Grundsätzlich ist das Bemühen von Facebook, den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Inhalte zu geben, natürlich positiv zu sehen. Gerade die Möglichkeit, die Freigaben für jeden einzelnen Inhalt einzeln zu festlegen zu können, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Partyfotos, die in der Vergangenheit schon mal zu Problemen am Arbeitsplatz geführt haben sollen, könnten so den Arbeitskollegen verborgen bleiben und nur für den privaten Freundeskreis einsehbar werden.
Allerdings hat die Art und Weise der Umsetzung auch eine gravierende Schattenseite: Wer in dem guten Glauben, seine Privatsphäre besser zu schützen, die Standardeinstellungen des Privatsphären-Assistenten einfach übernimmt, der gibt in vielen Fällen im Anschluss mehr von sich preis als vorher. Besser wäre hier sicher eine nutzerabhängige Voreinstellung mit den bisherigen Privatsphären-Vorgaben aus dem Nutzerprofil gewesen. So bleibt ein übler Nachgeschmack hängen.
Wer seine Privatsphäre-Einstellungen bereits aktualisiert hat und dabei nicht auf die Voreinstellungen geachtet hat, sollte also noch mal sein Facebook-Profil besuchen und die Einstellungen überprüfen. Facebook bietet dazu auch noch einmal ausführlichere Informationen an.
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7 Antworten
von Michael R. 10.12.2009 (12:17Uhr) 1.
Die neuen Privatsphären-Einstellungen bei Facebook sind eine Frechheit.
Da wird mit mehr Privatsphäre und Transparenz geworben, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Mein gesamter Freundeskreis ist jetzt für alle öffentlich ebenso mein Profilbild (auch für User, die nicht bei Facebook registriert sind).
Es ist eine absolute Unverschämtheit, was Facebook mit seinen Mitgliedern macht. Ich werde die Konsequenzen ziehen und mich bei Facebook abmelden.
von it's a hoomygumb 10.12.2009 (12:51Uhr) 2.
Ein Meer an Privatsphäre...Mehr Privatsphäre versprach Mark Zuckerberg in seinem offenen Brief auf Facebook. Gestern wurde ich mit den neuen Privatsphären-Einstellungen konfrontiert und spielte ein wenig damit herum. Das Ergebnis brachte in mir eher Ernüchterung und Verärgerung ...
von Online-Rückblick auf KW 50 #Linksammlun… 14.12.2009 (12:38Uhr) 3.
[...] Facebooks neue Einstellungen. Lieber noch einmal genau hinschauen. (t3n) [...]
von Die neuen Privatsphären-Einstellungen b… 17.12.2009 (07:05Uhr) 4.
[...] das geht? Das zeigt ein Beitrag des t3n-Magazins. Verwandte [...]
von Der Puls der Zeit geht an den Journalist… 17.12.2009 (23:30Uhr) 5.
[...] Nun teile ich Euch auch meine Gedanken bezüglich Zuckerberg mit. Die Privatsphäreeinstellungen waren auch vor der großen PR-Aktion recht gut! Die zwei, drei kleinen Änderungen sind nicht weltbewegend (aber Achtung: Niemals einfach auf “Alte Einstellungen übernehmen” klicken. Alles nochmals neu überprüfen!! Siehe dazu auch folgenden Artikel). [...]
von Social Privacy: Wie haltet Ihr es mit de… 17.02.2010 (13:03Uhr) 6.
[...] Klaus-Dieter Knoll war wenig begeistert von der Änderung der Privacy Settings und dem von Mark Zuckerberg ausgerufenen Ende der Privatsphäre. Konsequenterweise änderte er [...]
von Web 2.0: Ist Privatsphäre im Netz inzwi… 12.01.2012 (14:54Uhr) 7.
[...] Facebook hatte im Dezember die Privatsphären-Einstellungen geändert und dafür Kritik geerntet, da sich auch die Standardeinstellungen des Privatsphären-Assistenten [...]