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Zahlen mit Facebook: Social Network arbeitet an Paypal-Konkurrent

    Zahlen mit Facebook: Social Network arbeitet an Paypal-Konkurrent

Medienberichten zufolge arbeitet Facebook an einer eigenen Bezahllösung. Damit würde das Soziale Netzwerk vor allem PayPal Konkurrenz machen.

Nach Angaben von AllThingsD arbeitet Facebook an einer eigenen Payment-Lösung. Nutzer des Sozialen Netzwerkes, die dort schon Kreditkartendaten hinterlegt haben, sollen bei Shops durch einfache Anmeldung in die Lage versetzt werden zu bezahlen. Derzeit teste das Unternehmen die Bezahlmöglichkeit bei dem amerikanischen Bekleidungsshop Jackthreads.

Facebook könnte Konkurrent von PayPal werden

Facebook plant eigene Payment-Lösung. (Bild: Kevin Krejci / Flickr Lizenz:  CC BY 2.0)
Facebook plant eigene Payment-Lösung. (Foto: Kevin Krejci / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Sofern der Bezahldienst weite Verbreitung findet, würde Facebook nicht nur in direkter Konkurrenz zu PayPal stehen, sondern neben einigen Startups auch mit den entsprechenden Angeboten von Google und Amazon.

Facebook selbst könnte neben einem gewissen Prozentsatz der Umsätze auch einige interessante Details zum Kaufverhalten seiner Nutzer durch einen solchen Dienst erlangen. Informationen, die wiederum von großem Interesse für Anzeigenkunden von Facebook sein dürften.

Erst 2012 hatte Facebook mit „Gifts“ einen Service entwickelt, über den Nutzer anderen Mitgliedern des Netzwerkes Geschenke kaufen können. Schon dafür musste man wahlweise Kreditkarten- oder PayPal-Daten hinterlegen. Für das Soziale Netzwerk würde es vermutlich Sinn ergeben, diese Daten einem weiteren Nutzen zuzuführen.

Facebook macht vergleichsweise wenig Geld mit Zahlungen

Trotz eines Anstieges von elf Prozent konnte Facebook im zweiten Quartal 2013 gerade mal 214 Millionen US-Dollar mit Zahlungen einnehmen. Verglichen mit den 1,6 Milliarden US-Dollar aus Werbeeinnahmen im selben Zeitraum ist das kein besonders großer Betrag.

Wann und ob Facebooks Bezahldienst seinen derzeitige Testphase verlässt, bleibt abzuwarten. Für die Firma könnte ein Einstieg in dieses Marktsegment allerdings durchaus sinnvoll sein.

Weiterführende Links zum Thema „Facebook“

Bildnachweis für die Newsübersicht: globochem3x1minus1 / Flickr Lizenz: CC BY 2.0

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