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Facebook präsentiert eigenständige Reader-App als Flipboard-Alternative [Update]

    Facebook präsentiert eigenständige Reader-App als Flipboard-Alternative [Update]

Paper: Flipoard-Konkurrent.(Screenshot: Facebook)

Ein neues Facebook-Produkt könnte in ein paar Wochen das Licht der Welt erblicken: „Paper“ kommt als Reader-App an den Start und soll eine Anlaufstelle des persönlichen Nachrichten-Konsums werden.

Update vom 30. Januar 2014: Facebook hat das Veröffentlichungsdatum der Paper-App bekanntgegeben. Am 3. Februar 2014 wird der Flipboard-Konkurrent offiziell gestartet. Auf einer Produkt-Page können inzwischen erste Bilder begutachtet werden. Unten haben wir einen Screenshot eingefügt – zur Paper-Landing-Page geht es hier entlang.

Flipboard-Konkurrent Paper: Facebooks Reader-App startet am 3. Februar.
Flipboard-Konkurrent Paper: Facebooks Reader-App startet am 3. Februar.

Paper-App: Der Facebook-Reader hat lange auf sich warten lassen

Paper könnte sich auch in Sachen Design an Flipboard orientieren. (Screenshot: flipboard.com)
Paper könnte sich auch in Sachen Design an Flipboard orientieren. (Screenshot: flipboard.com)

Facebook möchte zum Verleger werden und plant den Start einer eigenen digitalen Zeitung. Laut einem Insider-Bericht des Recode-Magazins werden die langjährigen Arbeiten an einer eigenen Reader-App demnächst beendet. Das Projekt mit dem Namen „Paper“ soll allem Anschein nach Ende Januar veröffentlicht werden. Gleich von Beginn an wäre sowohl eine Web- als auch eine Smartphone-App denkbar.

„Paper darf als Flipboard-Konkurrent verstanden werden“

„Paper“ darf als potentieller Flipboard-Konkurrent verstanden werden. Nutzer haben unter anderem die Möglichkeit, RSS- und Social-Feeds von bevorzugten Seiten zu abonnieren und in ein optisch aufgewertetes Dashboard zu laden. Die Sortierung der Inhalte kann zudem themenspezifisch vorgenommen werden. Wie in einer echten Zeitung untergliedert sich die Reader-App in Ressorts – beispielsweise Technik, Lifestyle, Politik, Wirtschaft. Von dort aus können die Inhalte, beispielsweise von der „New York Times“ oder der „Washington Post“ sowie Nachrichten von Magazinen und Blogs wie „Mashable“ oder „TechCrunch“, integriert und gelesen werden.

Laut Recode hat Facebook sich für das Projekt Zeit genommen und lange herumexperimentiert. „Paper“ wurde demnach ursprünglich als Teil eines komplett überarbeiten Newsfeeds entwickelt. Jedoch hat sich das Projekt so stark verzögert, dass abschließend nur noch wenige Ideen des Newsfeeds in „Paper“ übernommen wurden. Gegenüber Medienanfragen halten sich die Verantwortlichen noch bedeckt.

Strategie erkennbar: Facebook als persönliche Nachrichten-Schaltzentrale

Wer genauer hinschaut, erkennt zudem eine Strategie: Facebook möchte mehr und mehr zur Schaltzentrale des persönlichen Nachrichten-Konsums werden. Dafür haben die Verantwortlichen kürzlich sogar den Newsfeed-Algorithmus innerhalb des Sozialen Netzwerks angepasst. Unter dem Credo „qualitative Inhalte vor Memes“ – sprich Nachrichten vor Memes – wurde an der Ausgabe der Inhalte im Newsfeed geschraubt. Erst kürzlich ist zudem ein Newsfeed-Design bekanntgeworden, dass die Inhalte im Stil eines Zeitungslayouts präsentiert. Darin werden beispielsweise Überschriften mit Serifen unterstützt – ob das Design allerdings abschließend den Weg zu allen Nutzern finden wird, ist fraglich.

via recode.net

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5 Reaktionen
Heinzelbecker
Heinzelbecker

Mal ganz ehrlich, die sollen jetzt auch noch wissen was ich alles lese? Nein Danke! Da nutze ich lieber simple aber gute Newshubs wie http://www.newstrichter.blogspot.com da bekomme ich auch keine "personalisierten" Nachrichten, denn das möchte ich gar nicht. Ich weiß schließlich noch am besten, was mich interessiert und was nicht!

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Frank Aldersleben
Frank Aldersleben

Gibt es eigentlich einen ganz stinknormalen RSS-Reader für Android, bei dem man einfach seine eigenen Feeds lesen kann, ohne auf die mitgelieferten beschränkt zu sein. Un am besten noch ohne optischen Schnick-Schnack.

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Jürgen Gundlach
Jürgen Gundlach

Abwarten Jungs. Die Ideen, mit denen FB schwanger geht, die liegen doch in der Luft. FB wird nicht der einzige sein, der daran schraubt. Schön wär’s, wenn es eine Reader-App unabhängig von den großen Web-Kraken gäbe, die würde ich natürlich auch bevorzugen; eine, die von den traditionellen Verlegern getragen und gefüttert wird. Verlage, die dann ihre Nachrichtenströme bei den Kraken blocken, um endlich Geld verdienen zu können. La, la, la. Halt, das noch, eine App natürlich, die mit dem Einzug der Rundfunkgebühren bezahlt ist, oder so.

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Rabenknecht
Rabenknecht

Das Bestreben von Facebook immer "professioneller" zu werden ist an sich ja zu begrüßen. Dennoch sind fast alle Facebookdienste für den professionellen Gebrauch nicht zu benutzen. Abstürze, Fehlermeldungen, Statistikauswertungen mangelhaft, nervige Chronik usw. und dann noch die vielen "Kinder" auf Facebook.

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Danny
Danny

Wird bestimmt floppen. Ich würde es zumindest nicht nutzen, allein weil es von Facebook kommt.

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