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Facebook Offers: Erste Schnäppchen-Coupons in den deutschen Streams

Facebook Offers: Erste Schnäppchen-Coupons in den deutschen Streams

Offers ist nun auch in Deutschland angekommen, die ersten Coupons des Schnäppchenprogramms wurden bereits in den Nutzerstreams gesichtet. Nach den Deals ist das der zweite Versuch des Social-Network-Riesen sich als Schnäppchenplattform zu etablieren.

Facebook Offers: Erste Schnäppchen-Coupons in den deutschen Streams

Facebook Offers: Rabattcoupons im Newsstream

Mit dem Rabattservice Facebook Offers sollen die Schnäppchenjäger nun auch in Deutschland auf ihre Kosten kommen. Als einer der ersten Händler hat der Lebensmittel-Lieferservice HelloFresh in den letzten Tagen Coupons in die Newsstreams der eigenen Fans geschickt, mit denen man 20 Euro Rabatt auf die erste HelloFresh-Tüte bekommt. Das dürfte aber erst der Anfang gewesen sein, denn die „Facebook Angebote“, wie Facebook Offers offiziell in Deutschland genannt wird, ist für die Anbieter der Coupons kostenlos.

HelloFresh gehört zu den ersten Anbietern, die Facebook Offers in Deutschland nutzen (Bild: HelloFresh).

Die Teilnahmebedingungen, die für Facebook Offers gelten, lassen einigen Spielraum für die Anbieter. So steht dort beispielsweise unter Tipps für ein erfolgreiches Angebot:

Räume große Rabatte ein. Rabatte sollten mindestens 20 % des regulären Preises ausmachen. Ferner ist es besser, kostenlose Angebote anstelle von Rabatten zu machen, selbst wenn der Prozentsatz des Rabattwerts dem Wert des kostenlosen Artikels gleichkommt.

Damit ist aber nicht gesagt, dass ein Rabattcoupon verpflichtend mindestens 20 Prozent Ermäßigung bieten muss. Im Zusammenhang mit dem ersten Coupon von Hellofresh wurde zum Teil fälschlicherweise von einem Rabatt von 20 Prozent berichtet – in Wahrheit handelt es sich aber um einen Rabatt über 20 Euro. Bei Tütenpreisen zwischen 39 und 49 Euro ist der Nachlass also deutlich größer als 20 Prozent.

Offizielles Video zu Facebook Offers

Die Erfolgsaussichten für die Facebook Offers

Derzeit befindet sich Facebook Offers in Deutschland noch in der Betaphase, an der nur ausgewählte Anbieter regionale Angebote einstellen können. Wie hoch die Akzeptanz dieser Coupons dann in der Praxis sein wird, dürfte auch vom tatsächlichen Nutzen der Coupons für die Nutzer auf der einen Seite und für die Anbieter auf der anderen Seite abhängen.

Für die Händler besteht zumindest die Aussicht auf einen gleich doppelten Viraleffekt: Zum einen können in Anspruch genommene Coupons auch an Freunde weiterempfohlen werden, was die Reichweite der Rabattaktionen erhöhen kann. Zum anderen könnten diese sozialen Empfehlungen auch zur Steigerung der Fanzahlen beitragen.

Dass sich Konsumenten über Rabatte freuen, ist kein Geheimnis. Dass sie aber über einmalige Rabattaktionen auch zu Stammkunden werden ist bisher wohl eher eine Wunschvorstellung als Realität. Schnäppchenaktionen ziehen Schnäppchenjäger an, die nach der Inanspruchnahme schon wieder auf der Suche nach dem nächsten Schnäppchen sind.

Für Facebook geht das Risiko gegen Null, so dass man es auch nach dem Scheitern von Deals nochmals mit einem Schnäppchen-Modell versucht. Den HelloFresh-Coupon haben mittlerweile schon über 1.000 Personen in Anspruch genommen, was für den Spross aus der Samwerschen Startup-Schmiede Rocket Internet aber auch einen gesamten Preisnachlass von 20.000 Euro bedeutet. Ob das nun als Erfolg gewertet werden kann, darf jeder gerne selbst entscheiden.

Weiterführende Links zum Thema Facebook Offers:

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2 Antworten
  1. von brandeer am 19.04.2012 (13:11 Uhr)

    Unter folgendem Link kann man sich für den Beta Test "bewerben"

    https://www.facebook.com/help/contact_us.php?id=367554259954235

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  2. von Jan-Philipp Wallhorn am 19.04.2012 (17:46 Uhr)

    Mit deinem Smartphone ;-)

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