Als er Facebook im Februar 2004 gründete, fragten ihn die Leute, warum man denn überhaupt persönliche Informationen ins Internet stellen sollte. Dann kamen die vielen neuen Möglichkeiten des Web 2.0 wie Blogs, Social Networks und andere Dienste, die bei der Verbreitung von Informationen hilfreich waren. Heute wollen die User möglichst komfortabel unterschiedlichste Arten von Informationen für immer mehr Menschen bereitstellen. Daher habe man die Privatsphären-Einstellungen von Facebook dieser neuen sozialen Norm angepasst.
Hintergrund: Facebook hatte im Dezember die Privatsphären-Einstellungen geändert und dafür Kritik geerntet, da sich auch die Standardeinstellungen des Privatsphären-Assistenten geändert hatten. Wer diese dann einfach übernommen hat, gab anschließend möglicherweise mehr von sich preis als zuvor.
Weiterführende Links zu aktuellen Facebook Privatsphäre-News auf t3n.de:
- Facebook: Gesichtserkennung jetzt aktiv, so schaltest du sie ab [Update] - t3n News 6/2011
- Facebook Privatsphäre: So findest du heraus, was Facebook alles über dich weiß - t3n News 9/2011
- Google+ lernt bei Gesichtserkennung aus Facebook-Desaster - t3n News 12/2011
- Facebook Privatsphäre: EU-Kommission nimmt soziales Netzwerk unter Beschuss - t3n News 11/2011
- Welche Facebook Features wieder abgeschaltet wurden: Facebook Fail: Die größten Misserfolge [Infografik] - t3n News 10/2011
Bildnachweis für die Newsübersicht: Mark Zuckerberg von deneyterrio auf Flickr.com. Lizenz: CC BY






![Facebook: Zahlen und Fakten zum vielleicht größten Internet-Börsengang [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-363546_facebook_börsengang_medium.jpg)


10 Antworten
von Edo Z. 11.01.2010 (11:10Uhr) 1.
Ich würde eher sagen: Facebook ist verzichtbar.
von _dwf 11.01.2010 (11:26Uhr) 2.
Die Schweinerei ist, daß in der WindowsMobile-Facebook-App gar nicht nach den Einstellungen gefragt wird. Es wird einfach alles öffentlich für alle online gestellt.
Wusste ich erst nicht, weil ich eingestellt habe, daß Bilder z.B. nur Freunden sichtbar gemacht werden soll.
Als ich am WE ein Pic hochgeladen habe, hab ich nicht schlecht gestaunt, als ein Bekannter (kein Freund! auch nicht bei Facebook!) mich darauf angesprochen hat...
von Webdesigner 11.01.2010 (11:39Uhr) 3.
Dann sollten wir Herrn Zuckerberg mal das Buch 1984 schenken und zusätzlich ein paar Nachhilfestunden in Sachen Privatsphäre geben. Vielleicht kapiert er es dann, warum Privatsphäre durchaus mal von Vorteil sein kann.
von BaGoKa 11.01.2010 (13:35Uhr) 4.
@Webdesigner: Ich glaube Herr Zuckerberg interessiert sich nicht so sehr für Dystopien aus dem letzten Jahrhundert, sondern für das Verhalten seiner User.
Wir geben doch sowieso schon alles mit weit geöffneten Händen Preis, was wir verschwörerisch unsere Privatsphäre nennen.
Wenn die Einstellung da ist, bleibt sie an. Und interessieren tuts auch niemanden.
Ausser vielleicht uns.
Wenn ich mein Passwort jetzt noch wiederfinde, bin ich da weg ... ;-)
von sven.eisenschmidt 11.01.2010 (15:15Uhr) 5.
@Webdesigner dein Ratschlag mit 1984 ist etwas abwägig. Wirst du von facebook gezwungen es zu nutzen, deine Daten preiszugeben und 24h kontrolliert, etwa sogar gefoltert? Facebook nimmt sich die Daten die du durch deinen eigenen Willen freigibst, wenn du dann merkst das es dir doch zu heikel ist, dann lass es, lösch deinen Account oder passe die Privatsphäre-Einstellungen an. Das hat nichts mit 1984 zu tun.
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