Wie wärs wenn endlich mal die Hitze im Sommer im Auto genutzt wird um Energie zu gewinnen um das Auto zu kühlen und die autobatterie zu Laden ;-)

  2. von Mario 17.01.2013 (09:22Uhr) 2.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, man konzentriert sich zu viel auf Luftschlösser und Phantasiekonzepte.

    Dass Schein und Sein zwei zwei völlig unterschiedliche Dinge sind, hat sich ja mit Pebble gezeigt.

    Grafiken, Konzepte, Videos und Geschwätz ...

  3. von Maren Arnhold via facebook 17.01.2013 (09:27Uhr) 3.

    fürs laden der batterie ist doch eigentlich schon die lichtmaschine da?

  4. von Maximilian 17.01.2013 (10:44Uhr) 4.

    Die selbe Kategorie wie der Siemens Lufthaken? Naja, da müsste noch einiges an Entwicklungsarbeit geleistet werden. Wenn ich bedenke wie oft und lang das Iphone geladen werden muss, kann ich mir nicht ganz vorstellen, das Körperwärme zu Laden jemals reichen wird. Um die Laufzeit zu verlängern, ja vielleicht...
    mfg
    Max

  5. von energie durch Strom 17.01.2013 (12:04Uhr) 5.

    Es geht darum Smart-WATCHES zu laden. Nicht die Geräte mit CPU also die Fritzbox oder das Smartphone wo die eigentliche CPU-Leistung stattfindet.
    Die Smart-Watch kann z.B. mit E-Ink dann die Daten endlos halten bzw. gelegentlich aktualisieren. Für ZugRadar u.ä. Projekte wäre das interessant. Oder "hol Deine Oma an FlugGate xy ab" weil die Gates recht dynamisch zugeteilt werden so wie die Flugzeuge landen. Oder die letzen SMS anzeigen und am Rad der Watch drehen und die SMS oder Tweets durchscrollen.... Zig ideen.

    Dafür reicht aber evtl Körperwärme weil solche Geräte immer weniger Energie brauchen.

  6. von Facebook Now, lo smartwatch dedicato al… 17.01.2013 (14:50Uhr) 6.

    [...] t3n.de About Stefano RattoDivoratore da sempre di tecnologia, servizi in mobilità e smartphone. [...]

  7. von nutrio 18.01.2013 (21:01Uhr) 7.

    Seit wann kann man Wärme chemische Energie (Akku) umwandeln?
    Wenn das möglich wäre, wären all unsre Energieprobleme auf der Erde gelöst..
    Es ist nur möglich durch Temperaturdifferenzen die Energie in andere Energieformen umzuwandeln.

  8. von MarkusGerke 30.03.2013 (09:52Uhr) 8.

    Hallo nutrio,

    habe deinen Kommentar heute erst gelesen und möchte Dein Wissen gerne bereichern. Es klingt wirklich zu schön um wahr zu sein, doch lies selbst ... http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-9486-2009-02-09.html

    Beste Grüße,
    Markus Gerke

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